20.04 – 31.5 2017

19. April 2017

Monat des Gedenkens in Eimsbüttel

Alle Veranstaltungen hier: broschuere-mdg-2017-WEB

04.04. bis 11.07. 2017

17. April 2017

Veranstaltungsreihe des Hamburger Bündnis gegen Rechts zur Kritik an der AfD Alle Infos hier: Veranstaltungsreihe Es ist Zeit zum Aufschrei

Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung

29. März 2017

Stammtischkämpferinnen-Ausbildung HH April – Juni 2017

Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung
Moin zukünftige Stammtischkämpfer*innen,
Folgende Termine stehen aktuell zur Wahl:

 

Sonntag, 23. April      – 10.00 Uhr – ca. 16.30 Uhr

Sonntag, 14. Mai        – 10.00 Uhr – ca. 16.30 Uhr

Sonntag, 25. Juni – 10.00 Uhr – ca. 16.30 Uhr

 

Bitte Sucht Euch einen der Termine aus. Anmeldung unbedingt erforderlich unter: aufstehen-hamburg-agr@gmx.de.

 

Veranstaltungsort ist für alle Termine:

 

GEW im Curiohaus – Raum A

Rothenbaumchaussee 15

20148 Hamburg

 

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden nehme wir jedoch gerne.

 

Mit kämpferischen Grüßen

Georg Chodinski Aufstehen gegen Rassismus Hamburg

 

Hamburger Erklärung zum 8. Mai 2015

24. Januar 2015

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung Chance für Frieden und Demokratie in Europa   Am 8. Mai 1945 wurde nahezu ganz Europa von Faschismus und Krieg befreit. In Deutschland erlebten in erster Linie die überlebenden Verfolgten und Widerstandskämpfer_innen diesen Tag als Befreiung. Aber auch wir alle, die wir heute leben, verdanken die Chance eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind und bleiben auch unsere Befreier. Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an den Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand in Deutschland, in der Emigration, als Teil von Partisanenverbänden und in den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition geleistet hat.   Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben. Noch in den letzten zwei Wochen vor der Befreiung Hamburgs, wurden 71 Männer und Frauen aus dem Konzentrationslager Fuhlsbüttel im KZ Neuengamme grausam ermordet. In der Schule Bullenhuser Damm, damals ein Außenlager des KZ Neuengamme, erhängte am 20. April 1945 die SS 20 jüdische Kinder mit ihren vier Pflegern und 24 sowjetische Häftlinge. Weit über zehntausend Häftlinge des KZ Neuengamme verloren noch ihr Leben in sogenannten „Auffanglagern“, beim Untergang der „Cap Arcona“ in der Ostsee oder durch Tötungen während der Todesmärsche, auf die sie gezwungen wurden. Die deutsche Wirtschaft, allen voran Chemie- und Rüstungsindustrie und Banken waren die Gewinner von „Arisierung“, Krieg und der Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeiter_innen. Diese Gewinne bildeten eine wichtige Grundlage des „Wirtschaftswunders“ in der Bundesrepublik, während die Opfer um jede Mark Entschädigung kämpfen mussten und bis heute kämpfen müssen.   In nahezu allen ehemals von Nazi-Deutschland besetzten Ländern wurden der 8. und/oder 9. Mai gesetzliche Feiertage, das war auch in der DDR der Fall. Genau 40 Jahre hat es gedauert, bis ein Präsident der Bundesrepublik an einem 8. Mai von Befreiung gesprochen hat. Bis dahin hatte die Sicht der Nazis, der Deutsch-Nationalen, der „Frontkämpfer“, der Profiteure, Mitläufer und Zuschauer das offizielle Vokabular geprägt: Zusammenbruch, Kapitulation, Niederlage, Besatzer, Neubeginn. Mit Weizsäckers Rede wurde die Perspektive der Verfolgten des Nazi-Regimes „gesellschaftsfähig“.

Wir fordern, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg endlich auch in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag wird.

Wir wissen, dass die Früchte des 8. Mai stets gefährdet sind. Rassismus, Chauvinismus, Antisemitismus und Antiziganismus, Islamfeindlichkeit – alle möglichen Ideologien zur Begründung sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Ausgrenzung haben Konjunktur. Wir wissen, die soziale Spaltung der Gesellschaft hat ein Ausmaß erreicht, in dem die Angst vor dem Abstieg Anpassungsdruck und Ausgrenzungsbereitschaft erhöht. Wir erleben, dass Grundrechte immer weiter eingeschränkt werden. Wir sehen mit Sorge, wie unbarmherzig unsere Gesellschaft Flüchtlingen gegenübertritt und gewaltsame Übergriffe duldet. Zugleich wird antifaschistische Gegenwehr kriminalisiert. Der rasante Aufstieg neofaschistischer und rechtspopulistischer Kräfte in nahezu allen europäischen Ländern verlangt entschiedenen Widerstand.   Der Wiedereintritt Deutschlands in die Reihe der Krieg führenden Länder stellt einen Bruch mit dem Nachkriegskonsens „Es soll nie wieder Krieg von deutschem Boden ausgehen“ als wichtigste Lehre aus der jüngeren deutschen Geschichte dar. In vielen Ländern der Welt, im Irak, in Syrien, in der Ukraine und in weiten Teilen Afrikas toben Kriege. Wieder sind deutsche Waffen – und oft auch deutsches Militär – beteiligt. Die Bereitschaft, „deutsche Interessen“ erneut mit militärischen Mitteln durchzusetzen ist in Regierung und Bundestag  gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung wieder politische Praxis geworden. Gerade darum wollen wir den Tag zum Feiertag machen, den die Überlebenden als „Morgenröte der Menschheit“ erlebt haben, wie es der als Jude und Kommunist verfolgte Résistance-Kämpfer Peter Gingold ausgedrückt hat. Wir wollen am 8. Mai vor allem an die Hoffnung der Befreiten auf eine Welt ohne Kriege, Elend und Unterdrückung erinnern und diese als Impuls nehmen, weiter an der Schaffung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit zu arbeiten, so wie es die befreiten Häftlinge von Buchenwald geschworen haben.

In diesem Sinne rufen wir auf:

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Hamburger Erklärung zum 8. Mai 2015 -Unterzeichner_innen:

AG Gedenken Bergedorf, AK Denk-Mal, Antifaschistisches Bündnis Bergedorf, Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. AStA der Uni Hamburg, Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V., Barmbeker Initiative gegen Rechts, Brakula“ Bramfelder Kulturladen e.V., Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal, Bürgerinitiative Glinde gegen Rechts, Deutsch-chilenische Kulturzentrum e.V Deutscher Freidenker-Verband Landesverband Nord e.V., DFG-VK Hamburg, DIE LINKE Landesverband Hamburg, DKP Hamburg, Fachschaftsrat der Sozialen Arbeit an HAW Hamburg Geschichtswerkstatt St. Georg e.V. GEW LV Hamburg, Hamburger Bündnis gegen Rechts, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e. V., Initiative MIR, Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936–1939 e. V. (KFSR) Kuratorium Gedenkstätte Ernst Thälmann Hamburg Landesverein der Sinti in Hamburg e. V., „ Lesbenverein Intervention e. V. Lese-Zeichen Hamburg, Mechadasch Hamburg, Motorradclub Kuhle Wampe, NaturFreunde LV Hamburg e.V., ROM UND CINTI UNION e.V. RussPublika St. Pauli-Archiv e. V. Stadtteiltreff A.G.D.A.Z. in Steilshoop e.V., Union d. ehem. pol. Gefangenen in Chile Ver.di AntiRA, Ver.di LV Hamburg VVN-BdA Hamburg, Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V., Wohn- und Ferienheim Heideruh e. V.

 

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung

6. Januar 2015

 Chance für Frieden und Demokratie in Europa

Am 8. Mai vor 70 Jahren wurde nahezu ganz Europa von Faschismus und Krieg befreit. In Deutschland erlebten in erster Linie die überlebenden Verfolgten und Widerstandskämpfer_innen diesen Tag als Befreiung. Aber auch wir alle, die wir heute leben, verdanken die Chance eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind und bleiben auch unsere Befreier. Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an den Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand in Deutschland, in der Emigration, als Teil von Partisanenverbänden und in den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition geleistet hat.

Rede von Traute Springer-Yakar auf der Kundgebung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten am 7. Mai 2017 anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung von Faschismus und Krieg

14. Mai 2017

Heute vor 72 Jahren minus einem Tag wurde Deutschland, Europa, die Welt durch die Streitkräfte der Anti-Hitler-Koalition vom Hitler-Faschismus befreit.

Heute, vor 72 Jahren und 18 Tagen legten befreite KZ-Häftlinge auf dem Appellplatz in Buchenwald die Grundlage dafür, dass wir heute hier stehen, sie legten den Schwur ab, den wir heute den Schwur von Buchenwald nennen.

Vor 70 Jahren wurde zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den vier Besatzungszonen die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes von Überlebenden des Hitler-Faschismus gegründet

Die Befreiung im Mai 1945 hatte den meisten von ihnen das Leben gerettet, nur wenige von ihnen hätten die nächsten Monate überlebt. Der Schwur von Buchenwald wurde die Grundlage, der Konsens, auf der sich die aus den unterschiedlichsten politischen, religiösen und philosophischen Lagern stammenden Antifaschisten einigen konnten und auf der unsere VVN-BdA bis heute aufbaut, auf den wir uns als VVN bis heute beziehen.

Ich finde, wir sollten uns den Schwur von Buchenwald einmal in Langfassung anhören:

 

Ansprache in französischer, russischer, polnischer, englischer und deutscher Sprache auf der Trauerkundgebung des Lagers Buchenwald am 19. April 1945.

Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Aussenkommandos von der Nazibestie und ihrer Helfershelfer ermordeten 51.000 Gefangene!

51.000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespitzt

51.000 Väter, Brüder, Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische System waren.

51.000 Mütter und Frauen und hunderttausende Kinder klagen an!

Wir lebend gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialitäten sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen. Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!

Heute sind wir frei!

Wir danken den verbündeten Armeen, der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt Frieden und das Leben erkämpfen. Wir gedenken an dieser Stille des grossen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue demokratische, friedliche Welt. F. D. Roosevelt – Ehre seinem Andenken!

Wir Buchenwalder,

Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slovaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslaven und Ungarn

kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.

Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – der Sieg muß unser sein!

Wir führten in vielen Sprachen den gleichen, harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende.

* Noch wehen Hitlerfahnen! * Noch leben die Mörder unserer Kameraden! * Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!

Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Apellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:

Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.

Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:

WIR SCHWÖREN!

 

Ihr habt‘s gehört: Wir Buchenwalder Antifaschisten Es kümmerte sie damals, zumindest an diesem Tage nicht, ob sie Kommunisten waren oder Zeugen Jehovas, Sozialdemokraten oder Liberale, aus dem Widerstand der Kirchen stammten, ob sie den roten, lila, rosa, grünen, schwarzen oder den braunen Winkel der Sinti und Roma trugen, sie waren überlebende Verfolgte des NS-Regimes. Eugen Kogon zum Beispiel, Buchenwald-Häftling von 1936-1945 stammte aus dem katholischen Widerstand, schrieb noch 1945 das Buch „Der SS-Staat“, das bis heute eins der Standardwerke über die NS-Verbrechen ist. In den 60ern war er einer der ersten Leiter des ARD-Politmagazins Panorama.

 

Wir wissen, dass diese Einheit der Antifaschisten auf dem Appellplatz des KZ Buchenwald nicht hielt. Wir kämpfen immer noch gegen alte und neue Faschisten und nur die reichen Industrienationen sind vom Krieg auf ihrem eigenen Staatsgebiet befreit. Das entbindet uns aber nicht von der Pflicht, diese Einheit der Antifaschisten immer und überall anzustreben und einzufordern. Gerade durch die Vielfalt der Zugänge zum Antifaschismus können wir Argumente entwickeln in der Abwehr des Rechtspopulismus.

 

 

Wir brauchen alle Antifaschisten und wollen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen, wonach lange Zeit viele NS-Opfergruppen ausgeblendet und vernachlässigt wurden.

Heute sind zum Glück fast alle sozialen Tabus der ersten Jahrzehnte nach dem Krieg durch die Weiterentwicklung der Demokratie und des   gesellschaftlichen Diskurses aufgehoben worden. Projekte wie die Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes haben sich auf diesem Gebiet sehr große Verdienste erworben.

 

Wir sollten mit unseren Freunden und Bündnispartnern sorgsam und mit Respekt umgehen und gerade deshalb mit Bestimmtheit Bestrebungen begegnen, den Antifaschismus einseitig zu definieren. Mein persönlicher Zugang zum Antifaschismus ist ganz entschieden vom Antikapitalismus geprägt, jedoch würde ich mich immer dafür einsetzen, dass meine Organisation und die Bündnisse, zu denen ich Zugang habe, alle Antifaschisten willkommen heißt, denn für den Zugang zum Antifaschismus gibt es keinen Königsweg.

 

Es ist schlimm genug, dass   wir all diese Menschen an den Hitlerfaschismus verloren haben.

 

Wie oft habe ich mich damals als Jugendliche gefragt, wie es denn gewesen wäre, wenn all diese Opfer der faschistischen Diktatur, die ermordeten Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen, Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, überlebt hätten, so dass nicht nur der steinerne Druck der ewig Gestrigen meine Kindheit und Jugend in den 50er Jahren bestimmt hätten, sondern Mut und Geist, Freundschaft und Musik, Kreativität und Solidarität dieser Menschen, die ich allerhöchstens von Bildern und aus Büchern kenne. Sie fehlen mir, ich weiß, dass sie mir fehlen. Und ich finde, eigentlich müsste es jeder und jedem der nachfolgenden Generation genauso gehen, wenn sie auch nur ansatzweise darüber nachdenken und -fühlen.

 

Es mag schwächlich anmuten, dass ich hier keine Lösungen anbiete, sondern mich auf längst bekannte Paradigmen und Metaphern berufe. Der Schwur von Buchenwald aber ist zeitlos, er wird noch lange zentral für die Arbeit aller Antifaschisten sein. Denn die vor 72 Jahren und 18 Tagen auf dem Appellplatz in Buchenwald versammelten Antifaschisten haben erfahren und an uns weitergegeben:

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hamburger antifa Seiten Mai/Juni 2017

7. Mai 2017

AntifaLS_2017_0506_HH_S. 8-9

Montag, 24. April 2017 18.30 Uhr

19. April 2017

GEDENKEN UND ERINNERN BEGINNT IN UNSERER NACHBARSCHAFT Zum vierten Monat des Gedenkens in Hamburg-Eimsbüttel vom 20.4. bis 31.5.2017

Herzliche Einladung zur Eröffnung mit Gästen

die Arbeitsgemeinschaft „Monat des Gedenkens in Hamburg-Eimsbüttel“ lädt herzlich ein zur Eröffnungsveranstaltung des vierten Gedenkmonats:

… BESTIMMT KEINE „WENDE UM 180 GRAD“ –

GEDENKARBEIT DERZEIT UND IN ZUKUNFT

Eine Podiumsdiskussion mit

Dr. Detlef Garbe (Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme),

Ruben Herzberg (Schulleiter),

Prof. Dr. Susanne Rohr (Sprecherin des Graduiertenkollegs „Vergegenwär- tigungen: Repräsentationen der Shoah in komparatistischer Perspektive“) und

Prof. Dr. Axel Schildt (Leiter der Forschungsstelle für Zeitgeschichte an der Universität Hamburg),

Moderation: Oliver Vornfeld (AStA Uni Hamburg)

Ort:   Universität Hamburg, Fachbereich Sozialökonomie (ex-HWP), von-Melle-Park 9

Donnerstag, 20. April, 18.00 Uhr

15. April 2017

,

Gedenkfeier für die Kinder vom Bullenhuser Damm

Ort: Turnhalle der Schule am Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm 92

Sonnabend, 22. April, 13.00 Uhr

15. April 2017

„Gedenken am Höltigbaum“ für dort im Zweiten Weltkrieges erschossenen Wehrmachtssoldaten: Schüler*innen des Osterbekgymnasiums mit Brechts „Legende vom toten Soldaten“, Uwe Storjohann (90) kommt wenn es seine Gesundheit zulässt, Außerdem Berichte übersomalischer und syrischer Deserteure, Musik: Der 19jährige Hamburger Gitarrist Anh Quoc Doan

Veranstalterin: Bündnis Hamburger Deserteurdenkmal

Ort: Haus der Wilden Weiden, Eichberg 63, 22143 Hamburg

 

Sonnabend, 29. April, 15.00 Uhr Uhr –

15. April 2017

„Stolpersteine in neuem Glanz“ – Eine VVN-BdA-Aktion gegen das Vergessen

Wir putzen die Stolpersteine von Opfern des Faschismus und lesen aus ihren Kurz-Biographien.

Veranstalter: VVN-BdA Eimsbüttel und Gedenkstätte Ernst-Thälmann e.V.

Treffpunkt: U-Bahn Hoheluftbrücke

 Dauer: ca.2 Stunden

Sonntag, 30. April, 15.00 Uhr

15. April 2017

Sonntag, 30. April, 15.00 Uhr Mahnmal „Tisch mit 12 Stühlen“ –

Ehrung und Vorstellung der WiderstandskämpferInnen mit Kurzbiographien

Veranstalter: VVN-BdA Eimsbüttel Treff: U-Bahn Niendorf-Nord (Nordausgang, oben)

Sonnabend, 6. Mai, 15.00 Uhr

15. April 2017

 Stadtteilrundgang „Vorwärts und nicht vergessen!“ …zu Stätten des Widerstandes und Verfolgung in Eimsbüttel Nord. Kinder und Enkel erzählen über Verfolgung und Widerstand ihrer Eltern und Großeltern. Dazu: Texte gelesen von der Song-Gruppe-Hamburg.

Veranstalter: VVN-BdA Eimsbüttel, Die LINKE Eimsbüttel Nord und Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V. Treffpunkt: U-Bahn Lutterothstr. (Ausgang Lutterothstr. oben)

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