Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Landesvereinigung Hamburg

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19.09.2010

Film: „Das Jahrhundert des Sturms“ (1999)

Deutschland, Frankreich, Schweden, Argentinien, Uruguay, 1999

von Fernando Birri, 86 Min.

Der weltberühmte Schriftsteller Eduardo Galeano aus Uruguay hat mit seinem gleichnamigen Buch die Vorlage zu diesem Film geliefert. Gezeigt wird eine neue Vision der amerikanischen Geschichte - aus lateinamerikanischer Sicht - des letzten Jahrhunderts. Keine herkömmliche (Sieger-)Geschichte. Der dramaturgische Rote Faden ist das von Walter Tournier speziell für diesen Film geschriebene Puppentheater. Die offizielle Geschichte, so sieht es der Regisseur Birri, ist ein Schrank, in dem die Machthaber ihre alten Verkleidungen aufbewahren. Die reale Geschichte dagegen lebt und atmet auf der Straße. Und auf den Feldern.

Sonntag, 19. September 2010, 17 Uhr

Kommunales Kino METROPOLIS, Steindamm 52/54, 20099 Hamburg

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

17.10.2010

Film: „Der Prozess von Nürnberg" , 1. Teil (2006)

Frankreich 2006, von Christian Delage, 90 Min.

Sechs Monate nach der deutschen Kapitulation wird in Nürnberg am 20. November 1945 der Prozess gegen die Verbrecher des Nationalsozialismus eröffnet. Die Siegermächte USA, Frankreich, England und die Sowjetunion treten zusammen, um zum ersten Mal in der Geschichte Politiker und Militär sowie führende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft für das Planen und Führen eines Angriffskrieges und für den neuen Tatbestand „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ persönlich haftbar zu machen. Auf der Anklagebank 22 der ranghöchsten Nationalsozialisten, unter ihnen: Hermann Göring, Rudolf Hess und Wilhelm Keitel. Alle bekennen sich „nicht schuldig“. Erstmals werden Filme, die bei der Befreiung der Konzentrationslager gedreht wurden, dem Gericht vorgeführt, aber auch der Prozess wird filmisch dokumentiert. Dieser Film dokumentiert den Ablauf der Verhandlungen, liefert seltene Archivfilmaufnahmen sowie Interviews mit Zeitzeugen, die bei den Prozessen zugegen waren.

Der zweite Teil dieses historischen Dokumentes zeigt zwei vollständige einstündige Beweisfilme der Anklage: einer dokumentiert aus Sicht der USA, und einer aus Sicht der UdSSR die Verbrechen des Nazi-Regimes.

Teil 2 zeigen wir am 7. November 2010

Sonntag, 17. Oktober 2010, 17.00 Uhr

Kommunales Kino METROPOLIS, Steindamm 52/54, 20099 Hamburg

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

07.11.2020

Film: „Der Prozess von Nürnberg“, 2. Teil (2006)

Frankreich 2006, v. Christian Delage, 150 Min.

Sechs Monate nach der deutschen Kapitulation wird in Nürnberg am 20. November 1945 der Prozess gegen die Verbrecher des Nationalsozialismus eröffnet. Die Siegermächte USA, Frankreich, England und die Sowjetunion treten zusammen, um zum ersten Mal in der Geschichte Politiker und Militär sowie führende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft für das Planen und Führen eines Angriffskrieges und für den neuen Tatbestand „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ persönlich haftbar zu machen. Auf der Anklagebank 22 der ranghöchsten Nationalsozialisten, unter ihnen: Hermann Göring, Rudolf Hess und Wilhelm Keitel. Alle bekennen sich „nicht schuldig“. Erstmals werden Filme, die bei der Befreiung der Konzentrationslager gedreht wurden, dem Gericht vorgeführt, aber auch der Prozess wird filmisch dokumentiert. Dieser Film dokumentiert den Ablauf der Verhandlungen, liefert seltene Archivfilmaufnahmen sowie Interviews mit Zeitzeugen, die bei den Prozessen zugegen waren.

Der zweite Teil dieses historischen Dokumentes zeigt zwei vollständige einstündige Beweisfilme der Anklage: einer dokumentiert aus Sicht der USA, und einer aus Sicht der UdSSR die Verbrechen des Nazi-Regimes.

Samstag, 07. November 2020, 17:00 Uhr

Kommunales Kino METROPOLIS, Steindamm 52/54, 20099 Hamburg

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

15.01.2010

Lesben und Widerstand: Die Suche nach lesbischen Lebensläufen

von Claudia Koltzenburg (Beitrag zum LFT 2010, 21.-24. Mai in Hamburg)

Wenn eine bestimmte Art zu leben tabuisiert und marginalisiert wird, kann dies unmittelbare Auswirkungen haben. Zum Beispiel auf diejenigen, die lesbisch leben. Auch heutzutage kann es Leuten, die als homosexuell wahrgenommen werden, passieren, dass sie auf offener Straße in Gefahr geraten, etwa in Deutschland oder in Italien. Dies ruft in Erinnerung, wie wichtig es ist, sich die historischen Dimensionen von Unterdrückung zu vergegenwärtigen und Möglichkeiten von Gegenwehr zu entwickeln und anzuwenden.

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28.5.2009

5. - 7. Juni 2009 Methfesselfest

14 Jahre mit Vergnügen Position beziehen!

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1.2.2006

Internationale Solidarität

Ulrich Schneider über ein Grundprinzip des Antifaschismus

Ein wichtiges Element antifaschistischer Arbeit war schon immer die internationale Solidarität. Dieses Prinzip, dass politisches Handeln für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte nicht an den nationalen Grenzen halt machen oder gar zu Lasten von Menschen und Völkern anderer Nationen durchgesetzt werden kann, war eine Grunderkenntnis der Kräfte der Arbeiterbewegung, die historisch die Hauptlast des antifaschistischen Kampfes trugen.

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