20.04 – 31.5 2017

19. April 2017

Monat des Gedenkens in Eimsbüttel

Alle Veranstaltungen hier: broschuere-mdg-2017-WEB

Hamburger Erklärung zum 8. Mai 2015

24. Januar 2015

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung Chance für Frieden und Demokratie in Europa   Am 8. Mai 1945 wurde nahezu ganz Europa von Faschismus und Krieg befreit. In Deutschland erlebten in erster Linie die überlebenden Verfolgten und Widerstandskämpfer_innen diesen Tag als Befreiung. Aber auch wir alle, die wir heute leben, verdanken die Chance eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind und bleiben auch unsere Befreier. Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an den Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand in Deutschland, in der Emigration, als Teil von Partisanenverbänden und in den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition geleistet hat.   Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben. Noch in den letzten zwei Wochen vor der Befreiung Hamburgs, wurden 71 Männer und Frauen aus dem Konzentrationslager Fuhlsbüttel im KZ Neuengamme grausam ermordet. In der Schule Bullenhuser Damm, damals ein Außenlager des KZ Neuengamme, erhängte am 20. April 1945 die SS 20 jüdische Kinder mit ihren vier Pflegern und 24 sowjetische Häftlinge. Weit über zehntausend Häftlinge des KZ Neuengamme verloren noch ihr Leben in sogenannten „Auffanglagern“, beim Untergang der „Cap Arcona“ in der Ostsee oder durch Tötungen während der Todesmärsche, auf die sie gezwungen wurden. Die deutsche Wirtschaft, allen voran Chemie- und Rüstungsindustrie und Banken waren die Gewinner von „Arisierung“, Krieg und der Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeiter_innen. Diese Gewinne bildeten eine wichtige Grundlage des „Wirtschaftswunders“ in der Bundesrepublik, während die Opfer um jede Mark Entschädigung kämpfen mussten und bis heute kämpfen müssen.   In nahezu allen ehemals von Nazi-Deutschland besetzten Ländern wurden der 8. und/oder 9. Mai gesetzliche Feiertage, das war auch in der DDR der Fall. Genau 40 Jahre hat es gedauert, bis ein Präsident der Bundesrepublik an einem 8. Mai von Befreiung gesprochen hat. Bis dahin hatte die Sicht der Nazis, der Deutsch-Nationalen, der „Frontkämpfer“, der Profiteure, Mitläufer und Zuschauer das offizielle Vokabular geprägt: Zusammenbruch, Kapitulation, Niederlage, Besatzer, Neubeginn. Mit Weizsäckers Rede wurde die Perspektive der Verfolgten des Nazi-Regimes „gesellschaftsfähig“.

Wir fordern, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg endlich auch in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag wird.

Wir wissen, dass die Früchte des 8. Mai stets gefährdet sind. Rassismus, Chauvinismus, Antisemitismus und Antiziganismus, Islamfeindlichkeit – alle möglichen Ideologien zur Begründung sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Ausgrenzung haben Konjunktur. Wir wissen, die soziale Spaltung der Gesellschaft hat ein Ausmaß erreicht, in dem die Angst vor dem Abstieg Anpassungsdruck und Ausgrenzungsbereitschaft erhöht. Wir erleben, dass Grundrechte immer weiter eingeschränkt werden. Wir sehen mit Sorge, wie unbarmherzig unsere Gesellschaft Flüchtlingen gegenübertritt und gewaltsame Übergriffe duldet. Zugleich wird antifaschistische Gegenwehr kriminalisiert. Der rasante Aufstieg neofaschistischer und rechtspopulistischer Kräfte in nahezu allen europäischen Ländern verlangt entschiedenen Widerstand.   Der Wiedereintritt Deutschlands in die Reihe der Krieg führenden Länder stellt einen Bruch mit dem Nachkriegskonsens „Es soll nie wieder Krieg von deutschem Boden ausgehen“ als wichtigste Lehre aus der jüngeren deutschen Geschichte dar. In vielen Ländern der Welt, im Irak, in Syrien, in der Ukraine und in weiten Teilen Afrikas toben Kriege. Wieder sind deutsche Waffen – und oft auch deutsches Militär – beteiligt. Die Bereitschaft, „deutsche Interessen“ erneut mit militärischen Mitteln durchzusetzen ist in Regierung und Bundestag  gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung wieder politische Praxis geworden. Gerade darum wollen wir den Tag zum Feiertag machen, den die Überlebenden als „Morgenröte der Menschheit“ erlebt haben, wie es der als Jude und Kommunist verfolgte Résistance-Kämpfer Peter Gingold ausgedrückt hat. Wir wollen am 8. Mai vor allem an die Hoffnung der Befreiten auf eine Welt ohne Kriege, Elend und Unterdrückung erinnern und diese als Impuls nehmen, weiter an der Schaffung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit zu arbeiten, so wie es die befreiten Häftlinge von Buchenwald geschworen haben.

In diesem Sinne rufen wir auf:

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Hamburger Erklärung zum 8. Mai 2015 -Unterzeichner_innen:

AG Gedenken Bergedorf, AK Denk-Mal, Antifaschistisches Bündnis Bergedorf, Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. AStA der Uni Hamburg, Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V., Barmbeker Initiative gegen Rechts, Brakula“ Bramfelder Kulturladen e.V., Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal, Bürgerinitiative Glinde gegen Rechts, Deutsch-chilenische Kulturzentrum e.V Deutscher Freidenker-Verband Landesverband Nord e.V., DFG-VK Hamburg, DIE LINKE Landesverband Hamburg, DKP Hamburg, Fachschaftsrat der Sozialen Arbeit an HAW Hamburg Geschichtswerkstatt St. Georg e.V. GEW LV Hamburg, Hamburger Bündnis gegen Rechts, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e. V., Initiative MIR, Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936–1939 e. V. (KFSR) Kuratorium Gedenkstätte Ernst Thälmann Hamburg Landesverein der Sinti in Hamburg e. V., „ Lesbenverein Intervention e. V. Lese-Zeichen Hamburg, Mechadasch Hamburg, Motorradclub Kuhle Wampe, NaturFreunde LV Hamburg e.V., ROM UND CINTI UNION e.V. RussPublika St. Pauli-Archiv e. V. Stadtteiltreff A.G.D.A.Z. in Steilshoop e.V., Union d. ehem. pol. Gefangenen in Chile Ver.di AntiRA, Ver.di LV Hamburg VVN-BdA Hamburg, Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V., Wohn- und Ferienheim Heideruh e. V.

 

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung

6. Januar 2015

 Chance für Frieden und Demokratie in Europa

Am 8. Mai vor 70 Jahren wurde nahezu ganz Europa von Faschismus und Krieg befreit. In Deutschland erlebten in erster Linie die überlebenden Verfolgten und Widerstandskämpfer_innen diesen Tag als Befreiung. Aber auch wir alle, die wir heute leben, verdanken die Chance eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind und bleiben auch unsere Befreier. Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an den Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand in Deutschland, in der Emigration, als Teil von Partisanenverbänden und in den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition geleistet hat.

Dienstag, 29. August, 18.00 Uhr

2. August 2017

,

Vor 73 Jahren: Ein KZ mitten in Wandsbek

Gedenkveranstaltung Wandsbek 2017

Seit vielen Jahren gedenken wir am 29. August der Opfer des KZ Wandsbek.

Es ist der Tag, an dem Raja Ilinauk „zur Abschreckung“ für die anderen Häftlinge auf dem

Lagergelände öffentlich erhängt wurde. Grund: Anfang August war ihr aus Müdigkeit und

Erschöpfung eine schwere Gussform runtergefallen, für die SS war es „Sabotage“.

 

…bringt eine Rose mit…

Ort: KZ-Gedenkstätte Wandsbek

Anfahrt:

U1 Wandsbek Markt, Bus M9, Zugang über Nordmarkstraße

oder über den Parkplatz von Mc Donalds

 

Freitag, 28. Juli, 15 Uhr

22. Juli 2017

Stolpersteine in neuen Glanz

Die VVN-BdA Hamburg Bergedorf erinnert an die Verfolgten.

Wir berichten vom Leben der verfolgten Bergedorfer und putzen die Stolpersteine.

Treffpunkt: 15 Uhr vor dem Bahnhof

 

 

Ohlsdorfer Friedensfest 2017 22. Juli bis 6. August

16. Juli 2017

Alle Veranstaltung des diesjährigen Friedensfest hier zum nachschauen :

 

Ohlsdorfer-Friedensfest-2017

Rede von Esther Bejarano anlässlich der Demonstration „Solidarität statt G20“ in Hamburg am 8. Juli 2017 1

10. Juli 2017

(es gilt das gesprochene Wort)

Liebe Freundinnen und Freunde

aus Hamburg und aus aller Welt,

ihr auf den Straßen und Plätzen, ich grüße euch!

Ihr, die ihr hier protestiert,

weil ihr dem Unrecht und der Unvernunft des Kapitalismus nicht tatenlos zuschauen wollt. Weil ihr eine andere Welt wollt:

eine Welt ohne Kriege, ohne Waffenhandel, ohne Hunger, ohne Ausbeutung, für verantwortlichen Umgang mit unserem Planeten Erde zum Wohle kommender Generationen.

Weil ihr nicht tatenlos zusehen wollt, wenn durch Ausbeutung von Mensch und Natur die Inseln Mikronesien dem Klimawandel geopfert werden.

Weil ihr nicht weiter zusehen wollt, dass tausende indische Bauern sich das Leben nehmen, weil sie ihre Hoffnung auf ein besseres Leben verloren haben, dass die Welt vergiftet wird durch chemieintensive Landwirtschaft.

Weil ihr nicht zusehen wollt, dass mit Waffenhandel viel Geld verdient wird, dass durch Kriege und Verwüstung ganze Länder unbewohnbar und Millionen Menschen heimatlos werden.

Weil ihr nicht zusehen wollt, dass im Mittelmeer tausende Flüchtende ertrinken, dass Geflüchtete ins Ungewisse abgeschoben werden.

Wir sind ein Teil von euch.

Wir, eine Vereinigung der Überlebenden der Konzentrationslager, ihrer Angehörigen, ihrer Freundinnen und Freunde, haben uns zur Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten der Menschen verpflichtet.

Es ist immer gut, wenn Menschen miteinander reden. Die UNO ist für die Lösung der Probleme der Welt nach den Erfahrungen der Weltkriege gegründet worden. Hamburg als Versammlungsort der G20 hat sich offensichtlich übernommen und sich würdelos gegenüber den protestierenden Gästen verhalten, Gerichtsbeschlüsse missachtet, hanseatische Gastfreundschaft, Gelassenheit und liberales Miteinander vergessen. Stattdessen wurde die Konfrontation gesucht. Vor allem Verbote ausgesprochen. Eigentlich wurde alles verboten, Kundgebungen, Aktionen und das Schlafen in Hamburg. Ganz besonders das Schlafen in Aktions-Camps, die gerade jungen Menschen Teilhabe an solchen Ereignissen erst möglich machen.

Die Botschaft war eindeutig: Für euch ist kein Platz bei unserem Gipfel. Das ist eine Schande!

Wer erinnert sich noch, dass diese G-20-Juli-Woche vom Ersten Bürgermeister Olaf Scholz mal als „Festival der Demokratie“ angekündigt wurde?

Liebe Leute,

die Ereignisse der letzten Zeit lassen mir keine Ruhe. Ich kann nicht anders: ich muss laut aufschreien. Es ist Zeit für einen Aufschrei von uns allen, einen unüberhörbaren, lauten Aufschrei, der bis in den letzten Winkel unseres Landes und der ganzen Welt widerhallt. Es ist unvorstellbar, dass wir 72 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Faschismus wieder so viele Opfer beklagen müssen. Opfer der Barbarei, der menschenverachtenden Ideologie durch Terror, Faschismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Ausländerhass.

Ich trauere um die Opfer in unserem Land, verursacht durch den NSU und andere Neonazis, meine Trauer gilt den Opfern der Anschläge von Paris, von Ankara, von Beirut, den Opfern des Anschlags auf das russische Flugzeug, den Opfern der Anschläge von Berlin, London und Manchester und neuer Terroranschläge vielerorts. Ich trauere um die Toten der Kriege im Nahen Osten. Ich trauere um die Menschen, die auf der gefährlichen Flucht vor den Kriegen in ihrer Heimat sterben, weil ein Teil Europas sich abschottet.

Nie wieder sollte die Menschheit durch Kriege bedroht werden.

Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass die Erfahrung meiner Generation in Vergessenheit gerät. Dann wären alle Opfer des Faschismus und des Krieges, alles, was wir erlitten haben, umsonst gewesen.

Wir wünschen uns, dass ihr, weil es ja so bitter nötig ist, auch in Zukunft Widerstand leistet, wie damals die Widerstandskämpfer für ein Leben in Frieden und Freiheit für alle Menschen auf dieser Welt eintraten.

Hier bei uns, in Europa und überall in der Welt. Die Egoisten und die Rassisten dürfen nicht Oberhand bekommen.

Wir stehen an der Seite der Menschen, die für eine Welt des Friedens, der globalen Gerechtigkeit und der grenzenlosen Solidarität eintreten!

Unsere Alternative für eine bessere, gerechtere Welt ist:

Zeigen wir Menschlichkeit, helfen wir den vor Kriegen, vor Verfolgung und Unterdrückung Flüchtenden, solidarisch gegen den Hass.

Wir alle, gemeinsam! Ich glaube an euch.

Hamburger antifa Seiten Juli/Augst 2017

5. Juli 2017

AntifaLS_2017_0708_HH_S.8-9

Sonnabende, den 8 Juli 2017 10:30 Uhr

2. Juli 2017

Grenzenlose Solidarität statt G20

Internationale Großdemonstration Hamburg – Auftakt am Deichtorplatz ab 11:00 Uhr

Treffen der VVN-BdA um 10:30 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus – Besenbinderhof 60

Von dort gehen wir gemeinsam zum Demoauftakt und bleiben auch während der Demo zusammen.

Treffpukt VVN-BdA

 

Stammtischkämpfer*innen Ausbildung

2. Juli 2017

WERDE STAMMTISCHKÄMPFER*IN!

Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung

Folgende Termine stehen zur Wahl:

Sonntag, 23. Juli – 10.00 Uhr – ca. 16.30 Uhr

Sonntag, 20. Aug. – 10.00 Uhr – ca. 16.30 Uhr

Ort: GEW im Curiohaus (Hinterhof) – Raum A

Rothenbaumchaussee 15

20148 Hamburg

Anmeldung erforderlich unter: stka-agr@nadir.org

….weitere Termine sind in Planung

HAMBURG

Kampagnen-Bausteine

Stammtischkämpfer*innen ausbilden: Ein bundesweites Schulungsprogramm, um

möglichst viele Menschen mit Argumenten gegen die AfD und Co. auszubilden und uns

selbst sprachfähig zu machen und uns darüber zu vernetzen. Wir wollen bis zur

Bundestagswahl 10.000 Stammtischkämpfer*innen bundesweit ausbilden.

Aktionen vor Ort: Überall wollen wir den Rassistinnen und Rassisten entgegentreten und

deutlich machen, dass Rassismus und Faschismus keine Meinungen sind, sondern auf den

Müllhaufen der Geschichte gehören. Um diese Aktionen zu planen, organisieren wir

bundesweit Regionalkonferenzen.

Massenmaterial erstellen: Wir wollen über die AfD und andere RassistInnen aufklären.

Dafür brauchen Flyer, Plakate, Social-Media Kanäle und vieles, vieles mehr: Um die Mehrheit

der Menschen, die für eine solidarische Alternative sind sichtbar zu machen.

Bundesweite Mobilisierung: wie z. B. am 3. September 2016 in Berlin

Mehr als 6.000 Menschen demonstrierten gegen die AfD und für eine

solidarische Gesellschaft.

WERDE STAMMTISCHKÄMPFER*IN!

HAMBURG

10.000 Stammtischkämpfer*innen

bis zur Bundestagswahl 2017!

Die Erfolge der Alternative für Deutschland gehen einher mit einem gesamtgesellschaftlichen

Rechtsruck in vielen Bereichen.

Wir alle kennen das: In der Diskussion mit dem Arbeitskollegen, dem Gespräch mit der Tante

oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später

ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten

Parolen nicht einfach so stehen lassen.

Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu

überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!

Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Bio-Supermarktes, auf dem

Spielplatz, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können

durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die

Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

 Dazu wollen wir uns mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den Parolen

der AfD und ihrer Anhänger Paroli zu bieten.

 Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen.

 Wir wollen gemeinsam üben und Selbstbewusstsein entwickeln, das Wort zu ergreifen

und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus.

.

WERDE STAMMTISCHKÄMPFER*IN!

HAMBURG

WERDE STAMMTISCHKÄMPFER*IN!

Die Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“

…. mehr unter:

www.aufstehen-gegen-rassismus.de/

V.i.S.d.P.: I. Jacob, Hein-Hoyer-Str. 41, 20359 Hamburg

 …soll ermutigen und befähigen gegen rassistische Hetze von

AfD und Co. aufzustehen

 …klar zu sagen, dass unsere Alternative Solidarität heißt. In

der Schule, auf der Straße, an der Uni, auf der Arbeit, auf

dem Fußballplatz, beim Konzert – überall!

 …soll die Mehrheit sichtbar machen, die sich gegen Rassismus

und Faschismus stellt und sagt: Nie wieder!

HAMBURG

Montag, den 10. Juli 2017 um 18.00 Uhr

2. Juli 2017

Gegen das Vergessen Zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus

 

„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt,

wird blind für die Gegenwart“

mit diesen Worten Richard von Weizsäckers wird in Billstedt den Widerstandskämpferinnen und -kämpfern gegen den Hitler-Faschismus gedacht. Sie gelten in Billstedt insbesondere für

Katharina Corleis Josef Florczak Fiete Schulze

John Trettin Adolf Rembte Willi Winkelmann  Kurt Vorpahl

Auf Initiative Der Linken im Regionalausschuss Billstedt, unterstützt durch die VVN-BdA und die Geschichtswerkstatt Billstedt, wird nunmehr der Gedenkstein durch eine Erinnerungstafel ergänzt. So wird aus anonymen Gedenken die Erinnerung an widerständige Menschen mit Namen und Geschichte.

Musikalische Begleitung : Uwe Böhm

Gedenkstein vor dem Kundenzentrum Billstedt – Öjendorfer Weg 9

Christiane Chodinski (VVN-BdA Hamburg-Mitte)
Wolfgang Strauß (Die Linke)

Einladung Tafeleinweihung 2017

Sonnabend, 29. Juli, 13.00 Uhr

2. Juli 2017

 Sommerfest in Heideruh

Sommerfest 2017 Heideruh

 

Abfahrtsorte und -zeiten:
– Tankstelle vor dem Bahnhof Dammtor (Moorweide) – 13.00 Uhr
– Helms-Museum, Busspur Harburger Ring – 13.20 Uhr
Rückfahrt ab Heideruh ca. um 21.00 Uhr (Kosten 6,- €, Anmeldung: VVN 040-314254 oder vvn-bda.hh@t-online.de.

 

Das Sommerfest – Programm

 

Geschichtsrundgang           über das Gelände um 13 Uhr

 

Eröffnung des Festes          um 14 Uhr

 

Vom Feinsten                       Das Heideruher Kuchenbuffet

 

Kultur                                    Aline Barthelemy singt internationale Friedenslieder

 

Bewegung                             Wir laden zu einer kleinen Wanderung in die Umgebung

 

Ausstellung                          zur Geschichte Chiles und Heideruhs chilenischen Kinder

 

Vortrag                                 Freiheitskampf in Kurdistan

 

Das Buffet                             – auch vegetarisch – wird um 18 Uhr eröffnet!

 

Konzert um 19.30 Uhr      Aline Barthelemy singt internationale Friedenslieder

 

Gemütliches Beisammensein bis in die Nacht mit karibischen Cocktails

 

Beiprogramm                                   Infostände, Bücher-Flohmarkt mit Heideruh-Allerlei, Kinderbetreuung,

 

Die Teilnahme kostet 15,- € für Kultur, Kaffee, Kuchen und Buffet,

11-21jährige zahlen den halben Preis,

Der Nur-mal-gucken-Eintritt bis 18 Uhr kostet 5 €,

Kinder bis 10 Jahre und Refugees sind frei,
 

Sonntag, 30. Juli, 17.00 Uhr

2. Juli 2017

Uhr Das radikal Böse  von Stefan Ruzowitzky , D/A 2013

Wie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? Warum töten ehrbare Familienväter Tag für Tag, jahrelang, Frauen, Kinder und Babys? Warum verweigerten so wenige den Befehl, obwohl es ihnen freigestellt war? Der Oscar Gewinner Stefan Ruzowitzky erzählt spannend und bewegend von den systematischen Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche Einsatzgruppen in Osteuropa und der Suche nach den Ursachen des Bösen. Wir hören die Gedanken der Täter aus Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Gerichtsprotokollen, sehen in junge Gesichter, Projektionsflächen für Assoziationen und Erkenntnisse. Ergänzt mit historischen Aufnahmen, den Aussagen renommierter Forscher, wie Père Desbois, Christopher Browning oder Robert Jay Lifton, und den überraschenden Ergebnissen psychologischer Experimente führt der Film hin zu „dem radikal Bösen“, einer Blaupause des Genozid.

(http://www.dasradikalboese.wfilm.de/Das_Radikal_Bose/Film.html)

Ort: Kommunalen Kino METROPOLIS Metropolishaus

Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße

(Eingang Kleine Theaterstraße 10)

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar

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