Sonntag, 24. September, 17.00 Uhr

2. Juli 2017

Lissabon Hafen der Hoffnung

von Pavel Schnabel, D 1994

„Kein Land hat so vielen Flüchtlingen geholfen wie Portugal“, sagen Fritz und Kaethe Adelsberger. Lissabon bedeutete für sie Rettung. Unter hunderttausenden Juden flohen sie quer durch Europa vor den Nationalsozialisten. Und sie leben noch heute in Lissabon. Die Stadt in diesem armen kleinen Land war TransitStation für viele prominente Flüchtlinge wie Heinrich Mann, Franz Werfel, Lion Feuchtwanger, Alfred Polgar. Portugal, autoritär regiert von Premierminister Antonio Salazar, galt während des Zweiten Weltkriegs als neutral. Er gewährte den Gejagten, die durch das Land mussten um sich nach Amerika durchzuschlagen, für dreißig Tage Zwischenstation. Aber als wegen des immer heftiger werdenden Krieges kaum noch Schiffe fuhren, „strandeten“ immer mehr Menschen in Lissabon.

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Ort : Kino METROPOLIS Metropolishaus

Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße

(Eingang Kleine Theaterstraße 10)

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!