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SUMMARY:Ausstellung: Neofaschismus in Deutschland
DESCRIPTION:Von AfD bis Querdenker:innen: Die Ausstellung gibt einen Überblick über neueste neofaschistische Entwicklungen in Deutschland. \nDie aktuelle Ausstellung zeigt auf 25 Tafeln die Formen der gegenwärtigen faschistischen Bewegung in Deutschland\, ihre ideologischen Bezüge zum historischen Original\, ihre Netzwerke und Strukturen. Die AfD und ihre Rolle in und für diese Bewegung wird dokumentiert und die gesellschaftliche Aufarbeitung des Faschismus nach seiner Niederschlagung 1945 kritisch befragt. Im Anschluss werden Notwendigkeit und Möglichkeit der antifaschistischen Arbeit thematisiert. \nDie Ausstellung ist Teil des Monat des Gedenkens Eimsbüttel 2023. \n 
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SUMMARY:Gedenken: Antifaschistischer Widerstand im Luruper Weg
DESCRIPTION:Anlässlich des 90. Jahrestags der Widerstandsaktion im Luruper Weg am 1. Mai 1933. \nWir schreiben das Jahr 1933. Seit dem 30. Januar sind die Nazis an der Macht und nutzen diese\, um ihren Terrorfeldzug gegen die politische und gewerkschaftliche Arbeiter:innenbewegung noch massiver zu betreiben. In Eimsbüttel waren bis zu diesem Zeitpunkt KPD und SPD die bestimmenden Kräfte\, was auch im Straßenbild sichtbar war. Rote Fahnen mit verschiedenen Symbolen und Transparente gehörten dazu. Besonders eindrucksvoll war dies über Jahre im „roten“ Luruper Weg – einer absoluten Hochburg der KPD. Die Nazis schlugen dort mit Razzien\, Verhaftungen und Folterungen zu. Zahlreiche Menschen aus dem Luruper Weg kamen in Nazi-Gefängnissen und Konzentrationslagern ums Leben. Um die Razzien nachts erfolgreicher durchführen zu können  montierten die Nazis auf dem Dach des heute noch vorhandenen Haus in der Methfesselstraße\, von dem man in den Luruper Weg hinein sehen kann\, einen riesigen Schweinwerfer. Zeitzeugin Elfi Buth (Jg. 1927 – im Januar dieses Jahres verstorben)\, damals als Kind wohnhaft im Luruper Weg 19\, erinnert sich in ihrem Buch „Was ich Euch noch erzählen will“ (VSA Hamburg 2013) an die Verhaftung ihres Vaters „Unter diesen Umständen war es klar\, dass etwas anderes als Hakenkreuze zu flaggen nicht mehr möglich war.“ \nDoch die tapferen Frauen des Luruper Wegs setzten ein Signal des Widerstandes: Am 1. Mai 1933 legten sie die roten Inletts ihrer Betten in die Fenster oder hängten sie vom Balkon. Der Luruper Weg war wieder „rot“. Eine sehr mutige Aktion vor genau 90 Jahren. Nach dieser Aktion begannen die Nazis damit\, auch Frauen verstärkt zu verhaften. DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Eimsbüttel findet\, dass dieser mutigen Aktion eine Gedenktafel an Ort und Stelle gewidmet werden muss. Dazu führen wir gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und den Omas gegen Rechts eine Kundgebung durch und laden alle heutigen Bewohner:innen des Luruper Weges sowie andere Interessierte\, die dieser Aktion gedenken wollen\, zur Teilnahme ein. \nHier findet ihr den Flyer der Veranstaltung. \nDie Veranstaltung ist Teil des Monats des Gedenkens Eimsbüttel 2023.
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