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SUMMARY:Ausstellung: Neofaschismus in Deutschland
DESCRIPTION:Von AfD bis Querdenker:innen: Die Ausstellung gibt einen Überblick über neueste neofaschistische Entwicklungen in Deutschland. \nDie aktuelle Ausstellung zeigt auf 25 Tafeln die Formen der gegenwärtigen faschistischen Bewegung in Deutschland\, ihre ideologischen Bezüge zum historischen Original\, ihre Netzwerke und Strukturen. Die AfD und ihre Rolle in und für diese Bewegung wird dokumentiert und die gesellschaftliche Aufarbeitung des Faschismus nach seiner Niederschlagung 1945 kritisch befragt. Im Anschluss werden Notwendigkeit und Möglichkeit der antifaschistischen Arbeit thematisiert. \nDie Ausstellung ist Teil des Monat des Gedenkens Eimsbüttel 2023. \n 
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SUMMARY:Film und Gespräch: Spuren des Feuers
DESCRIPTION:Neben dem sorgsam inszenierten deutschlandweiten Fanal am 10. Mai gab es von April bis August 1933 weitere\, oft lokal organisierte Bücherverbrennungen in etlichen deutschen Städten. Der Film zeigt historische Aufnahmen aus jenen Nächten\, rekapituliert die Ereignisse und lässt geächtete Autor:innen und ihr Werk Revue passieren. \nIm Anschluss folgt ein Gespräch mit Vertreter:innen des Arbeitskreises »Bücherverbrennung – nie wieder!« aus Hamburg. \nZum Hintergrund: \nAm 15. Mai 1933 veranstalteten nationalsozialistische Studenten am Kaiser-Friedrich-Ufer nachts eine Bücherverbrennung. Etwa 2.000 Bücher verbrannten in den Flammen. Die Bücherverbrennung war Teil der reichsweiten „Aktion wieder den undeutschen Geist“\, bei der überall in Deutschland die Bücher verbannt wurden. Begleitet durch den Feuerspruch wie „Gegen Frechheit und Anmaßung\, für Achtung und Ehrfurcht vor dem unsterblichen deutschen Volksgeist! Verschlinge\, Flamme\, auch die Schriften von Tucholsky und Ossietzky!“ brannten auch die Bücher Carl von Ossietzkys\, der als Pazifist und Herausgeber der Zeitschrift „Die Weltbühne“ ein missliebiger Autor geworden war für die Nationalsozialisten. \nMit den Bücherverbrennungen und der „Aktion wider den undeutschen Geist“ im Mai 1933 begann die systematische Verfolgung jüdischer\, marxistischer\, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller. Kurz darauf begannen die Suche nach „zersetzendem Schrifttum“ und die Säuberung der öffentlichen Bibliotheken. Immer längere schwarze Listen mit geächteten Autoren wurden in den Bibliotheken abgearbeitet. Am Ende waren die Bücher von über 1200 Autoren und Autorinnen verboten\, zum Beispiel weil sie jüdischer Herkunft waren oder oppositionelle politische Meinungen vertraten. (Quelle) \nFoto-Quelle: Fotograf: Joseph Schorer\, Hamburg\, 15. Mai 1933\, © Deutsches Historisches Museum\, Berlin\, Inv.-Nr.: Schorer 020/4 \n  \n 
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