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SUMMARY:Ausstellung: Neofaschismus in Deutschland
DESCRIPTION:Von AfD bis Querdenker:innen: Die Ausstellung gibt einen Überblick über neueste neofaschistische Entwicklungen in Deutschland. \nDie aktuelle Ausstellung zeigt auf 25 Tafeln die Formen der gegenwärtigen faschistischen Bewegung in Deutschland\, ihre ideologischen Bezüge zum historischen Original\, ihre Netzwerke und Strukturen. Die AfD und ihre Rolle in und für diese Bewegung wird dokumentiert und die gesellschaftliche Aufarbeitung des Faschismus nach seiner Niederschlagung 1945 kritisch befragt. Im Anschluss werden Notwendigkeit und Möglichkeit der antifaschistischen Arbeit thematisiert. \nDie Ausstellung ist Teil des Monat des Gedenkens Eimsbüttel 2023. \n 
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SUMMARY:Lesung: über Anita Sellenschloh
DESCRIPTION:„Wer hat schon eine Oma aus dem Widerstand?“ \nEin Abend mit Texten und Musik. Anhand von Texten\, Nachrufen und Interviews\, aber besonders aus den Notizen ihrer Großmutter erinnern Jenny und Inés Fabig an das beeindruckende Leben der Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus: Anita Sellenschloh. \nAnita Sellenschloh wächst im Stadtteil Einsbüttel auf und besuchte die Reformschule in der Telemannstraße. Bereits im Alter von 16 Jahren beginnt sie ihre politische Tätigkeit und tritt dem Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) bei. 1930 gründet Anita Sellenschloh die Antifa-Jugend in Hamburg. 1933\, nach ihrer Organisation illegaler Treffpunkte für Widerstandskämpfer:innen\, erste Verhaftung. Wird Anfang 1934 vom Hanseatischen Oberlandesgericht wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. 14 Monate davon verbringt sie in Isolationshaft. Nach ihrer Entlassung verteilt sie weiter Flugblätter und ist für verschiedene Widerstandsgruppen tätig. Bis 1943 wird Anita Sellenschloh neun Mal in Haft genommen\, während der Verhöre im „Stadthaus“ – dem Gestapo-Hauptquartier – brutal misshandelt und mehrere Male inhaftiert. Nach Kriegsende wird Anita Sellenschloh Lehrerin. Ein Schwerpunkt ihres Unterrichts ist die Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus. Sie tritt nach ihrer Pensionierung als Zeitzeugin an Schulen und Universitäten auf\, ist eine der Gründerinnen der Willi-Bredel-Gesellschaft e.V.\, Mitglied bei der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und beim Auschwitz-Komitee. In Längenhorn trägt eine Straße ihren Namen. \nEintritt frei. \n  \nDie Veranstaltung ist Teil des Monat des Gedenkens Eimsbüttel 2023.
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LOCATION:Galerie Morgenland\, Sillemstraße 79\, Hamburg\, 20257
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