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SUMMARY:Filmvorführung: Einmal und nie wieder!
DESCRIPTION:Filmvorführung Einmal und nie wieder! mit Gästen \nIm Alter von 93 Jahren erinnert sich Marianne Wilke noch sehr gut an die grausamen Stunden in den Fliegerbunkern Hamburgs. Als sogenanntes »Halbjüdin« entkam sie als Schulmädchen nur knapp der Deportation. Die Erinnerungen an die verängstigten Gesichter\, die unaufhörlichen Luftangriffe und das ständige Gefühl der Bedrohung sind noch immer lebendig in ihr. Doch das Überleben war nur der Anfang einer langen\, herausfordernden Reise. \nJahre nach dem Krieg\, als die Welt eigentlich zur Ruhe kommen sollte\, erfährt sie\, dass immer noch Bomben auf Deutschland abgeworfen werden. Entsetzt über die fortwährende Gewalt und das Leiden der Menschen\, schließt sie sich einer Protestbewegung an. Für Marianne war es nie nur eine Frage der Vergangenheit\, sondern des fortwährenden Kampfes für eine bessere Zukunft. Sie wusste\, dass ihre Stimme gebraucht wurde\, um den Schmerz und die Erinnerung an die Schrecken des Krieges am Leben zu erhalten – damit die Welt nie wieder denselben Fehler macht. \nAls sie für ihren Protest ins Gefängnis kam\, war ihr längst klar\, dass es nicht nur darum ging\, sich gegen die Ungerechtigkeit der Vergangenheit zu wehren\, sondern dass der Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit auch die Zukunft gestalten musste. Ihre Überzeugung war unerschütterlich: »Nie wieder Krieg\, nie wieder Faschismus!« \nIn einer Schule\, umgeben von jungen Gesichtern\, die die Geschichte nur aus Büchern kennen\, sitzt sie und spricht die Worte\, die sie schon so oft wiederholt hat. Ihre Stimme ist ruhig\, aber fest\, als sie beginnt\, zu erzählen\, warum es die »Stunde Null« so nie gab. Denn für sie gab es keinen einfachen Neuanfang\, keine schnelle Lösung. Die Narben des Krieges und des Faschismus seien noch immer spürbar\, und es liege an der nächsten Generation\, sich für eine friedliche Welt einzusetzen. \nMarianne Wilke lebt mit dem Wissen\, dass ihr Einsatz nie abgeschlossen sein kann\, solange der Kampf für Frieden und Gerechtigkeit nicht gewonnen ist. Ihr Leben ist ein Mahnmal für den Mut\, sich gegen das Vergessen zu stemmen und für eine bessere Zukunft zu kämpfen. \nDE 2024\, Johannes Hör\, 87 Min.\n📅 Datum: Sonntag\, 23. März\n🕔 Uhrzeit: 17:00 Uhr\n📍 Ort: METROPOLIS-Kino\, Kleine Theaterstraße 10. Das Kino ist barrierefrei. \nZu Gast sind Marianne Wilkes Söhne und der Filmemacher Johannes Hör\, um gemeinsam mit den Zuschauer*innen ins Gespräch zu kommen.\nDie Söhne von Marianne Wilke erzählen von der Mutter\, die sie erlebt haben\, und reflektieren\, wie ihr Leben und ihre Botschaft sie persönlich beeinflussten. Der Filmemacher\, der Marrianne auf ihrer letzten Reise begleitete\, gibt einen Einblick in die Entstehung der Doku und die Herausforderungen\, die mit der Bewahrung von Erinnerung und Geschichte verbunden sind. \nDiese Vorführung ist Teil der ANTIFA-Filmreihe „Täter – Opfer – Widerstand“ in Zusammenarbeit mit dem Metropolis Kino.
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