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SUMMARY:Die Forderung von Salo Muller und die Verantwortung der Deutschen Bahn
DESCRIPTION: Filmausschnitte\, Gespräch und Diskussion\n\n\n\n\n\nMittwoch\, 28. Januar 2026 \n  \nDer Arbeitskreis Distomo gestaltet gemeinsam mit dem Fanladen St. Pauli und den Fanräumen am Millerntor eine Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Am Dienstag den 27.01 um 18:00 Uhr findet die vom Fanladen St. Pauli und den Fanräumen ausgerichtete Kranzniederlegung an der Erinnerungstafel für die im Nationalsozialismus verfolgten Mitglieder des FC St. Pauli am Harald-Stender-Platz statt.\nAm Mittwoch den 28.01 gestaltet der AK Distomo in Kooperation mit dem Fanladen St. Pauli und den Fanräumen im Millerntorstadion den inhaltlichen Teil der Veranstaltung. \n\n\n\n\n\n\n\n19:00 Uhr – Fanräume (Gegengerade)\nFilmausschnitte\, Gespräch und Diskussion \n\n\n\n\n\n\nHintergrund\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nSalo Muller\, geb. 1936 in Amsterdam\, überlebte als Kind den Holocaust\, versteckt vom niederländischen Widerstand. Seine Eltern wurden mit Zügen der Deutsche Reichsbahn aus den Niederlanden deportiert und in Auschwitz ermordet\, wie auch 70 weitere Verwandte. Insgesamt wurden 107.000 niederländische Jüdinnen und Juden sowie Roma und Sinti unter der Herrschaft Nazideutschlands in die Vernichtungslager deportiert. Ohne die Logistik der Deutschen Reichsbahn wäre der Holocaust nicht möglich gewesen. Die Opfer mussten für die Kosten ihrer Deportation selbst aufkommen. Für die Fahrten durch das Gebiet des Deutschen Reiches erhielt die Reichsbahn nach Schätzungen von Historikern umgerechnet rund 445 Millionen Euro. Weiterlesen →\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFilmausschnitte\, Gespräch und Diskussion\n\nBeginn: 19:00\nOrt: Fanräume (Gegengerade) \nIn den Filmausschnitten geht es um Mullers Kampf für Entschädigungen\, seine Liebe zum Fußball\, seinen Einsatz gegen Antisemitismus\, die Bedrohungen nach dem 07. Oktober 2023 und um jüdisches Leben heute. \nIm Anschluss findet ein Podiums-Gespräch statt mit: \n\nJoris Postema\, Regisseur (Niederlande)\nAktivist*innen des AK Distomo\nMartin Klingner\, Rechtsanwalt von Salo Muller\n\nIm Mittelpunkt des Gesprächs stehen die rechtlichen Aspekte der Entschädigungsfrage\, der bisherige Verlauf der Auseinandersetzungen sowie die Bedeutung des Themas für die gegenwärtige Erinnerungskultur. Thematisiert wird\, wie Salo Muller die Entschädigung durch die niederländischen Staatsbahnen erreicht hat\, warum vergleichbare Forderungen gegenüber der Deutschen Bahn bislang zurückgewiesen werden und welchen Widerständen Salo Muller und die unterstützende Initiative dabei begegnen. Der Filmemacher Joris Postema spricht zudem über seine Begegnungen mit Salo Muller\, die Entstehung des Films und seine öffentliche Resonanz.\nMartin Klingner wird über die Unterstützung Salo Mullers berichten und ordnet den politischen und juristischen Kontext ein. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen aus dem Publikum\, eine gemeinsame Diskussion darüber\, wie Salo Muller weiter unterstützt werden kann\, sowie eine kleine gemeinsame Aktion.
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