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SUMMARY:Einladung zur Veranstaltung 100 Jahre Hans Frankenthal /  Preisverleihung 2026
DESCRIPTION:29. Oktober 2026\, 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)\nLichthof der Stabi – der Zugang Altbau über Grindelallee/Moorweide\nist geöffnet.\nStaats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky\, Von-Melle-Park\n3\, 20146 Hamburg \nAm 15. Juni 1926 wurde Hans Frankenthal in einer alteingesessenen\njüdischen Familie in Schmallenberg im Sauerland geboren. „Ich hätte nicht geglaubt\, wozu die Deutschen fähig sind!“\nüberschreibt er in seinem Buch Verweigerte Rückkehr das Kapitel zur Pogromnacht 1938 in Schmallenberg.\nWir erinnern an Hans Frankenthal\, an seine Zeit in Schmallenberg\, seine Berichte über Auschwitz-Monowitz und an seinen Kampf um Erinnerung\,\nEntschädigung und Anerkennung. Wegbegleiter*innen erinnern sich an gemeinsame Erlebnisse und Aktionen. \nDie Stiftung Auschwitz-Komitee zeichnet dieses Jahr drei Projekte mit\ndem Hans-Frankenthal-Preis aus: \nCircusschule die Rotznasen e.V. für Seid Menschen! – Ein\nCircustheaterprojekt über Meinung\, Mut und Mitbestimmung\nMit Seid Menschen! liegt ein Projekt vor\, das auf innovative Weise\nhistorisch-politische Bildung\, Erinnerungskultur\, kulturelle Bildung und\nJugendpartizipation miteinander verbindet.\nDie Auszeichnung von „Seid Menschen!“ mit dem Hans-Frankenthal-Preis\nehrt unsere Arbeit und zeigt das Potential\, das in der Verbindung von\nCircuskunst\, biografischem Theater und politischer Bildung liegt. Der\nPreis gehört vor allem den jungen Artistinnen: Sie haben die\nLebensgeschichten von NS-Verfolgten auf der Bühne auf berührende Weise\nneu erzählt und mit starken Botschaften für ein friedliches\nMiteinander in der Gegenwart verbunden. (Circusschule die Rotznasen) \nBundesverband Information und Beratung für NS Verfolgte für\n#ZumFeindGemacht\nDas Projekt ist geeignet\, bei jungen Menschen mit den Mitteln von Social\nMedia nicht nur biographiebasiert Empathie zu erzeugen\, sondern Bezüge\nzur aktuellen politischen Lage und den notwendigen Rückschlüssen\nherzustellen. Damit bieten sie eine gute Grundlage\, um gegen rechte\nArgumentationen und Erzählungen\, die die Ausgrenzung einzelner\n„Minderheiten“ zum Ziel haben\, angehen zu können.\nWir fühlen uns sehr geehrt\, mit einer so wichtigen Auszeichnung bedacht\nzu werden – ein Projekt\, das wir seit Anfang 2026 ehrenamtlich\nweiterführen und das gerade den Nachkommen der von uns vorgestellten\nNS-Verfolgten unfassbar viel bedeutet. Mit inzwischen über 100.000\nFollower*innen auf TikTok\, Instagram\, YouTube und Threads zeigt\n#ZumFeindGemacht\, wie groß das Interesse an den Geschichten der\nMenschen ist\, die unter dem Nationalsozialismus verfolgt wurden – und\nwie wichtig es ist\, diese Geschichten auch heute sichtbar zu halten.\n(Bundesverband Information und Beratung für NS Verfolgte) \nAntifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh e.V. für\n100 Jahre antifaschistische Arbeit\nSeit 100 Jahren ist Heideruh ein Zufluchtsort mit zahlreichen eigenen\nantifaschistischen Projekten und Initiativen und ein Tagungs- und\nErholungsort für ein sehr breites Spektrum von Menschen\, die sich auf\nunterschiedlichsten Wegen für eine sozialere und gerechtere\nGesellschaft und gegen Faschismus einsetzen.\nWie Hans Frankenthal wird auch Heideruh dieses Jahr 100 Jahre alt –\nzwei Gründe zu erinnern und zu feiern. 100 Jahre Antifaschismus prägen\nHeideruh und wird es auch in Zukunft prägen – beflügelt durch die\nStiftung Auschwitz-Komitee. Danke! (Heideruh e.V.)
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