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SUMMARY:Kundgebung zur Erinnerung an den Wehrmacht-Deserteur Justus Friedrichs
DESCRIPTION:Am 23. September 1944 wurde der Hamburger Justus Friedrichs am Monte Grappa in Norditalien wegen sogenannter\n„Fahnenflucht“ erschossen. 82 Jahre später wollen wir mit einer Kundgebung an ihn und seine Zivilcourage erinnern:\nMiEwoch\, 23. September 2026\, 17 Uhr\, Deserteurs-Mahnmal\, Stephansplatz/Dammtor.\nIm Rahmen der „OperaNon Piave“ der deutschen Wehrmacht und SS im September 1944 gegen die italienische\nWiderstandsbewegung am Monte Grappa wurde Justus Friedrichs gefangen genommen. Während dieser Militär-\noperaNon ermordeten deutsche Soldaten und Einheiten der mit ihnen verbündeten Armee Mussolinis rund 170\nItaliener:innen auf besNalische Weise. Von Dorf zu Dorf wurden Menschen gefoltert und öffentlich gehängt. Ihre\nHäuser wurden niedergebrannt\, und über 40 Angehörige verschleppte man in das KZ Dachau. Die meisten überlebten\ndie Ha] nicht. Einer der damals aus Crespano del Grappa Verschleppten\, SebasNano Zilio_o\, wurde in das KZ\nNeuengamme deporNert. Auch er überlebte nicht.\nMit der Kundgebung wollen wir an Justus Friedrichs erinnern\, zugleich aber auch an die italienischen Opfer der\nMassaker von Wehrmacht\, SS und der Armee Mussolinis. Die Namen der NS-Opfer am Monte Grappa sind bekannt; in\nden Gemeinden wird bis heute an sie erinnert. In den Dörfern und Städten wurden Gedenksteine und Denkmäler für\nsie errichtet.\nDer Name des Hamburgers Justus Friedrichs aus der Sentastraße 48 in Barmbek wird nach 82 Jahren erstmals\nöffentlich in Hamburg als Name eines NS-Opfers genannt. Auch seine Haltung rückt erst jetzt in den Blick: Er war\nDeserteur. Bis heute werden Deserteure im allgemeinen Sprachgebrauch nicht selten als „Verräter“ oder „Feiglinge“\ndiffamiert. Erst durch den jahrzehntelangen Einsatz betroffener Deserteure erkannte der Deutsche Bundestag 2002\nund 2009 die Urteile der NS-MilitärjusNz als das an\, was sie tatsächlich waren: Akte des Terrors\, die keinerlei\nrechtsstaatlichen Prinzipien folgten.\nEin wesentlicher Beweggrund für die sogenannte Fahnenflucht war häufig die Erkenntnis vom verbrecherischen\nCharakter des Krieges. Während Einheiten der Wehrmacht und SS – auch in Italien – systemaNsch Massaker an der\nZivilbevölkerung verübten\, entschieden sich Deserteure\, diesem System die Gefolgscha] zu verweigern.\nAuch wenn dies heute kaum noch im öffentlichen Bewusstsein ist: Hamburg war ein bedeutender Standort der NS-\nMilitärjusNz mit mindestens 13 akNven Kriegsgerichten. Die mehr als 220 namentlich bekannten Opfer der NS-\nMilitärjusNz in Hamburg mahnen uns\, die Mechanismen der „geisNgen Mobilmachung“ und der brutalen Verfolgung\nvon Menschen zu verstehen\, die sich dem Krieg verweigerten.\nDie Erinnerung an Deserteuren fördert ein verantwortungsvolles Geschichtsverständnis. Sie hinterfragt den Gehorsam\ngegenüber Unrechtsbefehlen und würdigt den Mut Einzelner\, Befehle zu verweigern\, die sie mit ihrem Gewissen nicht\nvereinbaren konnten. Seit 1949 schützt ArNkel 4 des Grundgesetzes das Recht\, nicht zur Waffe greifen zu müssen. Das\nDeserteurs-Mahnmal am Dammtor ist deshalb nicht nur ein Ort des Gedenkens\, sondern auch ein Lernort für\nZivilcourage\, Menschenwürde und DemokraNe.\nDass erst 82 Jahre nach seiner Erschießung öffentlich an Justus Friedrichs erinnert wird\, macht deutlich\, wie lange sein\nSchicksal und seine Entscheidung verdrängt wurden. Seine Tat wurde über Jahrzehnte gesellscha]lich nicht anerkannt.\nDie geplante Erinnerung rehabiliNert Menschen wie Justus Friedrichs und würdigt ihren Mut\, sich einem\nverbrecherischen Regime zu verweigern. \n\nEs laden ein: Projektgruppe italienische Militärinternierte Hamburg\, ANPI Hamburg\, Demokra@sche Partei (PD)\, Kreis\nBassano del Grappa (VI) – Italien\, Brigate Garibaldi FC St. Pauli\, VVN/BdA Hamburg\, Auschwitz-Komitee\, DFG/VK\nHamburg\, AK Distomo\, Hamburger Bündnis gegen Rechts\, Freundeskreis Neuengamme\, Netzwerk Erinnerungsarbeit\n(Netz E )\, Tanja Chawla (DGB-Vorsitzende Hamburg)\, Stefan Romey (Hamburger S@Uung Hilfe für NS-Verfolgte)\,\nWolfgang Kopitzsch (Arbeits-gemeinschaU ehemals verfolgter Sozialdemokraten)\, Arbeitskreis gegen\nRechtsextremismus der SPD Hamburg\, Jenny Jasberg (Abgeordnete Hamburgische BürgerschaU\, Grüne)\, Canzu\nÖzdemir\, Bundestagsabgeordnete (Die Linke)\, VOLT Hamburg\, Detlef Garbe\, Oliver von Wrochem (Vorstand S@Uung\nHamburger Gedenkstä]en und Lernorte)
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SUMMARY:Film: Die Brücke
DESCRIPTION:Die Brücke erzählt von den letzten Kriegstagen 1945 in einer bayerischen Kleinstadt\, in der sieben noch minderjährige Jungen den militärisch sinnlosen Befehl erhalten\, eine Brücke vor den anrückenden US-Truppen zu verteidigen. Der einzige Erwachsene dieser Mission\, Unteroffizier Heilmann\, überlebt nicht lange. Auf sich allein gestellt mit ihrer Aufgabe\, wird nur einer der Jungen die Brücke überleben. Bernhard Wickis Antikriegsfilm gilt als einer der bekanntesten deutschen Filme zur Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. \n  \n 
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SUMMARY:Gibt es eine Querfront in Hamburg? Netzwerke. Überschneidungen. Strategien.
DESCRIPTION:Seit den Corona-Protesten sind auch in Hamburg neue politische Bündnisse entstanden. Teile der Friedensbewegung\, verschwörungsideologische Milieus\, autoritäre Akteure und extrem rechte Netzwerke treten zunehmend gemeinsam auf\, mobilisieren zu denselben Veranstaltungen und teilen zentrale Feindbilder. Handelt es sich dabei um punktuelle Kooperationen – oder ist ein neues Bündnismilieu entstanden\, das ideologische Grenzen bewusst überschreitet? \nDieser Frage widmet sich der  Arbeitskreis Neofaschismus der VVN-BdA Hamburg in einem Vortrag. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung entsprechender Netzwerke in Hamburg\, personelle und organisatorische Verbindungen sowie die politische Strategie hinter diesen Bündnissen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion. \nDiese Veranstaltung wird von der  VVN-BdA Hamburg\, der  GEW Hamburg und dem  DGB Hamburg organisiert. \nDienstag\, 15. September 2026 / 19:00 Uhr / Curiohaus\, Hamburg
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SUMMARY:Spaziergang durch Neuallermöhe-Ost: Erinnerung an mutige Frauen
DESCRIPTION:Am Samstag\, dem 12. September 2026\, um 16:00 Uhr laden wir zu einem Spaziergang durch Neuallermöhe-Ost ein. \nDer Hamburger Stadtteil Neuallermöhe-Ost entstand zwischen 1983 und 1996. Viele seiner Straßen und Plätze tragen die Namen von Frauenrechtlerinnen\, Antifaschistinnen\, Widerstandskämpferinnen und rassistisch verfolgten Frauen. Bei unserem Rundgang wollen wir innehalten und an einige dieser mutigen Frauen erinnern – an ihr Leben\, ihren Mut und ihren Widerstand. \n📍 Treffpunkt: Edith-Stein-Platz\, vor dem S-Bahnhof Nettelnburg\n⏱️ Dauer: ca. 2 Stunden \nFür Frauenrechte in aller Welt!\nNie wieder Faschismus\, nie wieder Krieg!
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SUMMARY:Veranstaltung zum 80. Jahrestags der Aufbahrung von 26 Urnen ermordeter Hamburger Widerstandskämpfer im Rathaus
DESCRIPTION:Freitag\, 4. September 2026\, 18 Uhr\nHamburger Rathaus \nAm 4. September 2026 jährt sich zum 80. Mal ein bewegender Moment der Hamburger Nachkriegsgeschichte: 1946 wurden die Urnen von 26 ermordeten Hamburger Widerstandskämpfer im Rathaus aufgebahrt\, bevor sie wenige Tage später auf dem Ehrenhain in Ohlsdorf beigesetzt wurden. \nAus diesem Anlass laden die Landesvereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist (VVN-BdA) und die Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokrat (AvS) gemeinsam mit Abgeordneten von LINKE\, SPD und Grünen zu einer interfraktionellen Gedenkveranstaltung ins Hamburger Rathaus ein. \nDer Blick zurück auf den September 1946 zeigt\, wie tief die Erfahrungen von Verfolgung\, Widerstand und millionenfachem Mord die Überlebenden geprägt hatten. Die Antifaschist\, die sich nach dem 30. Januar 1933 unter den Bedingungen der Illegalität\, in Zuchthäusern und Konzentrationslagern zusammengefunden hatten\, verstanden das Gedenken an die Ermordeten als Auftrag: Die Erinnerung an die Toten sollte mit dem entschlossenen Eintreten dafür verbunden werden\, dass Faschismus und Menschenfeindlichkeit nie wieder politischen Einfluss gewinnen. \nIm September 1946 wurde dieser Auftrag sichtbar. Auf Initiative des Komitees ehemaliger politischer Gefangener beschloss der Senat\, die Urnen der Hamburger Widerstandskämpfer neben den Gräbern der Revolutionsgefallenen von 1918 bis 1920 beizusetzen und dort ein Ehrenmal zu errichten. Unter der Schirmherrschaft von Senat und Bürgerschaft fand eine ganze Gedenkwoche statt. \nAm 4. September 1946 begleiteten mehr als 1.000 Menschen die Urnen vom Haus des Komitees in der Maria-Louisen-Straße zum Rathaus. Angeführt wurde der Zug von den Vorsitzenden von SPD und KPD\, Karl Meitmann und Fiete Dettmann. Im Rathaus wurden die Urnen drei Tage lang aufgebahrt. Am 8. September folgten mehrere tausend Menschen der Beisetzung auf dem Ehrenhain an der Bergstraße in Ohlsdorf. Vertreter verschiedener demokratischer Parteien und der Verfolgtenverbände erinnerten dort an die Ermordeten. \nIn seiner damaligen Rede formulierte der Hamburger Sozialdemokrat Walter Schmedemann den Auftrag des Gedenkens mit eindringlichen Worten: \n\n„Ihr seid es\, die uns täglich zurufen: Seid wachsam\, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht.“ \n\n80 Jahre später ist dieser Appell von ungebrochener Aktualität. Das Gedenken an die Hamburger Widerstandskämpfer bedeutet für uns deshalb mehr als die Erinnerung an ein vergangenes Kapitel der Geschichte. Es erinnert uns daran\, welchen Preis Demokratie und Freiheit kosten können – und dass beides immer wieder verteidigt werden muss. \nWir wollen gemeinsam erinnern\, würdigen und darüber sprechen\, was der Widerstand gegen den Nationalsozialismus uns heute aufträgt. \nFreitag\, 4. September 2026\, 18 Uhr\nHamburger Rathaus \nEine gemeinsame Veranstaltung von VVN-BdA und AvS mit Abgeordneten von LINKE\, SPD und Grünen. \nEine offizielle Einladung mit weiteren Informationen und der Möglichkeit zur Anmeldung folgt Mitte August. \n 
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SUMMARY:Filmvorführung: Lang ist der Weg
DESCRIPTION:  \nGeschrieben von Israel Becker\, ist dies der erste Spielfilm\, der den Holocaust aus jüdischer Perspektive darstellt. Der Film wurde vor Ort in Landsberg gedreht\, dem größten D.P.-Lager im US-besetzten Deutschland\, und mischt neorealistische und expressionistische Stile. Er begleitet einen polnischen Juden und seine Familie von Warschau in der Vorkriegszeit über Auschwitz und die D.P.-Lager. \nDE (West) 1947/48\, Herbert B. Fredersdorf\, Marek Goldstein\, 78 Min.\n30. August 2026\n17 Uhr \nMetropolis Kino
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SUMMARY:Demo: Demokratie verteidigen!
DESCRIPTION:Unter dem Motto „Demokratie verteidigen“ ruft die Initiative „AfD-Verbot jetzt! Sachsen-Anhalt“ am 29. August 2026 um 14 Uhr am Steintor in Halle (Saale) zu einer Demonstration auf. \nDie Folgen gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen zeigen sich unter anderem bei den Beratungsstellen für Betroffene rechter\, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Deren Fallzahlen sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Sie dokumentieren unter anderem Entwicklungen im Zusammenhang mit rechter und rassistischer Gewalt sowie den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen über Migration. \nVor der Landtagswahl unterstützt Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage daher den Aufruf der Initiative „AfD-Verbot jetzt! Sachsen-Anhalt“ und ruft zur Teilnahme an der Demonstration am 29. August 2026 auf.\nDie Auftaktkundgebung beginnt um 14 Uhr am Steintor. Anschließend ist ein Demonstrationszug durch die Stadt mit Redebeiträgen und Musik geplant.
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SUMMARY:Workshop: Arguementieren gegen rechte Hetze
DESCRIPTION:m Alltag begegnen uns immer wieder rechte Parolen\, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns und denken: „… hätte ich doch den Mund aufgemacht und widersprochen.“\nHier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen\, die Schrecksekunde zu überwinden\, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!\nIn den sogenannten Stammtischkämpfer*innen-Workshops werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt\, die uns dabei unterstützen\, den rechten und diskriminierende Parolen wie beispielsweise denen der AfD und ihrer Anhänger*innen etwas entgegenzusetzen. \nSamstag\, 22. August 2026\n10 – 17 Uhr\nEifflerstraße 43 (betahaus Schanze) \nAnmeldung: agr-stka@t-online.de \nKosten: Die Teilnahme ist kostenfrei\, jedoch freuen wir uns über Spenden. \nSTARK GEGEN RECHTE UND DISKRIMINIERENDE PAROLEN \nInhalte:\n– Theoretischer Input: Einblick in antidemokratische und diskriminierende Haltungen in der Gesellschaft und die Positionen der AfD\, Bausteine der Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“\n-praktische Übungen: Umgang mit alltäglichen Situationen aus dem eigenen Umfeld und Erprobung von Handlungsmöglichkeiten \nEs geht um Reaktionsmöglichkeiten\, Hemmnisse und Lösungsansätze\, ohne eine umfangreiche theoretische Vertiefung des Themas Rassismus. \nHinweis: Innerhalb des Workshops werden zu Übungszwecken rechte\, rassistische\, diskriminierende und andere Hetz-Parolen reproduziert. Es sollen so Strategien erlernt werden\, um in Situationen\, in denen Rassismus beobachtet wird\, sicher und angemessen reagieren zu können.\nPrüft für Euch\, ob Ihr Euch das zumuten könnt und wollt.\nDie Seminare sind nicht speziell für Menschen gedacht\, die Diskriminierung erfahren haben\, und sind daher keine Empowerment-Workshops.
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SUMMARY:Europäische Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma
DESCRIPTION:Am 16. Mai 1940 verhafteten Polizeibeamte etwa 1000 Sinti und Roma in Hamburg und Norddeutschland\, sperrten sie in den Fruchtschuppen C im Hamburger Freihafen und verschleppten sie am 20. Mai 1940 in das Zwangsarbeitslager Belzec im besetzten Polen. Eine Vielzahl der Menschen wurde in den darauffolgenden Jahren in Ghettos und Konzentrationslagern ermordet. Am 11. März 1943 und am 14. April 1944 wurden über 330 weitere Sinti und Roma aus Hamburg und Umgebung in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Der Fruchtschuppen C war ein zentraler Tatort des nationalsozialistischen Völkermords an den Sinti und Roma. \nGedenkveranstaltung am 2. August 2026 Gedenkort Hannoverscher Bahnhof 15:00
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SUMMARY:Vier von uns! No pasarán!
DESCRIPTION:Gedenkkundgebung anlässlich des 93. Jahrestags der Hinrichtung von Bruno Tesch\, Karl Wolff\, Walter Möller und August Lütgens als erste Opfer der faschistischen Justiz 17. Juli 1932: Noch 2 Wochen bis zu den Reichstagswahlen. Ausgerechnet in Altona-Altstadt\, einem roten Arbeiterviertel wollen die Nazis einen „Werbemarsch“ machen. Tausende mit Totschlägern bewaffnete SA- und SS-Männer ziehen durch das Viertel. Die antifaschistisch gesinnten Anwohner:innen wehren sich\, 2 SA-Männer werden in Notwehr getötet. Die Polizei greift ein\, nimmt die Straßen in dem Wohnviertel unter Beschuss und tötet 16 Menschen. Altonaer Blutsonntag\, so geht dieser Tag in die Geschichte ein. Die Vier stehen stellvertretend für das rote Altona\, wo sich Nachbar:innen organisieren\, um für ihre Rechte zu kämpfen\, gegen Zwangsräumungen und Notverordnungen. Wir erinnern an die 4\, um für unsere Kämpfe für eine Welt des Friedens und der Freiheit zu lernen! \n\nVeranstaltet durch: Kreisvereinigung Altona der VVN-BdA\n15:00 Uhr\nEingang Hinterhof Amtsgericht\nGerichtstraße\n22765 Hamburg
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SUMMARY:Auf den Spuren der Erinnerung - Historischer Spaziergang
DESCRIPTION:Im Rahmen des diesjährigen Ohlsdorfer Friendensfest laden wir zu einem historischen Spaziergang zur Geschichte des Ehrenhains ein. Der Rundgang beleuchtet die Entwicklung antifaschistischen Gedenkens nach 1945 – von der Einweihung des Ehrenhains 1946 über seine spätere Verlegung bis zu den Auseinandersetzungen um Erinnerungskultur und die Geschichte der VVN-BdA. \nAn verschiedenen Stationen wird von Verfolgung und Widerstand erzählt\, aber auch davon\, dass Erinnerung niemals selbstverständlich ist\nOrt: Verwaltungsgebäude Ohlsdorfer Friedhof. Fuhlsbüttler Str. 756. Eingang Friedhofseite\nDatum: 1. August 2026\nZeit: 12:30 
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SUMMARY:Wer waren die Valvo-Frauen? - Kurzvortrag und Kranzniederlegung
DESCRIPTION:Im Rahmen des diesjährigen Ohlsdorfer Friedensfest laden wir zu dem Thema Wer waren die Valvo-Frauen? zu einem Kurzvortrag und Kranzniederlegung ein.\nIm Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen Frauen\, die von den Nazis aus ihrer Heimat verschleppt wurden und in Hamburg Zwangsarbeit leisten mussten. Unter unmenschlichen Bedingungen arbeiteten sie unter anderem für die Rüstungsproduktion. 140 Frauen aus der Ukraine kamen am 18. Juni 1944 bei einem Luftangriff in Hamburg ums Leben.\nDer Gang zum Gräberfeld erinnert an ihr Schicksal und gibt den oft vergessenen Opfern von Zwangsarbeit einen Namen und eine Geschichte. Gerade heute\, in Zeiten wachsender nationalistischer und rassistischer Tendenzen\, ist diese Form des Erinnerns von besonderer Bedeutung. Ort: Grabstätte \nOrt: Grabstätte\, Ohlsdorfer Friedhof\nDatum: 26. Juli 2026\nZeit: 13:30
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SUMMARY:Sommerfest Heideruh
DESCRIPTION:Wir fahren gemeinsam nach nach Heideruh! \nDas Fest findet am Sonnabend\, den 25. Juli 2026\, im Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V. statt.  \nAuch in diesem Jahr gibt es ein interessantes Kulturprogramm: \nhttps://www.heideruh.de/einladung-zu-unserem-sommerfestival-und-sommerfest-2026/ \nGemeinsam fahren wir am 25. Juli um 12:30 Uhr mit dem Bus vom Bahnhof Dammtor/bei der Tankstelle in Hamburg los und werden abschließend auch wieder gemeinsam zurückfahren: Rückfahrt um 21:30 Uhr. \n  \nDie beiden Fahrten werden pro Person 6 € kosten.\nSolltet ihr Interesse an der gemeinsamen An- und Abreise haben\nbitten wir euch\, dass ihr euch\, unter Angabe Eurer Mobilfunknummer\, bei uns anmeldet: \n per E-Mail vvn-bda.hh@t-online.de\noder per Anruf 040-314254 (AB) \nDie Teilnahme für Kultur\, Kaffee & Kuchen\, Buffet & Grill kostet vor Ort zwischen 12\,-€ und 25\,-€ nach Selbsteinschätzung. 11 – 21jährige und Gäste bis 18 Uhr zahlen die Hälfte. Kinder bis 10 Jahre sind frei. \n  \nWir hoffen\, dass ihr euch uns anschließt und freuen uns auf ein schönes Wiedertreffen und einen wunderbaren gemeinsamen Tag. \n 
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SUMMARY:Film: Verzaubert
DESCRIPTION:13 Männer und Frauen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren erzählen in diesem Dokumentarfilmklassiker\, wie sie den Nationalsozialismus\, Krieg und Nachkriegszeit in Hamburg erlebt haben — eine Zeit\, in der sich Homosexuelle noch nicht selbstbewusst »lesbisch« oder »schwul« genannt haben\, sondern »verzaubert«. Das hieß: heimliche Romanzen\, Vorladungen durch Sittenpolizei und Gestapo\, Tarnehen\, rosa Winkel\, Verfolgung und Vernichtung\, aber auch Subkultur und Alltag. In den Interviews wird nicht versucht\, ein vergessenes Kapitel der Geschichtsschreibung nachzuliefern\, sondern Schwule und Lesben mit ihren sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen und -geschichten selbst zu Wort kommen zu lassen — unterhaltsam und spannend! Verzaubert war der erste Film über Schwule und Lesben im Deutschland der NS-Zeit und der frühen Bundesrepublik und entstand als Kollektivarbeit der Hamburger Student:innen Dorothée von Diepenbroick\, Jörg Fockele\, Jens Golombek\, Dirk Hauska\, Sylke Jehna\, Claudia Kaltenbach\, Ulrich Prehn\, Johanna Reutter und Katrin Schmersahl. \nZu Gast: Dorothée von Diepenbroick und Jörg Fockele
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LOCATION:METROPOLIS Kino\, Kleine Theaterstraße 10\, Hamburg\, 20354
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SUMMARY:Podiumsdiskussion: Erinnern verpflichtet. Vom Gedenken zum demokratischen Handeln
DESCRIPTION:Erinnerung ist kein Selbstzweck. Sie verpflichtet dazu\, Verantwortung zu übernehmen\, Antisemitismus\, Geschichtsrevisionismus und Demokratiefeindlichkeit entgegenzutreten und unsere demokratischen Werte aktiv zu verteidigen. \nDie Podiumsdiskussion bildet die Auftaktveranstaltung des Festivals und widmet sich der Frage: Wie wird aus Erinnerung konkretes Handeln? Wie kann Widerstand gegen rechte Ideologien und Angriffe auf die Demokratie aussehen? \nDarüber sprechen Prof. Dr. Cordelia Heß\, Historikerin und Antisemitismusforscherin\, sowie Vertreter*innen des bundesweiten Bündnisses widersetzen. Das Bündnis zeigt\, wie vielfältiger antifaschistischer Widerstand aussehen kann: durch zivilgesellschaftliches Engagement\, solidarische Bündnisse und gemeinsamen zivilen Ungehorsam gegen rechte Politik und Faschismus.
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SUMMARY:Eröffnung Ohlsdorfer Friedensfest
DESCRIPTION:14:00 Eröffnung des Festes durch Lutz Rehkopf und Wolfgang Kopitzsch\n14:30 Das Bündnis Ohlsdorfer Friedensfest stellt sich vor. \nIntergenerationelle Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Cordelia Heß (Historikerin\, Antisemtismusexpertin\, Uni\nAarhus)\, widersetzen und anderen\nMusikalische Begleitung Jan See.
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SUMMARY:Stadtteilrundgang: Altonaer Blutsonntag
DESCRIPTION:Stadtteilrundgang\n-Altonaer Blutsonntag-\nStadtteilrundgang: Innenhof\nAm 17. Juli 2026 um 17 Uhr\nLorsenplatz \nIn Gedenken an die ermordeten Nachbar*innen vom Altonaer Blutsontag 1932
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SUMMARY:KEIN AFD BUNDESPARTEITAG IN ERFURT
DESCRIPTION:Am 4. und 5. Juli will die AfD in Erfurt ihren Bundesparteitag\nabhalten\, aber da hat sie die Rechnung ohne uns gemacht. Wir werden uns widersetzen. \nKEIN AFD BUNDESPARTEITAG IN ERFURT! \n\n\n\nGenau 100 Jahre nach dem NSDAP-Parteitag in Weimar\, will die AfD keine 30 km entfernt ihre menschenverachtenden Pläne schmieden. Die zufällig scheinende Parallelität zum NS zeigt\, wofür diese Partei steht: eine Diktatur\nund Faschismus.\nWas die AfD für Deutschland will\, können wir\nin den USA schon sehen: ICE-Terror in den Städten\, Massenabschiebungen.\nDas nehmen wir nicht hin. \nWir widersetzen uns! Massenhaft\, auf den Straßen rund um\nden Tagungsort. \nJetzt Ticket sichern!
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SUMMARY:Demo: Nein zum sozialen Kahlschlag
DESCRIPTION:Es reicht. Ein für allemal: Der Sozialstaat ist keine Verhandlungsmasse zur Haushaltskonsolidierung. \nWährend Milliardenvermögen wachsen\, sollen bei Rente\, Pflege\, Gesundheit\, Bildung und sozialer Sicherheit Kürzungen durchgesetzt werden? \nNicht mit uns!\nWir sagen:\n„Nein“ zum sozialen Kahlschlag – Sozialstaatsretter*innen stehen zusammen! \nWer den Sozialstaat angreift\, greift unsere offene Gesellschaft\, unsere Demokratie und unsere Zukunft an! \nWir wissen\, was wir brauchen: Soziale Sicherheit\, Gute Arbeit\, Respekt \nWie wir das erreichen: Mit Solidarität! Zusammen sind wir mehr! \nDeshalb: Alle in Hamburg gemeinsam auf die Straße! \nWann: Freitag\, 3. Juli 2026 – 15:30 Uhr\nWo: Speersort (Hamburg City\, zwischen Hauptkirche St. Petri und Domstraße\, U‑Bahn Rathausmarkt)
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SUMMARY:Kundgebung zum 25. Jahrestag des NSU-Mords an Süleyman Taşköprü
DESCRIPTION:Am 30. Juni 2026 jährt sich der Mord an Süleyman Taşköprü durch den NSU zum 25. Mal. Aus diesem Anlass findet eine Kundgebung statt\, um an ihn zu erinnern und weiterhin Aufklärung einzufordern. \nBis heute werden wichtige Ermittlungsakten zurückgehalten. Der Generalbundesanwalt blockiert die Herausgabe von Akten des LKA Hamburg an die Forschungsgruppe\, die die Hintergründe des Mordes untersuchen soll. Diese Behinderung der Aufklärung ist nicht hinnehmbar. \nIm Rahmen der Kundgebung werden die Ermittlungsakten zum NSU symbolisch an die Bürgerschaft übergeben – als Zeichen gegen das Mauern\, Bremsen und Verhindern von Aufklärung. \n📍 Treffpunkt: Rathausstraße / Ecke Große Johannisstraße📅 Datum: 30.06.2026🕔 Uhrzeit: 17:00 Uhr \nKommt vorbei und setzt gemeinsam ein Zeichen für Erinnerung\, Gerechtigkeit und lückenlose Aufklärung.
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SUMMARY:Jugend im Widerstand
DESCRIPTION:1933 waren sie oft noch Kinder\, zu deren Welt zunehmend Militarismus\, Entmündigung und Gleichschaltung gehören sollte. Einzeln oder in kleinen Gruppen entzogen sie sich diesem Anpassungsdruck. Die Bandbreite oppositionellen Handelns reichte vom zivilen Ungehorsam über Nicht-Anpassung bis hin zum aktiven Widerstand. Viele fühlten sich der Arbeiterbewegung verbunden\, hörten BBC London und Radio Moskau\, schrieben und verteilten Flugblätter\, lasen gemeinsam „verbrannte Bücher“ oder suchten Freiheit in der Swingmusikkultur. Wir berichten über mutige junge Hamburger Menschen\, die dem NS-Regime widerstanden. \n\nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
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SUMMARY:Film: Lange Schattendes Schweigens - Eine verbotene Liebe im Zweiten Weltkrieg und danach
DESCRIPTION:Adriana\, eine 16-jährige Jugendliche aus einer jüdisch-niederlän­dischen Familie\, steht in Rotterdam an einer Straßenbahnhaltestelle. Wir sind im Jahr 1944\, genauer im späten Frühjahr. Die Stadt liegt nach der Bombardierung durch die deutsche Luftwaffe in Trümmern\, das Land ist seit vier Jahren von deutschen Truppen besetzt. Diese Besatzung ist auch für Adriana und ihre Familie eine lebens­­be­droh­liche Ge­fahr\, die sie jedoch lieber verdrängt. Sie will leben\, Spaß haben\, glücklich sein. Da steigt Karl\, ein junger deutscher Marinesoldat aus Bad Waldsee (Süddeutschland) aus der Straßenbahn. Es ist fast wie im Film: Sie schaut ihn an\, er schaut sie an\, und es klickt. Adriana wird diesen Moment auch 70 Jahren später immer noch als ‚Liebe auf den ersten Blick‘ be­zeichnen. Die beiden verabreden sich zur Nachmittagsvorstellung in einem Kino. An den Film selbst kön­nen sie sich später kaum mehr erinnern. Sie treffen sich in den nächsten Wochen und Monaten so oft wie möglich. Adriana ent­deckt bald\, dass sie ungewollt schwanger geworden ist. Wie soll sie es ihren Eltern sagen? \nZu Gast: Prof. Dr. Rudolf Leiprecht. Familienangehöriger und Regisseur des Films \n  \nSonntag\, 28.06 um 17 Uhr\nMetropolis Kino
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SUMMARY:40 Jahre Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland
DESCRIPTION:Vor 40 Jahren gründeten Überlebende der Shoah das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland. Dieses Jubiläum möchten wir gemeinsam feiern. \nDas Auschwitz-Komitee lädt ein: \nEmpfang am Sonntag\, 28. Juni 2026\, von 15 bis 18 Uhr\nim Esther-Bejarano-Saal im Stavenhagenhaus\nFrustbergstraße 4\, Hamburg-Groß Borstel \n– in Esther Bejaranos „öffentlichem Wohnzimmer“. \nWir möchten diesen Tag gemeinsam begehen:\nmit Gründungsmitgliedern\, Weggefährtinnen\, der VVN-BdA\,\nmit Engagierten\, Künstlerinnen und Mitstreiter*innen\nfür eine solidarische und friedliche Welt –\ngegen Antisemitismus\, Antiziganismus\, Rassismus\nsowie gegen alte und neue Nazis. \nDen Freund*innen des Stavenhagenhauses\, dem Kommunalverein Groß Borstel\,\nder Bezirksversammlung Hamburg-Nord sowie der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg\ndanken wir herzlich für Gastfreundschaft und Unterstützung. \nDas Stavenhagenhaus ist gut erreichbar mit dem Bus 114 (Haltestelle Warnckesweg).\nDer Bus hält an den U-Bahn-Stationen U1 Klosterstern und Lattenkamp\nsowie an der U3 Eppendorfer Baum. \nAuschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V. \nUm Antwort wird gebeten bis zum 22. Juni 2026:\nkontakt@auschwitz-komitee.de
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SUMMARY:Stolpersteine putzen in Harburg
DESCRIPTION:Am Montag\, dem 22. Juni trifft sich die Kreisvereinigung Harburg um 17:00 Uhr an der Sauerkrautfabrik im Harburger Zentrum. Auf unserem gemeinsamen Spaziergang durch Harburg wollen wir möglichst viele Stolpersteine putzen\, mehr über die Schicksale der Verfolgten lernen und uns in lockerem Rahmen gegenseitig kennenlernen. Kommt gerne dazu und bringt Freund*innen mit. Eine Anmeldung an vvn-bda-harburg@riseup.net ist gerne gesehen\, ihr könnt aber auch spontan kommen. Wir freuen uns auf euch.
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LOCATION:Sauerkrautfabrik\, Kleiner Schippsee 24\, 21073
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SUMMARY:Demo gegen Berufsverbote
DESCRIPTION:Keine Misstrauenskultur im öffentlichen Dienst!\nDer Hamburger Senat will die Regelanfrage beim Verfassungsschutz wieder einführen. Bewerber*innen im öffentlichen Dienst sollen künftig ohne konkreten Anlass überprüft werden.\nWir sagen: Demokratie braucht Vertrauen statt Generalverdacht!\n📅 16. Juni 2026\n🕓 16:00 Uhr\n📍 Start: Ballindamm vor der Europa Passage\nKommt mit uns auf die Straße für Grundrechte\, Transparenz und einen demokratischen öffentlichen Dienst.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung und Zeitzeugengespräch: Ganz Hamburg ist voll von diesen Abtransporten
DESCRIPTION:Die Deportationen der jüdischen Bevölkerung aus Hamburg im Juli 1942. Eine Werkstattausstellung \n\nVor 84 Jahren wurden am 11. Juli\, 15. Juli und 19. Juli 1942 etwa 2000 jüdische Hamburger*innen aus ihrem Leben gerissen und ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Das Team „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ zeigt aus Anlass des Jahrestages eine Werkstattausstellung mit Dokumenten\, Fotos und Interviewausschnitten zu diesen Deportationen. Darunter befinden sich unter anderem originale Zeugnisse von Bertha Benecke\, zur Verfügung gestellt von ihrer Urenkelin Christiane Benecke\, die an der Eröffnung teilnimmt. \nDie Ergebnisse der Ausstellung sollen in das kommende Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof eingehen. \nAnlässlich der Ausstellungseröffnung spricht der 103-jährige Kurt Goldschmidt aus New York mit der Projektmitarbeiterin Karin Heddinga über die Verfolgung und Deportationen aus Hamburg. Er wurde 1941 von der Deportation nach Minsk zurückgestellt\, musste Zwangsarbeit in einem Rüstungsbetrieb leisten und wurde am 30. Januar 1945 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. \n\nDienstag\, 9. Juni 2026\n19:00–21:00\nAusstellungseröffnung\n\nGeschichtsort Stadthaus\, Stadthausbrücke 6\, 20355 Hamburg
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SUMMARY:Lesung: Goebbels' Schatten. Die Naumann-Verschwörung
DESCRIPTION:Im Zentrum des spannenden Tatsachenromans steht der ehemalige Staatssekretär im Propagandaministerium Werner Naumann. Nach dem Fall des NS-Regimes zunächst untergetaucht\, vernetzte Naumann sich bald mit Gleichgesinnten und war Anfang der 1950er Jahre bereits Kopf eines bundesweit – auch in Hamburg – agierenden Netzwerks. Das Ziel: die Wiedererweckung nazistischen Gedankenguts mit Hilfe der Unterwanderung bürgerlicher Parteien. Der Autor Hans-Peter de Lorent ist bekannt durch seine Enthüllungen zur Nazi-Vergangenheit namhafter Hamburger Persönlichkeiten. \nEine Veranstaltung der VVN-BdA Hamburg\nVeranstaltungsort: Kölibri\nVeranstalter: VVN-BdA Hamburg
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SUMMARY:Wandsbek-Case: „Ich habe nur Befehle ausgeführt“ – Die fehlende Reue der Täterinnen und Täter
DESCRIPTION:Mitten in Wandsbek entstand im Juni 1944 ein KZ-Außenlager bei der Firma Dräger. Mehr als 500 Frauen mussten hier Zwangsarbeit leisten. Sie sollten – in Vorbereitung eines geplanten Giftgaseinsatzes der deutschen Wehrmacht – in großer Zahl Gasmasken herstellen. Sie arbeiteten in 12-Stunden-Schichten. Täglich waren sie Misshandlungen und Schikanen ausgesetzt. Der SS-Lagerführer Johannes Steenbock wurde von den Häftlingen als besonders brutal geschildert. Er war verantwortlich für den Tod mehrerer Häftlinge. Schuldgefühle zeigte er nicht. Er hätte doch nur Befehlen gehorcht und keine Alternative im Handeln gehabt. Es gibt auch heute in den nachfolgenden Generationen Menschen\, die die NS-Verbrechen verharmlosen und verleugnen. Sie folgen der Sichtweise der Täter. Dem tritt Stefan Romey entgegen. Seit 40 Jahren hat er zum KZ Wandsbek geforscht und mit zahlreichen Häftlingen gesprochen. Ihre Stimmen stehen im Mittelpunkt seiner Darstellungen. Die Bezirksversammlung Wandsbek erinnert seit vielen Jahren an Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus in Wandsbek. Sie hat u.a. den „Wandsbeker Weg der Erinnerung an Widerstand und Verfolgung 1933 – 1945“ umgesetzt. 15 inhaltlich miteinander verbundene Stelen versehen mit Informationstafeln und weiterführenden QR-Codes wurden zu diesem Thema im Bezirk aufgestellt. Eine begleitende Broschüre ist erschienen. \nMontag . Juni 2026 | 19 bis 21 Uhr | GEW Landesverband | Rothenbaumchaussee 15 | Raum ABC
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SUMMARY:Widerstand im Novalisweg - Ille Wendt
DESCRIPTION:Zwischen 1933 und 1943 war die Wohnung der WiderstandskämpferInnen Ille und Walter Wendt im Novalisweg 24a weit mehr als ein privater Ort. Sie bot Verfolgten Schutz\, diente als Materiallager und Treffpunkt und wurde für Flucht und Hilfe im Untergrund genutzt. \nDie Enkelin Mascha Kirchner erzählt anhand von Ille Wendts Nachlass – darunter Briefe\, Fotos und NS-Verfolgungsakten sowie Interviews und Erinnerungen – von den Menschen\, die hier lebten\, von ihrem Widerstand und ihrer Verfolgung\, von Alltag und Kindererziehung unter NS-Druck\, von ihrem Mut und ihrer Solidarität. \nDie Veranstaltung findet anlässlich der Verlegung von Stolpersteinen für Ille und Walter Wendt statt. Im Anschluss besteht Gelegenheit für ein Gespräch. \nDas Datum der Verlegung wird noch bekannt gegeben. \nEintritt frei. Um Spenden wird gebeten. \nIn Kooperation mit dem Jarrestadt-Archiv und den VertreterInnen der Schiffszimmerer Genossenschaft \n14 – 16 Uhr \nWiesendamm 125 \nJarrestadt Archiv
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SUMMARY:Workshop: ARGUMENTIEREN GEGEN RECHTE HETZE
DESCRIPTION:Wir alle kennen das: In der Diskussion mit Arbeitskolleg:innen\, dem Gespräch mit der Tante oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche\, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns\, denken\, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht\, widersprochen\, und diesen rechten Parolen etwas entgegengesetzt. Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen\, die Schrecksekunde zu überwinden\, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht hin! \nIn den sogenannten Stammtischkämpfer:innen-Workshops werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt\, die uns dabei unterstützen\, den rechten und diskriminierende Parolen wie beispielsweise denen der AfD und ihrer Anhänger:innen etwas entgegenzusetzen. \nDabei ist klar: Der Stammtisch ist überall. An der Kasse des Bio-Supermarktes\, auf dem Spielplatz\, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch\, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen\, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen mit einer anderen Meinung Gehör konfrontieren. \nSamstag\, 30. Mai 2026\n10 – 17 Uhr\nEifflerstraße 43 (betahaus) \nAnmeldung bitte unter: agr-stka@t-online.de \nDie Teilnahme ist kostenfrei\, jedoch freuen wir uns über Spenden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nHinweis:\nInnerhalb des Workshops werden zu Übungszwecken rechte\, rassistische\, diskriminierende und andere Hetz-Parolen reproduziert. Es sollen so Strategien erlernt werden\, um in Situationen\, in denen Rassismus beobachtet wird\, sicher und angemessen reagieren zu können. \nPrüft für Euch\, ob Ihr Euch das zumuten könnt und wollt. \nDie Seminare sind nicht speziell für Menschen gedacht\, die Diskriminierung erfahren haben\, und sind daher keine Empowerment-Workshops. \n\n 
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