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SUMMARY:VORTRAG: Die Perspektive der Zeug*innen
DESCRIPTION:Bei der Aufarbeitung der Verbrechen des Naziregimes in den ersten Jahren nach der Befreiung spielten die Nachkriegsprozesse\, die von den Alliierten anberaumt wurden\, eine entscheidende Rolle. Wichtigen Anteil an der Urteilsfindung hatten Aussagen von Menschen\, die das verbrecherische Handeln der Täterinnen und Täter aus eigenem Erleben bezeugen konnten.\nVor allem taten dies ehemalige Häftlinge aus Konzentrationslagern und Haftanstalten wie Fritz Bringmann\, Albin Lüdke\, Jupp Händler\, Hans Schwarz und Herbert Schemmel. Die von ihnen gelieferten Beweise trugen entschei-\ndend dazu bei\, dass Täterinnen und Täter einer gerechten Strafe zugeführt werden konnten.\nDas von der britischen Besatzungsmacht mit der Ausstellung von Ausweisen für Lebensmittelkarten und\nBekleidungsgutscheinen beauftragte „Komitee ehemaliger politischer Gefangener“ – Vorgängerorganisation der\n„Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) – richtete eine „Sonderabteilung zur Durchführung von\nKriegsverbrecherprozessen“ ein. Sie benannte nicht nur Zeug*innen\, sondern beriet und unterstützte sie auch.\nNicht nur die Angaben zu Taten und Tätern\, sondern auch die unterschiedliche Qualität der Zeugenaussagen selbst\nsowie deren politische bzw. persönlichen Hintergründe sind bisher wenig untersucht worden.\nReferenten: Peter Badekow und Dieter Wilde \nEine Veranstaltung im Rahmen 80 JAHRE CURIOHAUSPROZESSE \n  \nDienstag 7. April 2026 | 18 bis 20 Uhr |\nGEW Landesverband | Rothenbaumchaussee 15 |\nRaum ABC \n 
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SUMMARY:SASEL-CASE: „DEN TÄTERN AUF DER SPUR“ LUCILLE EICHENGREEN STELLT DIE SS-BEWACHER
DESCRIPTION:Lucille Eichengreen (geb. Cecilie Landau) war Häftling im Außenlager des KZ Neuengamme in Sasel.\nNach ihrer Befreiung half sie den britischen Militärbehörden beim Ergreifen der KZ-Bewacherinnen.\nSie schrieb ihre Erinnerungen auf.\nIhr Buch „Von Asche zum Leben“ ist neu aufgelegt. Das Kapitel über das Auffinden der Täterinnen steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Ursula Wamser und Wilfried Weinke kannten Lucille Eichengreen. Sie berichten\nvon ihren Begegnungen mit ihr und dem Entstehen ihres Buches.\nUwe Leps berichtet zum Unternehmer Emil Bruns\, der im Prozess angeklagt und verurteilt wurde. Für dessen Betrieb mussten jüdische Frauen aus dem KZ Sasel bei der Trümmerräumung\, der Herstellung und der Montage von Betonfertigteilen für eine Plattenhaussiedlung in Poppenbüttel („Plattenbüttel“) Zwangsarbeit verrichten. \nMittwoch 22. April 2026 | 19 bis 21 Uhr |\nGEW Landesverband | Rothenbaumchaussee 15 |\nRaum ABC \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Gedenkveranstaltungsreihe 80 Jahre 80 CURIOHAUSPROZESSE statt.
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SUMMARY:Workshop: Argumentieren gegen Rechte Hetze
DESCRIPTION:Im Alltag begegnen uns immer wieder rechte Parolen\, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns und denken: „… hätte ich doch den Mund aufgemacht und widersprochen.“\nHier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen\, die Schrecksekunde zu überwinden\, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!\nIn den sogenannten Stammtischkämpfer*innen-Workshops werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt\, die uns dabei unterstützen\, den rechten und diskriminierende Parolen wie beispielsweise denen der AfD und ihrer Anhänger*innen etwas entgegenzusetzen. \nSamstag\, 25. April 2026\n10 – 17 Uhr\nEifflerstraße 43 (betahaus) \nWeitere Termine und mehr Infos findet ihr auf unserer Website (Link in Bio) auf der Unterseite „Workshops“. \nAnmeldung: agr-stka@t-online.de \nKosten: Die Teilnahme ist kostenfrei\, jedoch freuen wir uns über Spenden. \nSTARK GEGEN RECHTE UND DISKRIMINIERENDE PAROLEN \nInhalte:\n– Theoretischer Input: Einblick in antidemokratische und diskriminierende Haltungen in der Gesellschaft und die Positionen der AfD\, Bausteine der Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“\n-praktische Übungen: Umgang mit alltäglichen Situationen aus dem eigenen Umfeld und Erprobung von Handlungsmöglichkeiten \nEs geht um Reaktionsmöglichkeiten\, Hemmnisse und Lösungsansätze\, ohne eine umfangreiche theoretische Vertiefung des Themas Rassismus. \nHinweis: Innerhalb des Workshops werden zu Übungszwecken rechte\, rassistische\, diskriminierende und andere Hetz-Parolen reproduziert. Es sollen so Strategien erlernt werden\, um in Situationen\, in denen Rassismus beobachtet wird\, sicher und angemessen reagieren zu können.\nPrüft für Euch\, ob Ihr Euch das zumuten könnt und wollt.\nDie Seminare sind nicht speziell für Menschen gedacht\, die Diskriminierung erfahren haben\, und sind daher keine Empowerment-Workshops.
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung: Stolpersteine in neuem Glanz
DESCRIPTION:Aus Anlass des Monats des Gedenkens Eimsbüttel reinigen wir die  Stolpersteine in und machen sie so wieder sichtbarer. \nGleichzeitig verlesen wir die Biographie der Opfer und geben ihnen auf diese Weise Gestalt. \nDatum: 25.04.2026  \nUhrzeit: 15 Uhr\nTreffpunkt: Grindelalle/ Ecke Rutschbahn
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SUMMARY:Festa della Liberazione
DESCRIPTION:Am 25. April erinnern wir gemeinsam mit den Brigate Garibaldi an die Befreiung Italiens vom Nazi-Faschismus – ein historischer Tag des Widerstands und der Solidarität. \nAuch in diesem Jahr beteiligen wir uns an der Veranstaltung im Clubheim des Millerntor-Stadion und laden herzlich dazu ein\, gemeinsam zu erinnern\, zu diskutieren und zu feiern. \nIm Mittelpunkt des Abends steht eine besondere historische Geschichte: Zwei deutsche Soldaten\, die sich während der nationalsozialistischen Besatzung entschieden\, die Seiten zu wechseln und sich dem italienischen Widerstand anzuschließen. Ihre Entscheidung macht deutlich\, dass Widerstand immer möglich war – und auch heute eine zentrale Verantwortung bleibt. \nDiese bislang weiter erforschte Geschichte wird erstmals in Deutschland öffentlich vorgestellt. Dass dies in St. Pauli geschieht\, ist kein Zufall: Der Stadtteil und sein Verein stehen seit jeher für gelebten Antifaschismus und internationale Solidarität. \nNeben Beiträgen von Vertreter*innen antifaschistischer Organisationen erwartet euch ein historischer Bericht sowie Live-Musik. Der Abend bietet Raum für Austausch\, Erinnerung und gemeinsames Feiern. \nDatum: 25. April 2026Beginn: 19:10 UhrOrt: Clubheim\, Millerntor-Stadion \nWir freuen uns auf einen solidarischen Abend mit euch – kommt vorbei\, bringt Freundinnen und Genossinnen mit und lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen:Jetzt und immer – Resistenza! \n\n\nPROGRAMM \n19:10 Begrüssung von: \n\nCornelia Kerth\, Bundesvorsitzende der VVN-BdA\nFilippo Giuffrida\, Präsident der FIR\, Leiter von ANPI Europa (Video)\nFabio Piero Barbaro\, Präsident der ANVR (Vorlesen des Grußbriefes)\n\n19:30Racconto storico di due soldati tedeschi che durante l’occupazione nazista decisero di passare da parte della Resistenza \nDie historische Geschichte zweier deutscher Soldaten\, die sich während der Nazi-Besatzung dem Widerstand anschlossen. \n20:30 Live-Musik mit: \n\nMari & the Looper
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SUMMARY:Filmvorführung: Waldheims Walzer
DESCRIPTION:»Als ich das Material\, das ich vor 30 Jahren bei Demonstrationen gegen Waldheim gedreht hatte\, wieder sah\, war ich schockiert. In Waldheims Walzer versuche ich zu analysieren\, was damals los war. Und uns heute leider bekannt vorkommt\, wenn wir an Trump\, Kurz/Strache und andere Meister der ›Alternativen Fakten‹ und des Populismus denken.« Ruth Beckermann dokumentiert\, wie während des Wahlkampfs des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim um das Amt des österreichischen Bundespräsidenten im Jahr 1986 die Lücken in seiner Kriegsbiografie vom Jüdischen Weltkongress aufgedeckt wurden. Dies hatte in Österreich zu nationalem Schulterschluss\, antisemitischen Ausschreitungen und schließlich zu seiner Wahl geführt. Mittels internationalem Archivmaterial sowie Beckermanns selbst gedrehten Videoaufnahmen analysiert der Film den Zusammenbruch der österreichischen Lebenslüge\, erstes Opfer der Nazis gewesen zu sein. Und er zeigt die Mechanismen der Mobilisierung hetzerischer Gefühle – damals wie heute. – \n  \nEine Veranstaltung in Kooperation mit dem Metropolis Kino Hamburg in der Reihe »Täter – Opfer – Widerstand«.
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LOCATION:METROPOLIS Kino\, Kleine Theaterstraße 10\, Hamburg\, 20354
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SUMMARY:Wie gefährlich ist die AfD?
DESCRIPTION:Wie gefährlich ist die AfD? Was bedeutet Neofaschismus und was hat das mit der AfD zu tun? Darüber und was wir dagegen tun (können) werden wir nach einem Vortrag miteinander sprechen. \nKommt vorbei! 29.04. 19 Uhr Quellmoor 17\, Neuwiedenthal ☺️ \nNazis haben Hausverbot.
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