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Demo: Solidarität mit der Bevölkerung im Iran und Rojava!

Januar 17 @ 15:00 - 17:00

Solidarität mit der Bevölkerung im Iran und Rojava!

Zwischen dem 06. und 11. Januar 2026 standen die überwiegend kurdisch bewohnten Stadtteile Şêxmeqsûd und Eşrefiyê in Aleppo unter schwerem Beschuss. Truppen und Milizen der syrischen Übergangsregierung – unterstützt durch die Türkei un dschihadistische Gruppen – greifen dicht besiedelte Wohngebiete an. Das ist keine „Frontlinie“, das sind Nachbarschaften. Das sind Familien, Kinder, ältere Menschen und Schutzsuchende. Vor Ort waren die durch die lokalen Räte aufgestellten Selbstverteidigungseinheiten. Die Selbstverteidigungseinheiten haben sich dazu entschieden, um ihre Viertel zu kämpfen, trotz überwältigender Übermacht der islamistischen Angreifer. Die Angriffe der Jolina-Regierung zielen auf Vertreibung. Auf einen demografischen Umbau durch Angst, Bombardierung, Aushungern, Abschneiden von Wasser, Strom, Medizin. Das ist politische Gewalt.
Während in Aleppo kurdische Viertel von islamistischen Truppen belagert werden, besuchte die EU-Spitze Damaskus und kündigt rund 620 Millionen Euro für 2026–2027 an. Nun soll der Chef der Übergangsregierung Syriens Al-Jolani am 19.01.2026 in Berlin auf dem roten Teppich empfangen werden.  Wer mutmaßlich für Massaker, Vertreibungen, sexualisierte Gewalt, Völkermord und gezielte Angriffe auf ethnische und religiöse Minderheiten verantwortlich ist – und dessen Verbrechen bis heute andauern –, darf nicht im Zentrum deutscher Staatsmacht empfangen werden.

Iran und Rojhilat: Aufstand trotz Blackout – Würde trotz Terror der Angst Gleichzeitig erleben wir im Iran seit Wochen Massenproteste – ausgelöst durch wirtschaftliche Not
und jahrzehntelange Unterdrückung, getragen von Menschen, die nicht mehr bereit sind zu
schweigen. Das Regime antwortet mit tödlicher Gewalt und Informationsblockade.
Die Zahlen sind schwer zu verifizieren – gerade wegen Internetabschaltungen und Repression. Das UN-Menschenrechtsbüro warnt vor tausenden Getöteten und vor eskalierender Repression, inklusive Sorge vor Todesurteilen gegen Inhaftierte.
Menschenrechtsnetzwerke wie HRANA dokumentieren Festnahmen in großer Zahl und Proteste in vielen Städten – trotz massiver digitaler Abschottung. Besonders in Rojhilat, in den kurdischen Gebieten, trifft die Repression die Menschen oft noch härter – weil sich hier soziale, politische und ethnische Unterdrückung überlagern.
Wir fordern:

-Kein Empfang von Al-Jolani- Haftbefehl statt roter Teppich.
–  Unterstützung für die demokratischen und feministischen Kräfte in Iran, Aleppo und Syrien!
– Freiheit für alle politischen Gefangenen.
– Stopp von Folter, Hinrichtungen und außergerichtlicher Gewalt.
– Schutz für Exilierte und Aktivist:innen – auch in Deutschland: keine Kriminalisierung, keine
Einschüchterung, kein Wegsehen.

Demonstration: Samstag den 17 Januar – Start ist 15 Uhr in der Große Bergstraße 164 Hamburg-Altona

Kurdischen Volksrat Hamburg, Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland (KON-MED, Frauenrat Rojbin, Kurdistan Volkshaus….

Details

  • Datum: Januar 17
  • Zeit:
    15:00 - 17:00
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