Donnerstag 25. Jan. bis Dienstag 27. März 2018

20. Januar 2018

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„Auschwitz darf niemals in Vergessenheit geraten“

Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg-Nord, angeregt von der Bezirksversammlung

Trauer um Erich Röhlck

30. Oktober 2017

Die VVN-BdA Hamburg trauert um unseren Kameraden Erich Röhlck.

Zur Erinnerung veröffentlichen wir noch einmal den Beitrag, der aus Anlass seines 90. Geburtstag 2013 in der antifa erschienen ist.

Geboren am Pfingstmontag, dem 20. Mai1923

Erich Röhlck – ein unermüdlicher Kämpfer

 

Geboren im ländlichen Mecklenburg, aufgewachsen in Hamburg, unter wirtschaftlich knappen Lebensumständen. Acht Jahre Volksschule, Hitlerjugend, Tischlerlehre, Arbeitsdienst, dann Kriegsdienst. „Ich erlebte die Grauen des Krieges…Am 5. März 1943 wurde ich von Rotarmisten gefangen genommen… Ich hatte Angst. Ich mit meiner Naziideologie.“ Im Lager lernte Erich das andere Deutschland kennen. „Ich traf einen Hamburger Antifaschisten, Willi von der Reith, der Aufklärungsarbeit unter Kriegsgefangenen leistete…und schloss mich dem Aufruf des Nationalkomitees Freies Deutschland  gegen die Hitlerdiktatur an.“

Erichs Schlüsselerlebnis bis zum heutigen Tage war jedoch die Begegnung mit einer Ärztin aus Leningrad. „Sie half mir, Leiden und Krankheit zu überwinden. Welcher Edelmut [und] großer Humanismus, einem Feind, einem Eindringling, … [einem] Angehörigen der faschistischen Armee, die ihre Familie vernichtet hatte,…das Leben zu retten.“

1946 kehrte Erich als Antifaschist nach Hamburg zurück und wurde noch im selben Jahr Mitglied der KPD. In der Gewerkschafts- und Jugendgruppenarbeit lernte Erich bald seine Lydia kennen. „Wir hatten gleichen Sinn und gleiches Streben für ein von Faschismus und Krieg befreites Leben in Solidarität, Völkerfreundschaft und gesellschaftlichen Fortschritt…“.

Ende der 50er Jahre kam Erich wegen Verstoßes gegen das KPD-Verbot „für 29 Monate in Gefangenschaft nach Wolfenbüttel“. Erneut eine schwere Zeit für beide, Lydia und Erich.

Heute blickt Erich mit Freude auf seine Kinder, Enkel und Urenkel. „Es hängt davon ab, nicht passiver Beschauer …, sondern aktiver Gestalter der Verhältnisse zu sein…, das ist meine Lebenserfahrung.“ Damit wünschte Erich uns ein solidarisches Beisammensein, „denn Solidarität macht stark“.

Georg Chodinski

Quelle: antifa Juni/ Juli 2013

Rede der VVN-BdA : Abschlusskundgebung der Demo am 9. September 2017

20. September 2017

Nachdem die rechte Partei AfD, die sich seit ihrer Gründung zu einer rechten Bewegungspartei mit völkisch-nationalistischer und autoritärer Stoßrichtung  und neoliberalen Wirtschafts-programmatik entwickelt hat,  im Laufe der letzten Jahre in viel zu viele Landesparlamente eingezogen ist, versucht sie jetzt, in der Wahl vom 24.09. in den Bundestag zu kommen, um  ihre reaktionäre und menschenfeindliche Politik auch dort und von dort aus zu betreiben. Das wollen wir gemeinsam verhindern.

Die Alternative für Deutschland (AfD) setzt in ihrem Wahlkampf sowohl auf Sozialdemagogie, indem sie mittellose Deutsche gegen mittellose Migranten aufhetzt, als auch auf die Bestärkung  rassistischer und nationalistischer Vorurteile, und hier findet sie ziemlich gleichmäßig bei Menschen aus allen Schichten offene Ohren. Das heißt, wir müssen Rassismus, Nationalismus und die Sozialdemagogie  der AfD in den Fokus stellen und bekämpfen, und zwar im Einsatz gegen ihre Infotische, als Stammtischkämpfer und – kämpferinnen und als ungebetene Gäste ihrer Veranstaltungen.

Denn die AfD will uns in eine Zeit zurückversetzen, in der Frauen wieder am Herd bleiben müssen, in der soziale Errungenschaften abgeschafft sind und in der jedes Land Europas wieder sein eigenes nationalistisches Süppchen kocht. Sie will eine Republik, in der Menschenrechte ausgehebelt werden und in der nicht nur die Grenzen dicht sind, sondern auch Grenzen zwischen den Menschen gezogen werden. Sie steht für eine extrem rechte Innenpolitik, die sogenannte, nach diffusen Kriterien eigenmächtig ernannte Gefährder mit Vorbeugehaft oder sogar dauerhafter Schutzhaft bedroht.

Sie will zurück in eine Zeit, in der „völkisch ein ganz normaler Begriff ist“ und in der das Verfolgen einer ganzen Religionsgruppe gesellschaftliche Praxis wird. Sie treibt die Verrohung und Spaltung der Gesellschaft voran, anstatt zu erkennen, dass in diesen Zeiten der Krise Solidarität die einzige Alternative sein muss.

Als Hamburgerin erinnere ich mich nur zu gut an die Zeit, als die Schill-Partei im Hamburger Senat saß und u.a. den Innensenator stellte. Sie stand für Brechmitteleinsätze bei Verdacht auf BTM-Delikten, Forderung nach Kastration von Sexualstraftätern, Gefahrengebiete und Polizeistaats-Phantasien. Sie stand auch für eine Unzahl von Skandalen und machte sich damit zum Treppenwitz der Hamburger Stadtgeschichte, nur dass wir in diesem Land keine rechte Partei jemals witzig finden sollten.

Wir wollen ganz aktiv den Niedergang der AfD betreiben. Können wir erwarten, dass dieser ebenfalls von zahllosen Skandalen, Eklats und gerichtsrelevanten Ereignissen gespickt sein wird? Ja, das können wir. Wollen wir ihnen denn die Zeit dazu lassen, Presse, Bundestag und Landesparlamente mit ihrem Unrat, ihren menschen-verachtenden Provokationen, mit ihren Skandalen zu überziehen? Nein, das wollen wir nicht, auf gar keinen Fall.

 

Wir sind die Vielen, die für eine Gesellschaft ohne Konkurrenz und Hass stehen. Wir sind diejenigen, die keine Grenzen kennen und für die Bewegungsfreiheit für alle ein Menschenrecht ist. Uns kann keiner erzählen, dass unsere Freunde plötzlich unsere Feinde sein sollen, weil wir unterschiedliche Religionen haben oder eine unterschiedliche Hautfarbe. Wir wollen uns nicht verwerten lassen und uns nicht gegenseitig ausstechen müssen. Wir stehen nach wie vor für den Kampf für eine Welt des Friedens und der Freiheit. Auch deshalb haben wir als Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten uns an den Protesten gegen G20 beteiligt.

Unsere Solidarität ist grenzenlos.

Die AfD darf sich nicht verfestigen „AfD zur Episode machen“

Rede von Esther Bejarano anlässlich der Demonstration „Solidarität statt G20“ in Hamburg am 8. Juli 2017 1

10. Juli 2017

(es gilt das gesprochene Wort)

Liebe Freundinnen und Freunde

aus Hamburg und aus aller Welt,

ihr auf den Straßen und Plätzen, ich grüße euch!

Ihr, die ihr hier protestiert,

weil ihr dem Unrecht und der Unvernunft des Kapitalismus nicht tatenlos zuschauen wollt. Weil ihr eine andere Welt wollt:

eine Welt ohne Kriege, ohne Waffenhandel, ohne Hunger, ohne Ausbeutung, für verantwortlichen Umgang mit unserem Planeten Erde zum Wohle kommender Generationen.

Weil ihr nicht tatenlos zusehen wollt, wenn durch Ausbeutung von Mensch und Natur die Inseln Mikronesien dem Klimawandel geopfert werden.

Weil ihr nicht weiter zusehen wollt, dass tausende indische Bauern sich das Leben nehmen, weil sie ihre Hoffnung auf ein besseres Leben verloren haben, dass die Welt vergiftet wird durch chemieintensive Landwirtschaft.

Weil ihr nicht zusehen wollt, dass mit Waffenhandel viel Geld verdient wird, dass durch Kriege und Verwüstung ganze Länder unbewohnbar und Millionen Menschen heimatlos werden.

Weil ihr nicht zusehen wollt, dass im Mittelmeer tausende Flüchtende ertrinken, dass Geflüchtete ins Ungewisse abgeschoben werden.

Wir sind ein Teil von euch.

Wir, eine Vereinigung der Überlebenden der Konzentrationslager, ihrer Angehörigen, ihrer Freundinnen und Freunde, haben uns zur Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten der Menschen verpflichtet.

Es ist immer gut, wenn Menschen miteinander reden. Die UNO ist für die Lösung der Probleme der Welt nach den Erfahrungen der Weltkriege gegründet worden. Hamburg als Versammlungsort der G20 hat sich offensichtlich übernommen und sich würdelos gegenüber den protestierenden Gästen verhalten, Gerichtsbeschlüsse missachtet, hanseatische Gastfreundschaft, Gelassenheit und liberales Miteinander vergessen. Stattdessen wurde die Konfrontation gesucht. Vor allem Verbote ausgesprochen. Eigentlich wurde alles verboten, Kundgebungen, Aktionen und das Schlafen in Hamburg. Ganz besonders das Schlafen in Aktions-Camps, die gerade jungen Menschen Teilhabe an solchen Ereignissen erst möglich machen.

Die Botschaft war eindeutig: Für euch ist kein Platz bei unserem Gipfel. Das ist eine Schande!

Wer erinnert sich noch, dass diese G-20-Juli-Woche vom Ersten Bürgermeister Olaf Scholz mal als „Festival der Demokratie“ angekündigt wurde?

Liebe Leute,

die Ereignisse der letzten Zeit lassen mir keine Ruhe. Ich kann nicht anders: ich muss laut aufschreien. Es ist Zeit für einen Aufschrei von uns allen, einen unüberhörbaren, lauten Aufschrei, der bis in den letzten Winkel unseres Landes und der ganzen Welt widerhallt. Es ist unvorstellbar, dass wir 72 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Faschismus wieder so viele Opfer beklagen müssen. Opfer der Barbarei, der menschenverachtenden Ideologie durch Terror, Faschismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Ausländerhass.

Ich trauere um die Opfer in unserem Land, verursacht durch den NSU und andere Neonazis, meine Trauer gilt den Opfern der Anschläge von Paris, von Ankara, von Beirut, den Opfern des Anschlags auf das russische Flugzeug, den Opfern der Anschläge von Berlin, London und Manchester und neuer Terroranschläge vielerorts. Ich trauere um die Toten der Kriege im Nahen Osten. Ich trauere um die Menschen, die auf der gefährlichen Flucht vor den Kriegen in ihrer Heimat sterben, weil ein Teil Europas sich abschottet.

Nie wieder sollte die Menschheit durch Kriege bedroht werden.

Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass die Erfahrung meiner Generation in Vergessenheit gerät. Dann wären alle Opfer des Faschismus und des Krieges, alles, was wir erlitten haben, umsonst gewesen.

Wir wünschen uns, dass ihr, weil es ja so bitter nötig ist, auch in Zukunft Widerstand leistet, wie damals die Widerstandskämpfer für ein Leben in Frieden und Freiheit für alle Menschen auf dieser Welt eintraten.

Hier bei uns, in Europa und überall in der Welt. Die Egoisten und die Rassisten dürfen nicht Oberhand bekommen.

Wir stehen an der Seite der Menschen, die für eine Welt des Friedens, der globalen Gerechtigkeit und der grenzenlosen Solidarität eintreten!

Unsere Alternative für eine bessere, gerechtere Welt ist:

Zeigen wir Menschlichkeit, helfen wir den vor Kriegen, vor Verfolgung und Unterdrückung Flüchtenden, solidarisch gegen den Hass.

Wir alle, gemeinsam! Ich glaube an euch.

Distomo – Unbeglichene Schuld(en)

17. Mai 2018

31. Mai 2018, 20:00 h, Polittbüro, Steindamm 45, 20099 Hamburg

Eintritt: 10.-

Dokumentarisches Theaterstück zu dem Massaker der SS in Distomo und den noch ausstehenden Reparations- und Entschädigungszahlungen an Griechenland.

Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt.

Das Stück spannt den Bogen vom historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden.

Verwendet werden Dokumente, die Zeugnis über die SS- und Wehrmachtsverbrechen in Griechenland ablegen, Auskunft über deutsche Politik in Entschädigungsfragen geben und den Verlauf der langwierigen Prozesse der Entschädigungskläger*innen nachvollziehbar machen. Thematisiert wird außerdem der Umgang Deutschlands mit den Tätern, die ohne Furcht vor Strafverfolgung leben konnten und sich bis in die 1980er Jahre ungehindert öffentlich versammeln durften.

Das Theaterstück richtet sich gegen diese Abwehrstrategien, erinnert an die Opfer deutscher NS-Massaker und solidarisiert sich mit den finanziellen und politischen Forderungen der Überlebenden.

Der Schwerpunkt des Theaterprojekts ist nicht die Erzählung dessen, was am 10. Juni 1944 passierte. Es begnügt sich nicht damit Kenntnisse über vergangene Ereignisse zu vermitteln, sondern fordert uns dazu auf, uns nicht mit bestehendem Unrecht abzufinden. Schwerpunkt des Stückes ist es, mit den Mitteln des Theaters den Kampf der Überlebenden und den Angehörigen der Ermordeten um Anerkennung des ihnen erfahrenen Verbrechens und die Entschädigung für das erlittene Unrecht darzustellen.

Konzept / Dramaturgie & Produktion:

Sabine Kuhn, Sebastian Wöss

Recherche/Regie/Darsteller*innen/Produktion:

Jolika Poulopoulou, Stella Gkrigkovits, Sabine Kuhn, Eleftheria Papadaki, Mascha Brammer, Franziska Drabner, Ioanna

Gerou, Leo/ni Weyreter, Sebastian Wöss Athen Produktion, Organisation & Interviews:

Katerina Adamara Video Art/Dokumentation Kamera & Montage:

Dimitra Mitsaki Dank an:

Museum der Opfer des Nationalsozialismus Distomo, Christos Papanikolaou, Eleni Sfountouri, Tasoula Vervenioti

Theaterprojekt Distomo https://theaterprojektdistomo.wordpress.com/

Veranstalter: AK Distomo, Stiftung Auschwitz-Komitee und VVN-BdA Hamburg e.V.

Nach dem Theaterstück werden Mitglieder des AK Distomo über den aktuellen Stand informieren und für eine Diskussion zur Verfügung stehen.

http://ak-distomo.nadir.org

V.i.S.d.P.: M. Klingner, Budapester Str.49, 20359 Hamburg

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19 Uhr

17. Mai 2018

Die VVN-BdA informiert: Monat des Gedenkens Eimsbüttel

„Never teach history without telling a story“.  Ein Abend mit Esther Bejarano und Peggy Parnass in Kooperation mit dem Arbeitskreis Erinnerung der Ida Ehre Schule und dem Verein Mechadasch im Rahmen des 5. Monats des Gedenkens in Hamburg-Eimsbüttel
Ort: Dr. Alberto-Jonas-Haus, Karolinenstr. 35, 20357 Hamburg

Montag, 28. Mai, 18.30 Uhr – „Widerständiges Frauenleben: Hedwig Voegt 1903 – 1988“

17. Mai 2018

„Widerständiges Frauenleben: Hedwig Voegt 1903 – 1988“

Lesung mit Ursula Suhling

Wir wollen eine Frau vorstellen, deren Lebensweg von der Hamburger Deern, als Gefangene im Kola Fu bis hin zur späteren Literaturwissenschafterin geprägt ist.

Ort: Geschichtswerkstatt Eimsbüttel – Galerie Morgenland e. V.

Sillemstraße 79, Hamburg

Donnerstag, 31. Mai, 20.00 Uhr „Distomo – Unbeglichene Schuld(en)“

17. Mai 2018

„Distomo – Unbeglichene Schuld(en)“ – Dokumentarisches Theaterstück

Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt. Das Stück spannt den Bogen von dem historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden.

Veranstalter: AK Distomo und VVN-BdA Hamburg

Ort: Polittbüro, Steindamm 45, 20099 Hamburg

Dienstag, 5. Juni 2018, 17.00 Uhr Wer waren die 999er?

17. Mai 2018

Wer waren die 999er? Strafsoldaten in Wehrmachtsuniform – deportiert vom Hannoverschen Bahnhof – Lesung mit Ursula Suhling

Veranstalter: GEW Hamburg und VVN-BdA Hamburg

Ort: GEW im Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15,

20148 Hamburg, Raum GBW

Sonntag, 17. Juni 2018, 14.00 Uhr Filmpremiere: „Wo der Himmel aufgeht“

17. Mai 2018

Esther Bejarano und Microphone Mafia in Kuba

Ein Film von Tobias Kriele

Eintritt frei

Dank der Musik hat Esther Bejarano Auschwitz überlebt. Mit 92 Jahren verwirklicht sich die Sängerin einen Traum und reist mit ihrem Sohn Joram und der Rap-Gruppe Microphone Mafia nach Kuba, um dort Konzerte zu geben.

Zugleich sucht Esther Bejarano eine Antwort auf die Frage, ob es auch auf der sozialistischen Insel Antisemitismus gibt. In der Begegnung mit der Jüdischen Gemeinde in Havanna wird sie fündig. Mit dem jungen Kubaner Jorgito Jerez verbindet die Sängerin eine tiefe Zuneigung. Mit ihm teilt sie ihre Erinnerungen an das Gestern und ihre Sorgen um das Morgen.

Veranstalter: Auschwitz Komitee und VVN-BdA Hamburg

Ort: Polittbüro Steindamm 45 in 20099 Hamburg (10 Min. Fußweg vom Hbf.)

Sonntag, 24. Juni, 17.00 Uhr „Herrenpartie“

17. Mai 2018

Film von Wolfgang Staudte, BRD 1964

Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg

Sonnabend, 30. Juni 2018, 10.00 – 16.30 Uhr Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung

17. Mai 2018

Mut zum Widerspruch! – Der Stammtisch ist überall. Darum geht’s in der Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung!

Ort: Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg

Anmeldung erforderlich unter: stka-agr@nadir.org

Freitag, 23. März 2918, 17.00 – 18.00 Uhr

22. März 2018

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Nächste Mahnwache Stadthaus: Freitag, 23. März 2918, 17.00 – 18.00 Uhr
Ort: Stadthausbrücke / Ecke Neuer Wall (gegenüber S-Bahn-Ausgang)

 

Liebe Mitstreiter*innen,

Kommt und unterstütz die Initiative Gedenkort Stadthaus!

 

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –

Bund der Antifaschisten Hamburg

Konsum statt Gedenken?

Niemals!

Das Stadthaus braucht einen angemessenen Ort der Erinnerung an den Widerstand und die Verfolgung in Hamburg

 

+++ Mahnwache am Stadthaus +++

+++ jeden Freitag +++ 17:00 – 18:00 Uhr +++

 

Wir fordern ein öffentliches und transparentes Verfahren zur Zukunft des Gedenkortes Stadthaus sowie eine Beteiligung der Verfolgten-­Organisationen. Unser gemeinsames Ziel ist eine Sichtbarmachung des Ortes als zentrale Stätte des Nazi-­Terrors und als würdiger Dokumentations-­ und Erinnerungsort an den antifaschistischen Widerstand in Hamburg

 

Save The Date: 2. Mai 2018

 

Am Vorabend des Jahrestags der Befreiung Hamburgs von Faschismus und Krieg am 3. Mai 1945 werden wir mit einer internationalen Kundgebung am Stadthaus an Widerstand und Verfolgung erinnern und deutlich machen:

Die Erinnerung an und Auseinandersetzung mit dem Faschismus ist eine gesellschaftliche Aufgabe und gehört in den öffentlichen Raum.

 

Initiative Gedenkort Stadthaus

Kommt zu den Ostermärschen 2018

22. März 2018

Hamburg:

Ostermontag, 2. April – 12.00 Uhr
St.-Georgs-Kirchhof, Hamburg
(Nähe U/S-Bahn Hauptbahnhof)
zuvor um 11.30 Uhr Osterandacht – Dreieinigkeitskirche
ab 13.30 Uhr Friedensfest:
Carl-von-Ossietzky-Platz
Veranstalter: Hamburger Forum für Völkerverständigung
und weltweite Abrüstung

… und anderswo

Karfreitag , 30. März – 11.57 Uhr („Drei vor Zwölf“)
Ostermarsch am Drohnenstandort Jagel
Bahnhof Schleswig, anschl. Demo zum Fliegerhorst Jagel
Veranstalter: DFG-VK Flensburg
Ostersonnabend: 31. März – 10.00 Uhr
Bahnhof Wedel – anschließen Demo zur „Batavia“
ab 12.00 Uhr Kulturprogramm
Veranstalter: Friedensnetzwerk Kreis Pinneberg, Friedenswerkstatt Wedel

Der Aufbau einer neuen Welt
des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel

(aus dem Schwur von Buchenwald)

Wir gehen zum Ostermarsch 2018
· weil Krieg keine Lösungen, sondern immer neue
Probleme schafft.
· weil Kriegführende Tod, Not und Elend von
unbeteiligten Menschen in Kauf nehmen
· weil Atomwaffen unser aller Leben gefährden
· weil das Geld, das für Rüstung ausgegeben wird, in
unseren Schulen, Krankenhäusern und Pflege-
Einrichtungen fehlt
Wir OstermarschiererInnen treten ein
für Abrüstung statt Aufrüstung
· für den Abzug der Bundeswehr aus allen
Auslandseinsätzen
· für den Beitritt Deutschlands zum
Atomwaffenverbotsvertrag
· für das Verbot von Rüstungsexporten
· für das Verbot von Kampfdrohnen und Killerrobotern
· für die Umwandlung von Rüstungsproduktion in zivile
Produktion
· für die Auflösung der Nato

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