Rede von Heike von Borstel auf der Kundgebung zum 76. Jahrestag der Mitglieder der Weißen Rose am 23.02.2019

1. März 2019

Liebe Anwesende
Ich begrüße Euch und Sie im Namen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten zu unserem Gedenken an die ermordeten Mitglieder der Weißen Rose in München und Hamburg. Gestern jährte sich die grausame Hinrichtung der jungen Widerstands-kämpferin Sophie Scholl, ihres Bruders Hans Scholl und ihres gemeinsamen Freundes Christoph Probst am 22.2.1943 in München zum 76. Mal. Ihnen folgten ihre Kommilitonen Alexander Schmorell und Willi Graf und Professor Kurt Huber. Sie überschrieben ihre ersten 4 Flugblätter mit „Flugblatt der Weißen Rose“.
Insgesamt waren es 6 Flugblätter gegen das Naziregime die diese mutigen jungen Menschen geschrieben und mit Hilfe vieler anderer mutiger Menschen im ganzen Reich verbreitet haben. So kamen die Flugblätter u.a. durch die Studentin Traute Laferentz und nach der Ermordung der 3 durch den Hamburger Chemiestudenten Hans Leipelt und seiner Freundin Marie Luise Jahn nach Hamburg. Im Haus seiner Mutter Katharina Leipelt hatten sich schon früh regelmäßig Menschen getroffen, um sich über ihre Kritik am Regime auszutauschen. Auch im Keller der Buchhandlung „Agentur im Rauhen Haus“ am Jungfernstieg 50, trafen sich immer wieder und mit der Zeit immer mehr Menschen, um über Hitler und das unmenschliche System der faschistischen Regierung zu sprechen und zu überlegen, wen sie noch in ihren Widerstand einbeziehen könnten.
Hans Leipelt, Katharina Leipelt, Margaretha Rothe, Dr. Kurt Ledien, Margarethe Mrosek, Elisabeth Lange, Frederick Geussenhainer und Reinhold Meyer. Sie alle gehörten zu diesen Kreisen. Sie alle wurden auf grausamste Weise gequält und ermordet. Nach dem Krieg nannte man sie den „ Hamburger Zweig der Weißen Rose“, weil es vielfältige Verbindungen gab und sie die Flugblätter auch hier verbreiteten.

Erinnern – Gedenken – Mahnen – Gegen das Vergessen – gegen das Verschweigen und Verdrängen – die Lebens- und Leidensgeschichten der Ermordeten erzählen – ihnen Gesichter geben – durch Stadtteil- und Stolpersteinrundgänge, Veranstaltungen, Filme, Mahnwachen – Mahnmale – wie dieses hier.
Dass das Ortszentrum von Volksdorf seit über 40 Jahren ihren Namen trägt und hier ein Mahnmal in Form einer stilisierten Rose des Bildhauers Franz Reckert steht, – und nach ihrem Verschwinden wieder steht – eine Gedenk-platte mit den Namen, eine Hinweistafel, einen Informationsraum in der Bücherhalle – und dass es inzwischen viele Stolpersteine in den Walddörfern gibt, ist vielen sehr engagierten, nicht aufgebenden Menschen in Volksdorf zu verdanken. Da ist der Arbeitskreis Weiße Rose, der Geschichtsraum Walddörfer, die Begegnungsstätte Bergstedt, die Schüler des Walddörfer Gymnasiums und der unermüdliche Herr Stockhecke… um nur einige zu nennen.
Und doch denke ich manchmal, wenn ich hier beim Einkaufen vorbeigehe, wer von den vielen inzwischen nach Volksdorf gezogenen jungen Eltern ihren Kindern und die vielen Großeltern, die hier mit ihren Enkelkindern zum Eisessen auf der Mauer sitzen, könnte denn die Geschichte von Frederick Geussenhainer oder Elisabeth Lange erzählen, wenn sie von ihren Kindern und Enkelkindern gefragt werden, „was das da ist“ und wenn sie Lesen gelernt haben und fragen: „Margaretha Rothe – wer ist das?“
Kennen sie die Flugblätter? Wissen Sie, was diese Menschen, deren Namen sie hier sehen durchgemacht haben? Was ihnen geschehen ist?
Lasst uns weitermachen – mit dem Erinnern an all die Menschen, die es gewagt haben, dem verbrecherischen faschistischen Regime die Stirn zu bieten.

Sie wollten Freiheit und kein alles erstickende Gängelnde. Sie schrieben es nachts an die Wände – in München, Hamburg und anderswo. Freiheit war das letzte Wort von Hans Scholl. Sie wollten offen ihre Meinung sagen, offen politische Diskussionen führen dürfen. Sie wollten die verbotenen Bücher lesen, die sogenannte „entartete Kunst“ kennen lernen. Swingmusik hören und tanzen.
Sie wollten es für sich und alle Menschen.
Sie wollten, dass die massenhafte Ermordung der jüdischen Menschen, die unbeschreiblichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in den besetzten Gebieten aufhört.
Sie wollten Frieden. Wollten, dass das sinnlose Abschlachten so vieler Menschen aufhört. Einige von ihnen waren als Soldaten im Krieg oder als Medizinstudenten im Kriegseinsatz und erlebten die Grausamkeiten des Krieges und der Verbrechen gegen die Zivilgesellschaft.

Sie forderten in ihren Flugblättern zur Sabotage in den kriegswichtigen Fabriken auf, zur Verweigerung aller Aktivitäten des faschistischen Regimes.

Und sie hofften auf viele mutige Menschen, die es ihnen gleichtaten, baten um die Vervielfältigung und Weitergabe ihrer Flugblätter, suchten unter Lebensgefahr weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter in ihrem Kampf. Sie versuchten, sich mit anderen politischen Widerstandsgruppen zu „vernetzen“.
Sie führten ihren Kampf unter barbarischen Verhältnissen, immer unter Einsatz ihres Lebens.
Sie wurden denunziert, verraten, gequält und ermordet.

Lasst uns ihr Vermächtnis auch nach so vielen Jahren aufrechterhalten! Sie wollten informieren, aufrütteln, handeln. Lasst uns das weiter tun!
Und heute?
Wir dürfen noch laut sagen, was ist und mahnen, was daraus werden könnte. Können demonstrieren, Veranstaltungen machen, Flugblätter und andere Publikationen verteilen….
Aber können wir das wirklich alle ohne gefährdet zu sein?
In den letzten Jahren wurden viele Menschen in ihrem Kampf gegen Rechtsextremismus, gegen Rassismus und gegen Antisemitismus beschimpft und ganz persönlich angegriffen, ihre Kinder bedroht, werden Journalisten in den sogenannten sozialen Netzwerken auf übelste Weise verunglimpft und ihnen ganz offen gedroht, werden Menschen auf der Straße gejagt, darf das verbrecherische System und Tun der Nazis als „Vogelschiss der Geschichte“ bezeichnet werden – ungestraft!
Menschen auf der Straße zeigen wieder unverhohlen den Hitlergruß!
Stolpersteine werden herausgerissen.
Hier bei uns in Hamburg darf die AfD ungestraft zur Denunziation von Lehrerinnen und Lehrern aufrufen! In Magdeburg wird einem jungen Mann von der AfD gedroht, weil er an einer Auschwitzveranstaltung mit Esther Bejerano in Hamburg teilnimmt. Da beschmutzt diese Partei das Andenken von Sophie Scholl, indem sie ein Plakat rausbringt: Sophie Scholl würde die AfD wählen.
Da werden rechtsextreme Strukturen in der Polizei und der Bundeswehr bekannt, die u.a. offensichtlich schon für den Fall der Möglichkeit Todeslisten mit Namen von zu ermordenden Politikerinnen und Politikern, Journalisten und anderen engagierten Menschen angelegt haben. Da werden Daten über die Familie einer der Anwältinnen der Nebenklage im NSU-Prozess von Polizisten in Frankfurt weitergegeben. Und da wird so lange verschwiegen und verdrängt bis es nicht mehr geht.
Lasst uns den Wunsch und das Vermächtnis der Weißen Rose und aller anderen Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer, der Überlebenden von Buchenwald und Ausschwitz weitertragen.
Lest die Flugblätter der Weißen Rose, verbreitet sie weiter und erzählt von ihren Autorinnen und Autoren! Erzählt den jungen Menschen heute von ihrem Mut. Sie waren keine Helden, keine Märtyrer oder Heilige. Sie waren Menschen, die für ihre tiefe Überzeugung einstanden und handelten, wo andere schwiegen.
Ich möchte mit einem Zitat unserer Esther Bejerano, eine der wenigen noch lebenden Überlebenden von Auschwitz und einem etwas abgewandelten Appell von Julius Fucik, einem tschechischen Widerstandskämpfer kurz vor seiner Hinrichtung enden:
Esthers Worte: „Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten. Erinnern heißt Handeln!“
Menschen seid wachsam – Wir hatten euch lieb!

Rede von Carola Kieras, VVN-BdA, auf der Demonstration vom 07.11.2018

8. November 2018

Guten Tag, liebe Antifaschisten und Antifaschistinnen,

Ich freue mich hier für die Vereinigung des Verfolgens des Naziregimes –Bund der Antifaschisten sprechen zu dürfen. Die Vereinigung wurde gegründet von Überlebenden der Konzentrationslager und Gefängnisse, sie brachten den zentralen Gedanken des Schwures von Buchenwald mit: „Der Aufbau einer neue Welt des Friedens und der Freiheit ist unsere Ziel. Das sind wir unseren ermordeten Kameraden und ihren Angehörigen schuldig.“

Das ich mich in der VVN-BdA engagiere, hat für mich einen sehr persönlichen Grund, aber, auch das ist wichtig, dieser Grund ist nicht zwingend erforderlich, um bei uns mitzuarbeiten.

Hier in Hamburg gehörte mein Großvater, Georg Kieras, am 2. Februar 1947 zu den Gründungsmitgliedern der VVN. Er wurde 1935 zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt wegen „Vorbereitung zu Hochverrat“. Was hat er getan? Er hat nach dem Verbot der SPD und der Verhaftung des Parteivorstandes in der zweiten, dann illegalen Parteiführung Hamburgs mitgearbeitet. Und er hat in Dänemark gedruckte Flugblätter angenommen in andere Hamburg Stadtteile weitergeleitet. Zu den vielen Facetten des Faschismus an der Macht gehört eben auch eine massive Einschränkung bürgerlicher Freiheiten, Meinungsfreiheit, Informationsfreit, demokratische Parteien, Versammlungsfreiheit. Rechte, die wir als ganz selbstverständlich wahrnehmen und heute bei dieser Demo für uns nutzen.

Mein Großvater musste diese vier Jahr in Lager Aschendorfer Moor, im Emsland verbringen, war ein „Moorsoldaten“. Die Zustände werden heute von den Historikern als KZ-ähnlich beschrieben. Die Verwaltung dieses und einiger anderer „Emslandlager“ unterstand nicht der SS, auch die Wachmannschaften nicht, sondern der gleichgeschalteten nationalsozialistischen Justiz, die Wachen waren zumeist ehemaliger SA-Mitglieder, für die Schläge und Folter zum Verhaltens Repertoire dazugehörten.

Was bedeutet diese Verurteilung für meine Familie?

Zunächst stand meine Großmutter mit 2 kleinen Kindern alleine dar. Sie wurde „dienstverpflichtet“ wie es damals hieß, aber Kindergartenplätze gab es natürlich nicht. Sie war einem massiven Druck seitens ihrer Familie ausgesetzt, sich doch bitte von diesen „Verbrecher“ scheiden zu lassen, was sie schließlich tat. Das war der Preis für die lebenswichtige Unterstützung durch die Familie. Auch die Zerstörung von Familien gehört zu den Folgen der Verfolgung.

Übrigens waren beide, meine Großmutter und mein Großvater von der Gestapo ins Stadthaus gebracht worden. Was genau sie dort erlitten, weiß ich nicht, keiner hat mit mir darüber gesprochen, ich war damals auch noch zu klein, um es zu verstehen. Ich weiß aber, die Gestapo hat öfters mal jemanden, der trotz Schläger und Folter nicht reden wollte, damit unter Druck gesetzt, dass er zusehen musste, wie seinen Angehörigen Schläge und Folter drohten. Vielleicht ist den beiden auch so etwas wiederfahren.

Das was dort heute als „Gedenkort“ angeboten wird, ist schrecklich. Die Änderung des Namens des Ortes, aus Stadthaus wurde Stadthöfe, die rudimentäre Information auf wenigen, billiggemachen Tafeln, die Café-Atmosphäre, die damit verbundenen Geräuschkulisse, der kommerzielle Rahmen einer Buchhandlung, das alles empfinde ich als eine Verhöhnung der Opfer. Das schmerzt.

Deshalb möchte auch ich Euch ich alle auffordern morgen ab 17 Uhr zur Mahnwache an das Stadthaus zu kommen und unsere Forderung nach einem angemessenen Gedenk – und Lernort zu unterstützen, der die Bedeutung der Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen würdigt.

Ich habe in meiner Familie, die heute in 4 Ländern auf 2 Kontinenten lebt, eines gelernt, dass mir ungeheuer wichtig ist:

Ich habe gelernt Menschen als Individuen zu sehen, nicht Gruppen zuzuordnen, die sich aus der Herkunft zufällig zusammensetzten.

Haut -, Haar- und Augenfarben spielen keine Rolle bei der Beurteilung eines Menschen. Auch nicht ob jemand an einen Gott glaubt, oder nicht und ob er oder sie sich zum Beten gen Mekka wenden oder Gebetsriemen anlegen, das ist uns völlig egal.

Stichwort Religion. Religiöse Gesetze sind entstanden, um das Zusammenleben in größeren Gemeinschaften zu regeln, bevor sich Nationalstaaten und deren Justiz ausbildeten. In jeder, absolut jeder Religion finden wir Verbote von Mord, Vergewaltigung, Raub und Betrug. Das heißt doch nichts anderes, als das es zu jeder Zeit und in jedem Landstrich diese Erde diese Probleme gab. Und dass es keine Bevölkerung auf diese Welt gibt, die besser oder schlechter ist als die anderen. Überall gibt es solche und solche. Und meistens überwiegen sogar die Guten.

Es müssen Wege gefunden werden, mit Verbrechen umzugehen. Immer und überall. Gute Lebensbedingungen und Perspektiven für alle, nicht nur für eine kleine wohlhabende Schicht, schaffen eine erste Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben.

Kann man aus der Geschichte lernen?

Ich glaube, das geht nur sehr eingeschränkt. Aber es gibt einen Aspekt, den wir der Weltgeschichte entnehmen können. Da ich mich sehr darüber ärgere, dass das in keinem Geschichtslehrbuch steht, möchte ich die Gelegenheit nutzen, diesen Gedanke heute mit Euch und Ihnen zu teilen.

In der Weltgeschichte gab es immer sogenannte „Hochkulturen“ die prägend für Kultur und Wissenschaft ihrer Zeit waren. Träger von Kultur sind immer Menschen. Diese Hochkulturen, seien es die Sumerer im heutigen Irak, die alten Ägypter, Griechen, Römer, das britische Empire oder die Vereinigten Staaten von Nordamerika, waren immer durch den Zuzug und die Integration vieler sehr verschiedener Bevölkerungen und Ethnien entstanden. Immer. Meistens dauerte es eine Zeit, oft 2- 3 Generationen, bevor ein relativ gleichberechtigtes Zusammenleben möglich war. Aber es brachte langfristig Gewinn und Fortschritt. Durch Abschottung jedoch kann indes ein kultureller und wirtschaftlicher Niedergang eingeleitet werden.

Ich frage mich immer, ob die rechten Demonstranten gewillt wären, auf alle Güter und Gewohnheiten des täglichen Lebens zu verzichten, die nicht explizit aus Deutschland stammen:

Keine Zigaretten, keine Jeans, kein Fußball, keine Pizza oder Spaghetti, keine Hamburger mit Pommes, kein Eis, kein Kaffee mehr, keine Schokolade, keine Handys, um nur die zu nennen, die mir spontan eingefallen. Bier bliebe ihnen jedoch erhalten.

Die Erkenntnis, dass Wanderbewegungen seit Anbeginn zur Menschheitsgeschichte gehören, die meisten Kontinente sind schließlich so besiedelt worden, und dass Gesellschaften nie so bleiben, wie sie sind, sondern sich stetig weiterentwickeln und durch Austausch gewinnen, müssten in die Lehrpläne und in allgemeinen Diskurs in unseren Medien aufgenommen werden. Dann würden bei der rechten, antidemokratischen Kundgebung bestimmt noch weniger Menschen stehen, als sie es ohnehin schon tun und rechte Demagogen würden weniger Zustimmung bei Wahlen erhalten.

Ich danke für Eure und Ihre Aufmerksamkeit.

Rede von Esther Bejarano zum „Tag X“ nach dem NSU-Urteil am 14.07.2018 in Hamburg

20. Juli 2018

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

liebe Freundinnen und Freunde,

am Mittwoch wurden die Urteile im NSU-Prozess gesprochen. Die Ergebnisse sind bekannt.

Nur 4 weitere Nazis saßen mit Beate Zschäpe auf der Anklagebank. Sie wurden nur als „Helfer“ zu kurzen Strafen verurteilt, nicht als Mitglieder des Terrornetzwerks, das es gab und vermutlich noch immer gibt. Dem wollte das Gericht nicht nachgehen.

Es fehlten auf der Anklagebank all‘ jene, nach denen gar nicht erst gesucht wurde, die es aber gegeben haben muss: wer hat die Opfer ausgesucht und ihre Tagesabläufe ausgespäht, Fluchtwege vorbereitet?

Es fehlten die V-Leute aus dem Umfeld der Mördertruppe, militante Nazis, die der Verfassungsschutz aus Steuergeldern bezahlt. Es fehlten auch die V-Mann-Führer, die den Schutz ihrer „Quellen“ vor Aufklärung und Strafanspruch stellen, die Akten schredderten, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.

Was ist die Wahrheit? Sicher nicht, dass der VS-Mitarbeiter Temme in Kassel nur zufällig in dem Internet-Café war, als Halit Yozgat dort ermordet wurde und sicher nicht, dass er davon nichts bemerkt hat. Auch dem ist das Gericht nicht nachgegangen.

So viele Fragen sind offen geblieben. Rassistische Morde, rassistische Ermittlungen, in denen die Opfer und ihre Familien kriminalisiert wurden, rassistische Medienberichte über angebliche „Döner-Morde“ und im Fall des Mordes an Michele Kiesewetter wurde eine Roma-Familie beschuldigt, nur weil sie zufällig in der Nähe des Tatorts war.

Meine Gedanken sind in diesen Tagen bei den Angehörigen der Opfer. Ich verstehe ihren Zorn und ihre Verzweiflung. Nach Jahren, in denen sie – die Leidtragenden – verdächtigt und beleidigt worden waren, hatte die Bundeskanzlerin ihnen 2011 die „vollständige Aufklärung“ des NSU-Komplexes versprochen. Davon kann keine Rede sein.

Meine Familie, sowie Millionen von Menschen, sind einer kranken und hasserfüllten Ideologie zum Opfer gefallen. Wir haben das gleiche Leid erleben müssen, wir mussten erfahren, dass geliebte Menschen AUS UNSEREM UND IHREM Leben gerissen wurden und unsere Welt ein Ort von Dunkelheit und Trauer wurde.

Es ist dieselbe Gesinnung, derselbe Hass und dieselbe Niedertracht, die uns unsere geliebten Mütter, Väter, Kinder, Schwestern und Brüder entrissen und uns ins Unglück gestürzt hat. Es ist der Rassismus, der so viele Menschen getötet hat und der auch heute noch tötet. Die gleiche Kälte und Ohnmacht, die wir spüren mussten und müssen, die gleiche Verzweiflung, allein und machtlos zu sein.

Ja, machtlos zu sein, denn es ist auch die Ignoranz und Akzeptanz der Politik, der Behörden, der Medien und leider auch der Gesellschaft, die uns, den Opfern, den Familien und unseren Freundinnen und Freunden das Gefühl gibt, machtlos und allein zu sein.

Ich musste zusehen, wie rassistische Richter, Ärzte, Beamte, Massenmörderinnen und Massenmörder unbehelligt weiterleben konnten, ohne für ihre grausamen Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden. Sie besetzten ihre gewohnten Positionen und Ämter und konnten unbehelligt ihren Nazismus und ihren Hass aufrechterhalten. Das war für uns unerträglich und hat dafür gesorgt, dass die Ideologie weiter leben konnte.

Der Nazismus und Rassismus wurde in diesem Land auch nach 1945 weder politisch noch gesellschaftlich so konsequent bekämpft, wie er hätte bekämpft werden müssen und können. Er konnte sich auch weiterhin in staatlichen Strukturen festhalten, vor allem im Verfassungsschutz und der Justiz, und ja sogar noch mehr, er konnte sich wieder ausbreiten.

Um es klar auszusprechen, ohne das Wegschauen und das Decken nach 1945 hätte es das Oktoberfestattentat, Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, Solingen und Mölln und den NSU so nicht geben können. Es hätten aus den Erfahrungen und Ereignissen des Nationalsozialismus die richtigen Konsequenzen gegen den Hass gezogen werden müssen.

Es gab jedoch eine Toleranz gegen Täterinnen und Täter, und Nazis wurden und werden in diesem Land direkt und indirekt, durch politische Kampagnen und das Schweigen und Wegschauen ermutigt, weiter Hass und Leid zu verbreiten.

Und es gibt bis heute einen großen Unwillen, sich mit dem Nazi-Terror öffentlich zu beschäftigen. Ich denke hier an das Hamburger Stadthaus, in dem alle Menschheitsverbrechen der Nazis für Hamburg und Teile Norddeutschlands organisiert wurden: die Deportationen von Jüdinnen und Juden und Sinti und Roma in die Vernichtungslager, die Aufstellung der Polizeibataillone für den Vernichtungskrieg im Osten, die mörderische Behandlung der Zwangsarbeiterinnen und die grausame Verfolgung des Widerstands gegen das Nazi-Regime.

Dass dort, wo tausende gefoltert wurden, jetzt ein luxuriöses Einkaufszentrum entsteht, in dem die blutige Geschichte des Ortes in eine Ecke einer Buchhandlung verbannt wird, ist für uns alle wie ein Schlag ins Gesicht.

Das ist der rote Faden von damals zu heute. Es ist auch hier die gleiche Ignoranz und Akzeptanz – ja eine traurige und leidvolle Tradition, die wir zu verschiedenen Zeiten im gleichen Land erleben mussten!

Mit unseren Demonstrationen, die überall in der Bundesrepublik am Mittwoch stattgefunden haben und heute stattfinden, wollen wir auch deutlich machen, dass die Angehörigen der Ermordeten, dass die überlebenden Opfer der Bombenanschläge nicht allein sind. Ihnen wollen wir heute sagen:

Schauen wir uns um: so viele Menschen, die mit Euch und uns gedenken und Euch stärken und damit den Widerstand gegen den Rassismus und Nazismus aufrechterhalten.

Denn dies ist auch eine Tradition und meiner Meinung nach die wichtigste Tradition, die es auch schon im Nationalsozialismus gegeben hat: – der antirassistische und antifaschistische Widerstand!

Ich verstehe Euren Schmerz, Ihr den meinen und die Menschen hier und viele auf den Straßen unseren gemeinsamen Schmerz. Wir leben, leiden und vor allem kämpfen wir gemeinsam.

Ja, wir sind nicht nur Opfer, nein wir sind Kämpferinnen und Kämpfer für ein gerechtes Gedenken, gegen das Vergessen und gegen Hass und Rassismus!

Ich sage immer, dass ich heute in Schulen gehe, mit Schülerinnen und Schülern rede, aufkläre, Konzerte gebe, schreibe, lese und diskutiere – das ist meine späte Rache an den Nazis! Lasst uns gemeinsam kämpfen und ab heute bin ich ein Teil Eurer Rache und Ihr ein Teil meiner Rache – für alle Opfer des NSU und für alle Oper des faschistischen Terrors.

Denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Wir können das nie vergessen.

Ehrenamtliches Engagement für NS-Verfolgte in Hamburg

28. Mai 2015

Ein neues Projekt des Vereins „Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten“ bietet interessierten Hamburgerinnen und Hamburgern die Möglichkeit, sich ehrenamtlich in einem Besuchs- und Begleitdienst zu engagieren, der als Zielgruppe in Hamburg lebende ehemals NS-Verfolgte hat. Ziel ist es, die Lebenssituation der Betroffenen nachhaltig und konkret zu verbessern. Gespräche, Begleitung bei Einkäufen und zu Veranstaltungen, gelegentliche Hilfe im Haushalt oder im Garten, gemeinsam Spazierengehen, Vorlesen – angeboten wird alles, was den Aktionsradius der alten Menschen vergrößert und ihre Möglichkeit der Teilhabe am öffentlichen Leben steigert. Das Angebot ist kostenlos.   In den kommenden Monaten möchte das Projekt „Ehrenamtliches Engagement für NS-Verfolgte in Hamburg“ seinen Aktionsradius weiter ausdehnen. Gesucht werden deshalb:

  • Kontakte zu weiteren ehemals Verfolgten oder deren engen Angehörigen in Hamburg und im Hamburger Umland, die Begleitung und Unterstützung im Alltag wünschen. Auch Angehörige und Freunde können sich mit Hinweisen und Fragen gerne an den Verein „Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten“ wenden.

 

  • Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Die Ehrenamtstätigkeit kann flexibel vereinbart werden; die Einsätze finden einmal pro Monat oder wöchentlich statt, in der Regel tagsüber. Die Ehrenamtlichen erhalten eine Aufwandsentschädigung und sind über den Verein versichert. Sie sollten Interesse für die besondere Situation ehemals NS-Ver­folg­ter und Einfühlungsvermögen mitbringen. Der Verein „Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten“ bietet eine Einführung in die Tätigkeit sowie regelmäßige Treffen zum Austausch mit anderen Ehrenamtlichen und Fortbildungen.
  • Spenden. Geldspenden ermöglichen die Ausweitung des Projektes und garantieren seinen Fortbestand. Sie ermöglichen außerdem, Ausflüge mit den ehemals Verfolgten zu organisieren oder gemeinsam mit ihnen Veranstaltungen zu besuchen. Bankverbindung: Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten e.V., IBAN: DE89 2019 0003 0012 2136 08, BIC: GENODEF1HH2

(Hamburger Volksbank, Kontonr. 12213608, BLZ 201 900 03)

Kontakt für alle Interessierten sowie für weitere Auskünfte:

Petra Schondey (1. Vorsitzende)

Katja Hertz-Eichenrode (Projektkoordination)

Lagerstraße 30-32

20357 Hamburg

Telefon: 040-38 68 66 -12

ehrenamt@psychosoz-arbeit.org www.psychosoz-arbeit.org

Das Projekt wird unterstützt von der VVN-BdA, Hamburg und dem Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme; gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“, Berlin.

Ehrenamt-Projekt_Info für VVN_2

Initiative Gedenkort Stadthaus: Der Protest geht weiter. – Jeden Freitag, 17.00 – 18:00 Uhr

9. März 2019

Mahnwache Stadthausbrücke / Ecke Neuer Wall

Sonntag, 10. März, 17.00 Uhr – Liza ruft

9. März 2019

Ein Film von Christian Carlsen und Philipp Jansen, D 2018

Liza ruft!“ ist ein bewegender und politischer Dokumentarfilm über den Holocaust, den jüdischen Widerstand und die Erinnerungspolitik in Litauen und das erste Porträt einer ehemaligen jüdischen Partisanin überhaupt. Im Gespräch mit Fania Brantsovskaya, ihren Angehörigen und Weggefährt_innen schafft „Liza ruft!“ das intime und lebendige Bild einer beeindruckenden Frau, die beides ist: ein Opfer von fortwährender Verfolgung ebenso wie eine unermüdliche und streitbare Akteurin im Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit.

Gesprächsgäste: Die Filmemacher

Eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Auschwitz-Komitee und der VVN-BA Hamburg

Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg

26. Antifaschistischen Nordkonferenz – Fr, den 15. März, bis So, den 17. März 2019

9. März 2019

in der Antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte HEIDERUH, Ahornweg 45 21244 Buchholz in der Nordheide, Telefon 041818726 · Mail info@heideruh.de · www.Heideruh.de

VeranstalterInnen:

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –Bund der AntifaschistInnen, Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh

TeilnehmerInnenkreis: Mitglieder der VVN-BdA und Gäste.Wir laden alle Kameradinnen und Kameraden und andere Antifaschistinnen und Antifaschisten herzlich ein.

P R O G R A M M

Fr, 18.00 Uhr: Anreise und Abendbrot

Sa. 9.30 Uhr: Begrüßung

10.00 Uhr: Studie „Flucht ins Autoritäre” · Fakten und politische Folgen ·

Referent: Dr. Alexander Yedell, Universität Leipzig

Veranstalter: Heideruh e.V. in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.

13.30 Uhr: Die Netzwerke der neuen Rechten Gesellschaftliche Gegenstrategien

Referent: Gerd Wiegel, Berlin, Fachreferent Rechtsextremismus, Bundestagsfraktion DIE LINKE

15.30 Uhr: Kaffeepause

16.00 bis 17.30 Uhr: Rechtskonservative Tendenzen für einen „neuen“ Militarismus

Referent: Bernd Meimberg, VVN-BdA Lübeck / Lauenburg

Am Abend: Vorführung eines antifaschistischen Musikfilms

So, 9.30 Uhr: Austausch über Rechtsruck und Folgen für antifaschistische Arbeit

Preise: Freitag bis Sonntag plus Übernachtung mit Mittagessen: € 93,–.

Samstag (ohne Frühstück) – bis Sonntag plus Übernachtung mit Mittagessen € 63,–.

Samstag mit Frühstück (9.00 Uhr) bis Sonntag plus Übernachtung € 68,–. Tagesgäste: Frühstück € 6,– Mittagessen € 8,– Kaffee nachmittags € 6,–. Abendbrot € 8,–.

Besondere Essens- (z. B. vegetarisch) und Unterbringungswünsche (Einzel- oder Doppelzimmer?) bitte bei der Anmeldung mit angeben.

Abholung vom Bahnhof Buchholz erfragen (04181-8726).

Stornierung der Anmeldung kostenfrei bis Montag, 7. März 2019. Bei der nicht fristgerechten Stornierung von Vollpensionsgästen von Freitag bis Sonntag fallen

42,20 Stornierungsgebühren an.

Anmeldungen bis 1.3.2019 an

für MV: axelholz@msn.com

für SH: LoBeMeimberg@t-online.de

für HH: kieras@t-online.de

für HB: raygaeb@web.de

Donnerstag, 28. März 2019, 19 Uhr – Nach dem Lager. Katharina Jacob und die Lagergemeinschaften des Frauen-KZ Ravensbrück

9. März 2019

Bilder-Vortrag und Diskussion. Mit Ilse Jacob (VVN-BdA) und Henning
Fischer (Historiker, AK Loukanikos)

In der Fabrique im Gängeviertel (Valentinskamp 34a, Zugang über Speckstraße)
Ende April 1945 wurde das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück bei Berlin von der Roten Armee befreit. Einige der Überlebenden, meist Kommunistinnen, die in der Weimarer Republik politisch geprägt worden waren, gründeten unmittelbar nach der Befreiung eine deutsche „Lagergemeinschaft“, ihren sozialen und politischen Verband.
Die politischen Lebensgeschichten der Frauen der Lagergemeinschaften eint mehr als die gemeinsame Haft in Ravensbrück: Sie reichen von der Weimarer Republik über die Zeit des Nationalsozialismus bis in die Nachkriegszeit und die 1990er Jahre. Nach der Befreiung 1945 bestimmten ungleiche Verhältnisse die Kämpfe um Erinnerung und Anerkennung in Ost und West. Antikommunismus in der Bundesrepublik und Staatssozialismus in der DDR prägten die politischen Handlungsfelder der Überlebenden.
Henning Fischer spricht anhand von Fotografien über die Lebensgeschichten der Frauen der Lagergemeinschaften.
Zuvor wird Ilse Jacob über das Leben und die politischen Kämpfe ihrer Mutter Katharina Jacob berichten. Die Widerstandskämpferin überlebte die KZ-Haft und blieb, wie viele ihrer Gefährtinnen, auch nach 1945 politisch aktiv. Bis in die 1980er Jahre bestimmte eine Politik „unversöhnlicher Erinnerung“ ihren Standpunkt. Danach bleibt Zeit, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung dieser  antifaschistischen Lebensgeschichten zu diskutieren.
Ilse Jacob ist Vorstandsmitglied der VVN-BdA Hamburg und unter anderem  aktiv für ein würdiges Gedenken im Hamburger Stadthaus. Dazu verfasste sie mit anderen Nachkommen von Hamburger Gestapo-Gefangenen einen  Offenen Brief „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“
(https://hamburg.vvn-bda.de/2018/02/08/offener-brief/).
Von Henning Fischer erschien 2018 das Buch „Überlebende als Akteurinnen. Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück: Biografische Erfahrung und politisches Handeln, 1945 bis 1989“ (https://www.narr.de/uberlebende-als-akteurinnen-52772), und dazu ein Interview in der „analyse und kritik“ #636 (März 2018): „Antifaschismus aus der Gegenwart herleiten“

Veranstaltet vom Gängeviertel und der VVN-BdA Hamburg in der Fabrique im Gängeviertel (Valentinskamp 34a, Zugang über Speckstraße)

17. Januar bis 10. Februar – „Eine Stadt und ihr KZ. Häftlinge des KZ Neuengamme im Hamburger Kriegsalltag 1943-1945“

27. Januar 2019

Ausstellung d. KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Ort: Rathausdiele des Hamburger Rathauses

27. Jan. bis 2. März – „Auschwitz darf niemals in Vergessenheit geraten“

27. Januar 2019

 Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg-Nord, angeregt von der Bezirksversammlung (WdG Nord)

Mittwoch, 30. Januar, 15.00 Uhr – (WdG Nord) „Ehrung der Hamburger Widerstandskämpfer“

27. Januar 2019

Veranstalter: Gedenkstätte Ernst Thälmann

Ort: „Ehrenhain“ Ohlsdorfer Friedhof (Nähe Haupteingang)

Mittwoch 30. Januar 17.00 Uhr – Kundgebung „Gedenkort Stadthaus“:

27. Januar 2019

Gerade jetzt: Erinnerung für Gegenwart und Zukunft!

Die Erinnerung an den Faschismus und die Auseinandersetzung damit gehören nicht in private Hände, sondern in die öffentliche Verantwortung. (Initiative Gedenkort Stadthaus)

Ort: Stadthausbrücke / Ecke Neuer Wall Hamburg

Donnerstag, 7. Februar 2019 von 19 bis 21 Uhr – Aus Eilbek nach Auschwitz

27. Januar 2019

Zwei Spannende Vorträge an einem Abend in Eilbek

Aus Anlass des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau berichtet unser Mitglied, der Fotograf Timo, mit vielen Fotos von seinem Besuch am 27. Januar 2019 vor Ort. Er nahm an der offiziellen Gedenkver- anstaltung zum 74. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz teil. Es ist der Internationale Holocaust-Gedenktag.

Dann wird unser Mitglied Elisabeth aus der Lebensgeschichte der Eilbekerin Regine Kendziorek erzählen, die in der Pappelallee 46 wohnte. Sie wurde nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Wir laden Sie ein, an diesem Abend mit dabei zu sein.

Ort: Seniorentreff, Börnestraße 38, 22089 Hamburg-Eilbek. Eintritt frei.

Ausladungsklausel: Gemäß $6 VersG sind Mitglieder rechts(extrem)er Parteien und Organisationen, sowie Menschen, die durch rechte Hetze aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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