Bund der Antifaschistinnen und AntifaschistenLandesvereinigung Hamburg
11. Oktober 2018
Film von Vera und Erwin Leiser, BRD 1988.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Angehörige der NSDAP und ihrer Organisationen zertrümmerten die Läden jüdischer Handwerker und Geschäftsleute, machten Jagd auf Menschen, prügelten und mordeten. Schaulustige standen daneben und sahen zu. Polizei und Feuerwehr achteten oftmals nur darauf, dass das Feuer nicht auf andere Gebäude übertritt. Der Film weist nach, dass die »Kristallnacht« keineswegs eine spontane Aktion, sondern lange im Voraus geplant worden war. (ps/dhm)
Ort: Kommunalen Kino METROPOLIS – Kleine Theaterstraße 10
Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!
11. Oktober 2018
Eröffnung: Freitag, 2. November, 18.00 Uhr
11. Oktober 2018
Veranstalter: Lokale Partnerschaften Harburg
Ort: Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstraße 47 a, Hamburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10.00 – 19.00 Uhr ,
Sonnabend 10.00 – 14.00 Uhr
11. Oktober 2018
Veranstaltung des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V. zur Erinnerung an die Pogromnacht am 9. November 1938
Ort: Universität Hamburg, DWP (ehemals HWP),
Von-Melle-Park 9, Hörsaal, 20144 Hamburg
11. Oktober 2018
– anlässlich des 80. Jahrestags der Reichspogromnacht
An diesem Ort wurde im faschistischen Deutschland am
9. November 1938 die Bornplatz-Synagoge angezündet.
Veranstalter: VVN-BdA, Liberale Jüdische Gemeinde, Universität Hamburg
Ort: Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof), Hamburg
11. Oktober 2018
Ort: Gemeindezentrum Mümmelmannsberg
Harvighorster Redder 50, 22111 Hamburg
11. Oktober 2018
Georg Elser – Einer aus Deutschland
Klaus Maria Brandauer, BRD 1988/89
Der Film erzählt die Geschichte von Georg Elser. Elser ist ein schwäbischer Uhrmacher und Antifaschist. Er ist ein stiller, in sich gekehrter Mann, der ohne große Aufmerksamkeit lebt und arbeitet. Sein Antifaschismus äußert sich nur in kleinen Gesten. Er verweigert den Hitlergruß und ist gegen den Krieg. Der Uhrmacher baut jedoch eine Bombe, die Adolf Hitler töten soll. Im November 1939 soll Hitler eine Rede im Münchner Bürgerbräukeller halten. Anlass ist der Jahrestag des Putschversuches von 1923. Elser will den gerade begonnenen Krieg mit einem Attentat auf Hitler beenden. Es gelingt ihm seine Bombe zu platzieren. Die Bombe detoniert, doch Hitler ist kurz vorher aufgebrochen und bleibt verschont. Der flüchtige Georg Elser kann gefasst werden und kommt in das Konzentrationslager Dachau, wo er 1945 ermordet wird. (wikipedia)
Ort: Kommunalen Kino METROPOLIS – Kleine Theaterstraße 10
Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!
6. August 2018
Film von Falk Harnack, BRD 1958
Während des Russlandfeldzuges versucht ein deutscher Soldat dem Grauen des Krieges zu entkommen und mit seiner ukrainischen Geliebten zu fliehen. Doch die Liebenden werden aufgegriffen und der junge Mann wegen Fahnenflucht zum Tode verurteilt. Militärpfarrer Brunner soll dem Soldaten in dessen letzten Stunden Beistand leisten. Beiden steht eine unruhige Nacht bevor.
Falk Harnacks Film nach einer Novelle von Albrecht Goes ist eine konsequente und unerbittliche Absage an den Krieg und gleichzeitig die erste kritische Auseinandersetzung mit der Wehrmachtsjustiz während des Zweiten Weltkriegs. (www.landesarchiv-bw.de/)
Ort: Kommunales Kino Metropolis, Kleine Theaterstr. 10
6. August 2018
Mittwoch, 29. August 2018, 18.00 Uhr Ort: KZ-Gedenkstätte Wandsbek
Begrüßung: Peter Pape (Vorsitzender der Bezirksversammlung Wandsbek)
Rede: Stefan Romey: Das Kommando Reißzwecken – Solidarität im Konzentrationslager Musikalische Begleitung: Es singt der Gewerkschaftschor Hamburg
An der idyllisch gelegenen Wohnsiedlung „An der Rahlau“ befand sich vor 74 Jahren eines der Hamburger Außenlager des KZ Neuengamme. Mehr als fünfhundert Frauen mussten hier von Juni 1944 bis Ende April 1945 Gasmasken für die Lübecker Drägerwerk AG herstellen. Noch im März 1945 führte die Drägerwerk AG an den Frauen dieses KZ Versuche in Luftschutzbunkern aus, in denen erforscht werden sollte, wie lange Menschen in einem gasdichten Luftschutzraum ohne Belüftungsanlage überleben können.
Seit vielen Jahren gedenken wir am 29. August der Opfer des KZ Wandsbek.
Es ist der Tag, an dem Raja Ilinauk „zur Abschreckung“ für die anderen Häftlinge auf dem Lagergelände öffentlich erhängt wurde. Grund: Anfang August war ihr aus Müdigkeit und Erschöpfung eine schwere Gussform heruntergefallen, für die SS war es „Sabotage“.
Erst seit acht Jahren existiert an diesem Ort eine der Öffentlichkeit zugängliche KZ-Gedenkstätte. Wir möchten jedes Jahr gemeinsam an die Geschichte des KZ Wandsbek und das Leiden der dort inhaftierten Frauen erinnern.
Foto: Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Gedenkveranstaltung schmücken die Skulptur. (Foto Krützfeldt 2015)
Anfahrt: U1 Wandsbek Markt, Bus M9, Zugang über Nordmarkstraße oder von der Ahrensburger Straße über den Parkplatz von Mc Donalds
Veranstalter: Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V., Bezirksversammlung Wandsbek, Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V.