Mittwoch, 10. Mai, 11.00 – 18.00 Uhr

15. April 2017

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Mai 1933 – Zuerst brannten die Bücher… Verboten – verbrannt – vergessen? – Hamburg liest gegen das Vergessen

Ort: Platz der Bücherverbrennung, Kaiser-Friedrich-Ufer/am Isebekkanal

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 Herzliche Einladung                                                         

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

 

wir rufen die Hamburgerinnen und Hamburger auf:

KOMMT UND LEST! aus Büchern, die 1933 von den Nazis verbrannt wurden.

 

Lasst uns ein deutliches Lese-Zeichen setzen gegen rechts am Mittwoch, 10. Mai 2017, 11–18 Uhr (umsonst & draußen)mit der

17. Marathonlesung aus den verbrannten Büchern.

Genau dort, wo am 15. Mai 1933 NS-Studentenorganisationen und Burschenschaftler Bücher verbrannten. Wir erwarten Schülerinnen und Schüler aus Hamburger Schulen, insbesondere von der Ida-Ehre-Schule und vom Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer.

 

Mit Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück und Peggy Parnass, Autorin, die beide schon 1985 bei der Eröffnung des Gedenkplatzes dabei waren. Dabei sind auch Berthold Bose, Vorsitzender ver.di Hamburg und Wolfgang Rose, Bürgerschaftsabge­ordneter. Wir freuen uns auf die Schauspielerinnen und Schauspieler Sylvia Wempner, Rolf Becker, Ingeborg Kallweit, Klaus Robra, auf die GEDOK-Autorinnen Sabine Rheinhold, Maresa Lühle und Karin Nennemann und viele andere mehr.

 

Ort: Platz der Bücherverbrennung, Kaiser-Friedrich-Ufer/Ecke Heymannstraße, Hamburg-Eimsbüttel am Isebek-Kanal, Metrobus 4, Haltestelle KaiFU.

Der Platz ist trotz Bauarbeiten am Isebek-Grünzug gut zugänglich!

 

Wir freuen uns, wenn viele Menschen vorbeikommen und selbst vorlesen: Ein Gedicht oder einen Text aus einem der verbrannten Bücher. Für Kurzentschlossene liegen ausgewählte Lesetexte bereit. Einfach nur zuhören ist natürlich auch ausdrücklich erwünscht.

 

Freundliche Grüße

 

Arbeitskreis „Bücherverbrennung – nie wieder!“

Kontakt: Helga Obens    Tel.: 040 44 29 49 oder 0175 9 374 446 

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des Monats des Gedenkens in Hamburg-Eimsbüttel

www.gedenken-eimsbuettel.de

 

kontakt@lese-zeichen-hamburg.de                            www.lese-zeichen-hamburg.de

Tel. 0175 9 374 446 

 

 

 

Freitag, 12. Mai, 20.00 Uhr

15. April 2017

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Flyer: David Rovics 2017_web

Konzert: David Rovics

Ort: KLUB im Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 62, Hamburg

 

Freitag, 12.Mai 2017, 20 Uhr

15. April 2017

David Rovics :  Punk Baroque

Ort: Klub – Bildung & Kultur am Besenbinderhof 62

Eintritt: 9- 12 € (ermäßigt 5 €)

Sonnabend, 13. Mai. 13.00 – 15.00 Uhr

15. April 2017

Stadtspaziergang „Rund um‘s Deserteurdenkmal”

Veranstalterin: Bündnis Hamburger Deserteurdenkmal

Treffpunkt: vor Messehallen Süd-Eingang (U-Messehallen)

 

Sonnabend, 20.Mai 2017 16:30 Uhr

15. April 2017

 Vorträge und Musik mit „Lampedusa Moongroove“.

Ort: Stadtteilkulturzentrum „Kölibri“, Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg

Sonnabend, 20.Mai 2017

15. April 2017

20.5., 11:00 Marsch “Guernica und die Kriege von heute”. Auftakt 10:30 am Deserteursdenkmal. Nach dem Marsch Kulturveranstaltung am Heinedenkmal, Rathausmarkt  Flyer zur Demo Du willst dich am Marsch beteiligen?
(1) Melde dich über willi@bredelgesellschaft.de oder Tel. 040-3259 3086)

(2) Komm in schwarzer Jacke / Bluse / T-Shirt am 20. Mai zum Deserteursdenkmal (Hamburg, Stephansplatz)
(3) Da 10:30 bereits der Demoauftakt beginnt, sei pünktlich 10:00 da und folge den Regieanweisungen zur Marsch-Inszenierung.

Sonntag, 28. Mai, 17.00 Uhr

15. April 2017

Das zweite Trauma – das ungesühnte Massaker von San’t Anna di Stazzema Dokumentarfilm von Jürgen Weber, D 2016 Im nordtoskanischen Bergdorf Sant’Anna di Stazzema wurde den im Sommer 1944 rund 560 Menschen von Einheiten der Waffen-SS teils unvorstellbar grausam umgebracht. 2015 wurde das Verfahren gegen den letzten noch lebenden Kriegsverbrecher dieses Massakers in Deutschland eingestellt. Jürgen Weber zeichnet historische und juristische Sachverhalte nach und lässt Raum für Erinnerungen und Emotionen der Überlebenden. Allesamt damals als Kinder buchstäblich den Leichenbergen entstiegen und verwaist. Auf das erste Trauma folgte das der in Italien verspäteten, in Deutschland verhinderten juristischen Aufarbeitung. Die Opfer wollen keine alten Männer im Gefängnis sehen. Nicht Rache wollten sie, sondern die Anerkennung des Unrechts – auch und gerade von offizieller deutscher Seite. „Das zweite Trauma” – das sind über Jahrzehnte versteckte Ermittlungsakten in Italien. Ein von deutschen Behörden verschlepptes Ermittlungsverfahren. Eine Einstellungsbegründung der Staatsanwaltschaft Stuttgart, welche die Grausamkeit und die niedrigen Beweggründe der Täter als Mordmerkmal nicht erkennen wollte. Ein ganz besonderes Werk. Eines der letzten Zeugnisse von NS-Verbrechen – das Zeugnis der Kinder des Massakers von Sant´Anna. Eine schonungslose Aufklärung über ein lang verdrängtes Kapitel deutsch-italienischer Realität. (resistenza.de) Unsere Gesprächsgäste: Gabriele Heinecke (Ehrenbürgerin von San’t Anna di Stazzema) und Filmautor Jürgen Weber Eine Kooperationsveranstaltung der VVN-BdA mit Mai piú fascismo Kommunalen Kino METROPOLIS Metropolishaus Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße (Eingang Kleine Theaterstraße 10) Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar! 

Freitag, 19. Mai 2017, 19:00 Uhr

15. April 2017

 Buchvorstellung “Frauen und der Spanische Krieg 1936-1929″,
Ort: Gewerkschaftshaus, KLUB am Besenbinderhof

Sonntag, 25. Juni, 17.00 Uhr

15. April 2017

 

Klaus Barbie: Der Feind meines Feindes
Dokumentarfilm von Kevin Mcdonald, GB/F 2007

Ein Film über den deutschen Kriegsverbrecher Klaus Barbie, der als “Schlächter von Lyon” bekannt wurde und für die Deportation der 44 jüdischen Waisenkinder von Izieu verantwortlich war. Nach dem Krieg tauchte er in Südamerika unter und war für den amerikanischen Geheimdienst sowie den deutschen BND tätig. Erst 1983 wurde er von Bolivien ausgeliefert. Der Film verwendet bekanntes Archivmaterial, verbindet es mit neuen Interviews (u.a. mit dem Ehepaar Klarsfeld) und verdichtet sich zu einem erschütternden Zeitbild. Historisch korrekt, zugleich aber parteilich und engagiert, verweist er dabei auf eine schockierende Kontinuität in menschenverachtender Gesinnung.

 

Kommunalen Kino METROPOLIS

Metropolishaus Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße

(Eingang Kleine Theaterstraße 10)

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

 

 

 

Freitag 19. Mai bis Sonntag 21. Mai 2017

15. April 2017

7. Antifaschistische Hafentage “Wolf Hoffmann”

 Flyer:  2017hafentage

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