Freitag, 12. Mai, 20.00 Uhr

15. April 2017

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Flyer: David Rovics 2017_web

Konzert: David Rovics

Ort: KLUB im Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 62, Hamburg

 

Freitag, 12.Mai 2017, 20 Uhr

15. April 2017

David Rovics :  Punk Baroque

Ort: Klub – Bildung & Kultur am Besenbinderhof 62

Eintritt: 9- 12 € (ermäßigt 5 €)

Sonnabend, 13. Mai. 13.00 – 15.00 Uhr

15. April 2017

Stadtspaziergang „Rund um‘s Deserteurdenkmal”

Veranstalterin: Bündnis Hamburger Deserteurdenkmal

Treffpunkt: vor Messehallen Süd-Eingang (U-Messehallen)

 

Sonnabend, 20.Mai 2017 16:30 Uhr

15. April 2017

 Vorträge und Musik mit „Lampedusa Moongroove“.

Ort: Stadtteilkulturzentrum „Kölibri“, Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg

Sonnabend, 20.Mai 2017

15. April 2017

20.5., 11:00 Marsch “Guernica und die Kriege von heute”. Auftakt 10:30 am Deserteursdenkmal. Nach dem Marsch Kulturveranstaltung am Heinedenkmal, Rathausmarkt  Flyer zu Demo Du willst dich am Marsch beteiligen?
(1) Melde dich über willi@bredelgesellschaft.de oder Tel. 040-3259 3086)

(2) Komm in schwarzer Jacke / Bluse / T-Shirt am 20. Mai zum Deserteursdenkmal (Hamburg, Stephansplatz)
(3) Da 10:30 bereits der Demoauftakt beginnt, sei pünktlich 10:00 da und folge den Regieanweisungen zur Marsch-Inszenierung.

Sonntag, 28. Mai, 17.00 Uhr

15. April 2017

Das zweite Trauma – das ungesühnte Massaker von San’t Anna di Stazzema Dokumentarfilm von Jürgen Weber, D 2016 Im nordtoskanischen Bergdorf Sant’Anna di Stazzema wurde den im Sommer 1944 rund 560 Menschen von Einheiten der Waffen-SS teils unvorstellbar grausam umgebracht. 2015 wurde das Verfahren gegen den letzten noch lebenden Kriegsverbrecher dieses Massakers in Deutschland eingestellt. Jürgen Weber zeichnet historische und juristische Sachverhalte nach und lässt Raum für Erinnerungen und Emotionen der Überlebenden. Allesamt damals als Kinder buchstäblich den Leichenbergen entstiegen und verwaist. Auf das erste Trauma folgte das der in Italien verspäteten, in Deutschland verhinderten juristischen Aufarbeitung. Die Opfer wollen keine alten Männer im Gefängnis sehen. Nicht Rache wollten sie, sondern die Anerkennung des Unrechts – auch und gerade von offizieller deutscher Seite. „Das zweite Trauma” – das sind über Jahrzehnte versteckte Ermittlungsakten in Italien. Ein von deutschen Behörden verschlepptes Ermittlungsverfahren. Eine Einstellungsbegründung der Staatsanwaltschaft Stuttgart, welche die Grausamkeit und die niedrigen Beweggründe der Täter als Mordmerkmal nicht erkennen wollte. Ein ganz besonderes Werk. Eines der letzten Zeugnisse von NS-Verbrechen – das Zeugnis der Kinder des Massakers von Sant´Anna. Eine schonungslose Aufklärung über ein lang verdrängtes Kapitel deutsch-italienischer Realität. (resistenza.de) Unsere Gesprächsgäste: Gabriele Heinecke (Ehrenbürgerin von San’t Anna di Stazzema) und Filmautor Jürgen Weber Eine Kooperationsveranstaltung der VVN-BdA mit Mai piú fascismo Kommunalen Kino METROPOLIS Metropolishaus Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße (Eingang Kleine Theaterstraße 10) Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar! 

Freitag, 19. Mai 2017, 19:00 Uhr

15. April 2017

 Buchvorstellung “Frauen und der Spanische Krieg 1936-1929″,
Ort: Gewerkschaftshaus, KLUB am Besenbinderhof

Sonntag, 25. Juni, 17.00 Uhr

15. April 2017

 

Klaus Barbie: Der Feind meines Feindes
Dokumentarfilm von Kevin Mcdonald, GB/F 2007

Ein Film über den deutschen Kriegsverbrecher Klaus Barbie, der als “Schlächter von Lyon” bekannt wurde und für die Deportation der 44 jüdischen Waisenkinder von Izieu verantwortlich war. Nach dem Krieg tauchte er in Südamerika unter und war für den amerikanischen Geheimdienst sowie den deutschen BND tätig. Erst 1983 wurde er von Bolivien ausgeliefert. Der Film verwendet bekanntes Archivmaterial, verbindet es mit neuen Interviews (u.a. mit dem Ehepaar Klarsfeld) und verdichtet sich zu einem erschütternden Zeitbild. Historisch korrekt, zugleich aber parteilich und engagiert, verweist er dabei auf eine schockierende Kontinuität in menschenverachtender Gesinnung.

 

Kommunalen Kino METROPOLIS

Metropolishaus Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße

(Eingang Kleine Theaterstraße 10)

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

 

 

 

Freitag 19. Mai bis Sonntag 21. Mai 2017

15. April 2017

7. Antifaschistische Hafentage “Wolf Hoffmann”

 Flyer:  2017hafentage

Unser Protest gegen die Verherrlichung der lettischen Waffen-SS

12. April 2017

Wir dokumentieren den Brief, den die VVN-BdA bei der Protest-Kundgebung gegen den jährlichen Aufmarsch der „Zu Ehren“ der lettischen Waffen-SS   in Riga dem Hamburger Konsulat übergeben wurde. Sehr geehrter Frau Senatorin, wir protestieren heute in unmittelbarer Nachbarschaft Ihres Honorarkonsulats mit einer Mahnwache gegen den morgen wieder einmal in Riga stattfindenden „Marsch der Veteranen“.   Seit über 25 Jahren veranstalten ehemalige SS-Kollaborateure, Angehörige und politische Anhänger einen Marsch und eine Kundgebung am Freiheitsdenkmal zu Ehren der lettischen Einheiten der Waffen-SS. Nachdem dies anfangs eher geduldet wurde, erlebt man in den letzten Jahren eine offene Unterstützung durch die Behörden. Wir könnenden regierungsoffiziellen Erklärungen zum Charakter der baltischen Waffen-SS-Einheiten nicht folgen. Zurecht hat der Internationale Militärgerichtshof in Nürnberg – als Gericht der Völker – in seinem Urteil die SS in allen ihren Untergliederungen – und damit auch die baltischen Waffen-SS Einheiten – als verbrecherische Organisation verurteilt. Der Rigaer „Ehrenmarsch“ ist daher eine unerhörte Provokation für die Angehörigen der Opfer der lettischen Polizei und SS-Verbände und für die jüdische, russischsprachige und andere Minderheiten im Land. Er steht nicht nur im Gegensatz zu den Grundwerten der Europäischen Union, deren sonstige Vorzüge der lettische Staat gerne entgegennimmt, sondern ist auch eine Provokation gegenüber der Russischen Föderation und damit eine Gefahr für den Frieden in Europa. Wenn ältere Menschen privat gefallener Kameraden und Freunde gedenken wollen, sei ihnen das unbenommen. Doch der Aufmarsch vom 16. März ist keine „Privatveranstaltung“, sondern als öffentliche Demonstration angelegt mit dem Ziel, das Handeln der Polizei- und SS-Verbände zu rehabilitieren. Anhänger der extremen Rechten nicht nur aus Lettland mobilisieren zu diesem Aufmarsch. Daher fällt eine solche Veranstaltung u. E. nicht unter das demokratische Versammlungsrecht. Andererseits wurden in den vergangenen Jahren Proteste antifaschistischer Organisationen aus Lettland erheblichen undemokratischen Repressalien ausgesetzt. Dies gilt auch für ihre internationalen Unterstützer, wie im Frühjahr vergangenen Jahres die lettische Regierung mit Einreiseverboten und Ausweisungen unter Beweis gestellt hat. Auch in diesem Jahr werden die FIR und einige ihrer Mitgliedsverbände den demokratischen Protest gegen diesen Aufmarsch am 16. März in Riga unterstützen. Da wir jedoch nicht sicher sein können, im Rahmen europäischer Freizügigkeit nach Lettland einreisen zu können, bringen wir unsere Haltung nun auch an den diplomatischen Vertretungen des Landes in Deutschland und anderen europäischen Staaten öffentlich zum Ausdruck.

 

Wir fordern:

• Schluss mit der Ehrung von NS-Kollaborateuren und Mördern!

• Anerkennen der baltischen Beteiligung am nazistischen Völkermord!

• Freiheit für „Lettland ohne Nazismus“!

Mit freundlichen Grüßen

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