Sonntag, 29. Oktober, 17.00 Uhr

22. September 2017

Sabotatori

von Nico Guidetti und Matthias Durchfeld, Italien 2015

Was bedeutet es Widerstandskämpfer*in, Partisan*in, Saboteur*in zu sein? Noch ist die Erinnerung an den Befreiungskampf vom Faschismus in Italien lebendig: in den Städten, in den Bergen und in den Menschen, die in der Resistenza aktiv waren.

Sabotatori erzählt die heute stattfindenden Sentieri Partigiani – Wanderungen auf Partisanenwegenanhand der Geschichte des Zeitzeugen und ehemaligen italienischen Partisanen Fernando Cavazzini (Deckname „Toni“). Seine Geschichte vermischt sich im Film mit den Geschichten dreier junger Menschen, die ihm in den Bergen der Emilia Romagna begegnen.

Gesprächsgäste: Filmemacher (angefragt) & Mitglieder der Projektgruppe „Mai piú fascismo“

Kooperationsveranstaltung: Projektgruppe „Mai piú fascismo“ Hamburg mit VVN-BdA Hamburg und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg

Ort :Kommunalen Kino – METROPOLIS
Metropolishaus
Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße
(Eingang Kleine Theaterstraße 10)
Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

1. bis 30. November 2017

22. September 2017

Harburger Gedenktage

Programm unter http://www.gedenken-in-harburg.de/start/

 

Mittwoch, 8. November, 15.30 – 17.00 Uhr

22. September 2017

 !NEUER TERMIN!

Einladung Mahnwache 2017 – Stand 25. Oktober 2017

Mahnwache: „Erinnerung und Mahnung“ anlässlich des 79. Jahrestags der Reichspogromnacht.

An diesem Ort wurde im faschistischen Deutschland am 9. November 1938 die BornplatzSynagoge angezündet.

Veranstalter: VVNBdA, Jüdische Gemeinde, Universität Hamburg

Ort: JosephCarlebachPlatz (Grindelhof), Hamburg

Mittwoch, 8. November 2017, 19.30 Uhr

22. September 2017

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„Gegen das Vergessen“

 „Damit es die ganze Welt erfährt. Von Saloniki nach Auschwitz …“ Die Ermordung der griechischen Jüdinnen und Juden und die deutsche Reparationsschuld.

Bericht, Lesung und Vortrag mit Esther Bejarano, Sylvia Wemper, Rolf Becker und Dr. Dr. Karl Heinz Roth.

Anschließend Konzert: Bejarano & Microphone Mafia mit „La Vita Continua“.

Veranstaltung des AuschwitzKomitees in der BRD e.V. zur Erinnerung an die Pogromnacht am 9. November 1938

Ort: Universität Hamburg, DWP (ehemals HWP), VonMellePark 9, Hörsaal FB Sozialökonomie

Eintritt frei

 

Mittwoch, 15. November, 19.30 Uhr

22. September 2017

Widerständiges Frauenleben

Frauen streiten nach der Befreiung für eine Gesellschaft ohne Hunger, Krieg und Unterdrückung.

Eine Lesung über kämpferisches Frauenleben nach 1945 im Rahmen der Woche des Gedenkens in Bergedorf

Ort: KulturForum Serrahn e.V., Serrahnstraße 1, HamburgBergedorf

Freitag, 1. Dezember, 17.00 Uhr

22. September 2017

 Gedenkfeier für Billstedter Widerstandskämpfer

Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“.

Ort: Gedenkstein vor dem Kundenzentrum Billstedt (ehemaliges Ortsamt), Öjendorfer Weg 9, Hamburg

 

Sonntag, 3. Dezember, 17.00 Uhr

22. September 2017

Die Edelweißpiraten

von Niko von Glasow, D / NL / CH / L, 2001-2004

Der Spielfilm schildert frei nach den tatsächlichen Ereignissen die Geschichte Kölner oppositioneller Jugendlicher um einen KZFlüchtling. Die Gruppe versorgt Kriegsgefangene mit Lebensmitteln, versteckt Verfolgte und attackiert immer wieder Vertreter des verhassten NSRegimes. Die Gestapo nimmt sechs der EdelweißPiraten fest und lässt sie als Kriminelleaufhängen. (siehe www.geschichte.nrw.de)

Ort :Kommunalen Kino – METROPOLIS
Metropolishaus

Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße

(Eingang Kleine Theaterstraße 10)

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

Hamburger antifa Seiten Sept./Okt. 2017

22. September 2017

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Donnerstag, 14.12.2017 19.00 Uhr

21. September 2017

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Martine Letterie: „De Genen van mijn Vader“

Eine Familiengeschichte

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Veranstaltungsort: Schulmuseum Hamburg, Seilerstraße 42, 20359 Hamburg

 

Die niederländische Schriftstellerin Martine Letterie hat in Kinderbüchern die Verfolgung durch den Nationalsozialismus thematisiert. Nun hat sie ein Buch für Erwachsene verfasst: In „De Genen van mijn Vader“ („Die Gene meines Vaters“) blickt sie auf 400 Jahre Familiengeschichte zurück. Im Mittelpunkt stehen ihre Großeltern Martinus und Sjoedje. Martinus war einer der 6850 Niederländer und Niederländerinnen, die in das KZ Neuengamme deportiert wurden. Eine Liste der niederländischen Polizei, auf der er als Unterstützer der Kommunistischen Partei aufgeführt war, führte zu seiner Verhaftung. Martinus starb im Januar 1942 im KZ Neuengamme.

 

Martine Letterie ist Vorsitzende der „Stichting Vriendenkring Neuengamme“, dem Verband der ehemaligen Häftlinge des KZ Neuengamme und ihrer Angehörigen in den Niederlanden. Als Vertreterin der dritten Generation der NS-Verfolgten ist es ihr wichtig zu zeigen, wie sich die Folgen des Nationalsozialismus und des Krieges auch heute noch auswirken.

Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache stattfinden.

Eintritt frei

Moderation: Christine Eckel, Historikerin/Amicale Internationale KZ Neuengamme

Eine Kooperationsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme, der Amicale Internationale KZ Neuengamme und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Rede der VVN-BdA : Abschlusskundgebung der Demo am 9. September 2017

20. September 2017

Nachdem die rechte Partei AfD, die sich seit ihrer Gründung zu einer rechten Bewegungspartei mit völkisch-nationalistischer und autoritärer Stoßrichtung  und neoliberalen Wirtschafts-programmatik entwickelt hat,  im Laufe der letzten Jahre in viel zu viele Landesparlamente eingezogen ist, versucht sie jetzt, in der Wahl vom 24.09. in den Bundestag zu kommen, um  ihre reaktionäre und menschenfeindliche Politik auch dort und von dort aus zu betreiben. Das wollen wir gemeinsam verhindern.

Die Alternative für Deutschland (AfD) setzt in ihrem Wahlkampf sowohl auf Sozialdemagogie, indem sie mittellose Deutsche gegen mittellose Migranten aufhetzt, als auch auf die Bestärkung  rassistischer und nationalistischer Vorurteile, und hier findet sie ziemlich gleichmäßig bei Menschen aus allen Schichten offene Ohren. Das heißt, wir müssen Rassismus, Nationalismus und die Sozialdemagogie  der AfD in den Fokus stellen und bekämpfen, und zwar im Einsatz gegen ihre Infotische, als Stammtischkämpfer und – kämpferinnen und als ungebetene Gäste ihrer Veranstaltungen.

Denn die AfD will uns in eine Zeit zurückversetzen, in der Frauen wieder am Herd bleiben müssen, in der soziale Errungenschaften abgeschafft sind und in der jedes Land Europas wieder sein eigenes nationalistisches Süppchen kocht. Sie will eine Republik, in der Menschenrechte ausgehebelt werden und in der nicht nur die Grenzen dicht sind, sondern auch Grenzen zwischen den Menschen gezogen werden. Sie steht für eine extrem rechte Innenpolitik, die sogenannte, nach diffusen Kriterien eigenmächtig ernannte Gefährder mit Vorbeugehaft oder sogar dauerhafter Schutzhaft bedroht.

Sie will zurück in eine Zeit, in der „völkisch ein ganz normaler Begriff ist“ und in der das Verfolgen einer ganzen Religionsgruppe gesellschaftliche Praxis wird. Sie treibt die Verrohung und Spaltung der Gesellschaft voran, anstatt zu erkennen, dass in diesen Zeiten der Krise Solidarität die einzige Alternative sein muss.

Als Hamburgerin erinnere ich mich nur zu gut an die Zeit, als die Schill-Partei im Hamburger Senat saß und u.a. den Innensenator stellte. Sie stand für Brechmitteleinsätze bei Verdacht auf BTM-Delikten, Forderung nach Kastration von Sexualstraftätern, Gefahrengebiete und Polizeistaats-Phantasien. Sie stand auch für eine Unzahl von Skandalen und machte sich damit zum Treppenwitz der Hamburger Stadtgeschichte, nur dass wir in diesem Land keine rechte Partei jemals witzig finden sollten.

Wir wollen ganz aktiv den Niedergang der AfD betreiben. Können wir erwarten, dass dieser ebenfalls von zahllosen Skandalen, Eklats und gerichtsrelevanten Ereignissen gespickt sein wird? Ja, das können wir. Wollen wir ihnen denn die Zeit dazu lassen, Presse, Bundestag und Landesparlamente mit ihrem Unrat, ihren menschen-verachtenden Provokationen, mit ihren Skandalen zu überziehen? Nein, das wollen wir nicht, auf gar keinen Fall.

 

Wir sind die Vielen, die für eine Gesellschaft ohne Konkurrenz und Hass stehen. Wir sind diejenigen, die keine Grenzen kennen und für die Bewegungsfreiheit für alle ein Menschenrecht ist. Uns kann keiner erzählen, dass unsere Freunde plötzlich unsere Feinde sein sollen, weil wir unterschiedliche Religionen haben oder eine unterschiedliche Hautfarbe. Wir wollen uns nicht verwerten lassen und uns nicht gegenseitig ausstechen müssen. Wir stehen nach wie vor für den Kampf für eine Welt des Friedens und der Freiheit. Auch deshalb haben wir als Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten uns an den Protesten gegen G20 beteiligt.

Unsere Solidarität ist grenzenlos.

Die AfD darf sich nicht verfestigen „AfD zur Episode machen“

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