Montag, 29. April, 18.30 Uhr (EMdG) – ARBEITERWIDERSTAND IN HAMBURG 1940-1945

2. April 2019

…eine erzählende Lesung mit Ilse Jacob.

Ilse Jacob ist die Tochter von Franz und Katharina Jacob. Ihr Vater Franz wurde 1944 hingerichtet. Seine Frau Katharina überlebte und kämpfte nach 1945 weiter gegen Faschismus und Krieg. Ilse Jacob berichtet über ihre Eltern und deren Mitstreiter und hält damit die Erinnerung an den Widerstand wach.

Kooperation: VVN-BdA Eimsbüttel und Geschichtswerkstatt Eimsbüttel – Galerie Morgenland e. V.

Ort: Geschichtswerkstatt Eimsbüttel – Galerie Morgenland e. V., Sillemstraße 79

Sonnabend, 4. Mai, 13.00 Uhr (EMdG) – MAHNMAL “TISCH MIT ZWÖLF STÜHLEN“

2. April 2019

Ehrung und Vorstellung der Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer, deren Namen auf den Stühlen stehen, mit Kurzbiographien. Das aus Ziegelsteinen gefertigte Mahnmal in Niendorf erinnert an Hamburger  Widerstandskämpferinnen, die von Tätern des NS-Regimes ermordet wurden.

Georg Appel – Clara und Walter Bacher – Rudolf Klug Curt Ledien – Reinhold Meyer – Hanne Mertens –  Ernst Mittelbach – Joseph Norden – Margaretha Rothe – Kurt Schill – Paul Thürey

Der zwölfte, namenlose Stuhl ist uns, den Heutigen zugedacht. Ein Denkanstoß, der uns auffordert:

„Erinnern nicht nur um zu erinnern, wir erinnern, um in Zukunft sowas zu verhindern“ (Quelle: Rap!fugees, ein Rap-Projekt aus Steilshoop).

Veranstalter: VVN-BdA Eimsbüttel und die Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V.

Ort: U-Bahn Niendorf-Nord , Kurt-Schill-Weg, Mahnmal

 

 

Sonntag, 05. Mai, 11.00 Uhr – TAG DER BEFREIUNG – Gedenken an die Opfer von Faschismus und Krieg

2. April 2019

Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg

Es spricht: Esther Bejarano

Musik: Chor Hamburger GewerkschafterInnen

Ort: Friedhof Ohlsdorf, Mahnmal für die Opfer von Faschismus und Krieg, gegenüber „Forum Ohlsdorf“, Fuhlsbüttler Str. 756, Hamburg

…ab 12.00 Uhr – „An die Nachgeborenen“

Lieder und Gedichte u.a. von Eisler/ Brecht mit I. Fabig, G. Jordan, J.Barthe
Ort: »Forum Ohlsdorf«

Mittwoch, 8. Mai, 16.45 – 18:30 Uhr – GERADE JETZT: Erinnern für Gegenwart und Zukunft

2. April 2019

Aktionstag der Initiative Gedenkort Stadthaus

WIR FORDERN:

  • Einen Lern-, Dokumentations- und Gedenkort, der diese zu Hamburg gehörende Geschichte des Stadthauses, ins öffentliche Bewusstsein bringt
  • Einen Raum für die Darstellung des antifaschistischen Widerstandes und die Würdigung der Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer
  • Für diesen Lernort Stadthaus eine Fläche, in der zumindest die vorhandenen Ausstellungen und Inhalte angemessen präsentiert werden können
  • Als einen Schritt dazu die Durchsetzung des zwischen der Stadt und dem Investor Quantum geschlossenen Vertrages über 750 Quadratmeter

Ort: Stadthausbrücke / Ecke Neuer Wall

Dienstag, 7. Mai, 11.00 – 18.00 Uhr – Mai 1933 – Zuerst brannten die Bücher…

2. April 2019

Verboten – verbrannt – vergessen? Hamburg liest gegen das Vergessen

Veranstalterin: Arbeitskreis „Bücherverbrennung – nie wieder!“

Ort: Platz der Bücherverbrennung, Kaiser-Friedrich-Ufer/auf der Wiese, Ecke Heymannstraße am Isebekkanal

Sonnabend, 11. Mai, 15.00 Uhr – STADTTEILRUNDGANG EIMSBÜTTEL-NORD “VORWÄRTS UND NICHT VERGESSEN!“

2. April 2019

Treffpunkt: U-Bahnhof Lutterothstraße (Ausg. Lutterothstraße, oben).

Dauer max. 2 Std. (EMdG)

Wir gehen zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung in Eimsbüttel-Nord zur Zeit des Faschismus. Kinder und Enkel erzählen über Schicksal, Verfolgung und Widerstand ihrer Eltern und Großeltern. Mit erläuternden Zwischentexten und Hinweisen, gelesen von der Song-Gruppe-Hamburg.

Veranstalter: VVN-BdA Eimsbüttel, Die LINKE Eimsbüttel-Nord und die Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V.

Sonntag, 19. Mai – SAVE THE DATE – Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen Nationalismus

2. April 2019

Großdemos in den Städten Europas, auch in Hamburg

Sonntag, 19. Mai, 17.00 Uhr – Die unheilvolle Narbe

2. April 2019

Film von Constanze Hegetusch, D 2016

Weil Ritas Mutter Sinteza ist, soll sie 1942 zwangssterilisiert werden. Als sich herausstellt, dass sie mit Zwillingen schwanger ist, wird sie verschont. Sofort nach der Geburt nimmt man ihr die beiden Mädchen und missbraucht sie für medizinische Versuche. Das eine Mädchen stirbt, Rita wird der Mutter nach einem Jahr zurückgegeben – mit einer schweren Verletzung am Kopf.
Als Rita 14 Jahre alt ist, gründet ihre Mutter einen Verein, der für die Anerkennung der Sinti und Roma als Opfer des Nationalsozialismus kämpft und sich für Wiedergutmachung stark macht. Auch Rita wird zur Aktivistin.
Mit Anfang 20 verliebt sie sich in einen amerikanischen Soldaten, der in Würzburg stationiert ist. Sie heiraten und bekommen zwei Kinder. Als er wieder zurück in die USA muss, geht Rita mit. Die Ehe zerbricht und Rita muss immer häufiger nach Deutschland, um für ihre eigene Wiedergutmachung zu kämpfen.

Sie kehrt dann bald mit ihren beiden jugendlichen Kindern zur Mutter nach Deutschland zurück. Als diese 2004 stirbt, führt Rita die politische Arbeit weiter. Sie tritt als Zeitzeugin bei Veranstaltungen in der ganzen Welt auf.

Im Anschluss Gesprächsgäste vom Landesverein der Sinti

Ort: Kommunalen Kino METROPOLIS – Kleine Theaterstraße 10  

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

Montag, 27. Mai, 18.30 Uhr (EMdG) – WER WAREN DIE 999er? – Strafsoldaten in Wehrmachtsuniform

2. April 2019

Ursula Suhling berichtet über die Strafsoldaten, die in Hamburg vom Hannoverschen Bahnhof deportiert wurden. Sie ist die Tochter von Carl und Lucie Suhling, die beide im Widerstand aktiv waren. Carl Suhling kam im „Bewährungsbataillon 999“ ums Leben. Lucie Suhling blieb im Nachkriegsdeutschland weiterhin widerständig.

Veranstalter: VVN-BdA Eimsbüttel in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel – Galerie Morgenland e. V

Ort: Geschichtswerkstatt Eimsbüttel – Galerie Morgenland e.V., Sillemstraße 79,

Nähe MetroBus 4 > Sartoriusstraße (ca. 4 Minuten Fußweg) und
U2 Lutterothstraße (ca. 12 Minuten Fußweg)

Sonntag, 30. Juni, 17.00 Uhr – Eine Blutspur durch Frankreich

2. April 2019

Film von Michaël Prazan, F 2015

Chronologie der Massaker von Tulle und Oradour-sur-Glane im Juni 1944, bei denen die SS-Panzer-Division „Das Reich“ eine blutige Spur der Verwüstung hinterließ und den Tod zahlreicher Zivilisten verantwortete. Die bereits vielfach analysierten Vorkommnisse werden formal bemerkenswert aufgearbeitet und illustriert. (filmdienst.de)

Ort: Kommunalen Kino METROPOLIS – Kleine Theaterstraße 10  

Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

 

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