24. Okt. – 27. Nov. 2020 – Harburger Gedenktage – Erinnerung an die Zukunft

28. Oktober 2020

u. a.

Ausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm" bis 14. Nov.
Ort: Bücherhalle Harburg Eddelbüttelstraße 47a

Sonntag, den 1. Nov. 2020 – Musikalische Lesung: Der Mann, der Dr. Sommer war

28. Oktober 2020

Veranstalter: VVN - BdA Bergedorf & LOLA
Reservierung erforderlich unter: karten@lola-hh.de
Ort: LOLA, Lohbrügger Landstr. 8,


3. Nov. 2020 – 19.00 Uhr – Katharina Jacob – „Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt“

28. Oktober 2020

Lesung und Musik

Ort: Kultur Palast Hamburg, Öjendorfer Weg 30 a, Hamburg-Billstedt

Anmeldung erforderlich unter s.zurmoehle@kph-hamburg.de

Katharina Jacob, geboren 1907 in einer Kölner Arbeiterfamilie, engagierte sich bereits früh politisch, seit 1928 war sie Mitglied der KPD in Hamburg. Von 1933 bis zur Befreiung 1945 war sie mehrmals im Polizeigefängnis Fuhlsbüttel und anderen Gefängnissen und am Ende im Frauen-KZ Ravensbrück inhaftiert. Mit ihrem zweiten Mann, Franz Jacob, war sie wesentlich am Aufbau der Widerstandsorganisation der Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe beteiligt, die mehrere hundert Mitglieder in Norddeutschland umfasste. Katharina Jacob wurde in der Nacht zum 1. Mai 1945 von der sowjetischen Armee befreit. Bis kurz vor ihrem Tod 1989 schrieb Katharina Jacob an ihrer Autobiografie, die über 30 Jahre später endlich erscheint und die Rolle von Frauen im Widerstand beleuchtet. Ilse Jacob (Hamburg), Jahrgang 1942, stellt den präzisen und eindringlichen Bericht ihrer Mutter vor und berichtet, wie während der Haft und in anderen Lebensabschnitten einige wenige Lieder eine besondere Bedeutung für ihre Mutter hatten.

DiIlse Jacob (Lesung) – Uwe Böhm-Everding (Musik)

Diese Veranstaltung ist kostenlos

Eine Kooperationsveranstaltung der VVN-BdA Hamburg-Mitte, Kultur Palast Hamburg, Billstedt United

Freitag, 7. Nov. 2020, 11:00 Uhr – Kundgebung Eimsbüttel gegen Rechts

28. Oktober 2020

vor dem Hause Emilienstr. 30
Warum gerade dort ? Das entnehmt bitte unserem Aufruf den Ihr unter dem link https://docs.google.com/document/d/14GQiUq-AMae2rvAS9N59fUsWqG7nqoYAKIN8ZbitYlM/edit# findet.

Sonnabend, 7. Nov. 2020, 14: Uhr – „Erinnern und Reinigen“

28. Oktober 2020

Rundgang zu den Stolpersteinen in Bergedorf mit VVN-BdA Bergedorf
Treffpunkt & Start: Bahnhof Bergedorf, Bergedorfer Seite 

FÄLLT AUS – Sonntag, 7. Nov. 2020 – 11.00bis ca. 13.30 Uhr Stadtteilrundgang: Auf den Spuren von Widerstand und Verfolgung in St. Pauli

28. Oktober 2020

Treffpunkt: U-Bahnstation „St. Pauli“ Ausgang Reeperbahn / Millerntorplatz

In den Straßen St. Paulis erinnern zahlreiche Gedenktafeln und Stolpersteine an den Terror der Nazis. Antisemitismus, Rassismus, Homophobie, Euthanasie, Hass und Feindschaft gegen Andersdenkende führten zu faschistischen Übergriffen und brutaler Verfolgung, deren Grausamkeit bis heute nicht vergessen ist. Präsent sind aber auch die Spuren des Widerstands. Das Spektrum der Gegenwehr war breit und reichte von kommunistisch-sozialdemokratischer Untergrundarbeit über mutiges Verhalten von Wehrmachtdeserteuren bis hin zu unangepassten Aktivitäten der Swing-Jugend.

Begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldung erforderlich

bei der Kurverwaltung St. Pauli e.V. unter

Tel.: 040 – 317 90 747 oder Mail: info@kurverwaltungstpauli.de 

Preis zu Gunsten der „Kurverwaltung St. Pauli“ 15,00 € / ermäßigt 7,50 € p.P. (Zahlung vor Ort)

Eine Kooperationsveranstaltung Kurverwaltung St. Pauli, VVN-BdA Hamburg

Montag, 9. November 2020, 15:30 Uhr – Mahnwache „Erinnerung und Mahnung“

28. Oktober 2020

anlässlich des 82. Jahrestags der Reichspogromnacht
Ort: Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof), Hamburg
 
Es sprechen:
Peggy Parnass
Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje - ehem. Präsident der Universität Hamburg
Prof. Dr. Miriam Rürup - Institut für die Geschichte der deutschen Juden
Ibrahim Arslan - Überlebender des rasstischen Brandanschlages in Mölln
Christian Kroencke - DGB Hamburg
Dr. Claudine Hartau - Universität Hamburg
Ilse Jacob - VVN-BdA Hamburg
Zwei Schülerinnen eines Hamburger Gymnasiums
Liberale Jüdische Gemeinde
 
Moderation: Traute Springer-Yakar - VVN-BdA Hamburg

So, 18. Okt. 2020, 17:00 Uhr – Zur Zwangsarbeit nach Hamburg

25. September 2020

Ein Film von Dr. Jürgen Kinter, 2012 D
Alle Filmvorführungen beginnen pünktlich. Nach Filmbeginn ist leider kein Einlass mehr möglich. Ein rechtzeitiger Einlass wird für alle Vorstellungen gewährt.

Nach über 60 Jahren besuchen Pelegaja Mischustina und Igor Litwinow 
erstmals wieder die Hansestadt Hamburg. In der Zeit des Zweiten 
Weltkrieges waren beide aus der ehemaligen Sowjetunion nach Hamburg 
zur Zwangsarbeit verschleppt worden.

Bei ihrem Besuch im Jahre 2009 suchen sie die Orte auf, an denen sie damals als sog. Ostarbeiter eingesetzt und untergebracht waren 
(Tempo-Werk, Heidenreich & Harbeck, Bauernhof Kroger). Der Film 
dokumentiert diese Spurensuche vor Ort, dabei berichten Pelegaja 
Mischustina und Igor Litwinow von ihren Erlebnissen bei der Arbeit und  im Lager. Zusammen mit anderen ehemaligen Zwangsarbeiter*innen werden  sie zum Abschluss ihres Besuches im Hamburger Rathaus empfangen.

Anschließend: Bericht über „Die ermordeten Kinder von 
Zwangsarbeiterinnen in Hamburg“ von Margot Löhr

Gesprächsgäste: Margot Löhr, Mitarbeiterin der Initiative 
Stolpersteine Hamburg und Dr. Jürgen Kinter, Filmemacher

Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstraße 10



Di, 27.10.2020 – Katharina Jacob – „Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt“

25. September 2020

Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756 (S- und U-Bahn Ohlsdorf) Anmeldung erforderlich unter „christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de“

Katharina Jacob, Jahrgang 1907, engagierte sich bereits früh politisch, seit 1928 war sie Mitglied der KPD in Hamburg. 1933 zum ersten Mal verhaftet wegen Verteilung von Flugblättern, verbrachte sie nach dem Urteil ein Jahr in Haft. 1938 wurde sie erneut festgenommen und im Polizeigefängnis Fuhlsbüttel inhaftiert. Mit ihrem zweiten Mann, Franz Jacob, war sie wesentlich am Aufbau der Widerstandsorganisation der Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe beteiligt, die mehrere Hundert Mitglieder in Norddeutschland umfasste. Der dritten Verhaftung 1944 folgte die Überstellung in das KZ Ravensbrück. Katharina Jacob wurde dort am 30. April 1945 von der sowjetischen Armee befreit. Bis kurz vor ihrem Tod 1989 schrieb Katharina Jacob an ihrer Autobiografie, die über 30 Jahre später endlich erscheint und den Blick auf die Rolle von Frauen im Widerstand beleuchtet. Ilse Jacob (Hamburg), Jahrgang 1942, stellt den präzisen und eindringlichen Bericht ihrer Mutter vor und spricht über ihre Perspektive als Tochter und engagierte Antifaschistin. Veranstalter: KZ‑Gedenkstätte Neuengamme

Initiative Gedenkort Stadthaus: Der Protest geht weiter!!! Jeden Fr. 17-18 Uhr

23. September 2020

GERADE JETZT: Erinnern für Gegenwart und Zukunft 

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