…13.00 Uhr Demonstration – Treffpunkt: Deserteursdenkmal, Dammtor
…17.00 Uhr „Gegen den Rechtspopulismus“
Veranstalter: Hamburger Schriftstellerverband
Ort: Dreifaltigkeitskirche, Horner Weg 2, Hamburg (Nähe U-Bahn „Hammer Kirche“)
Bund der Antifaschistinnen und AntifaschistenLandesvereinigung Hamburg
30. Juni 2019
…13.00 Uhr Demonstration – Treffpunkt: Deserteursdenkmal, Dammtor
…17.00 Uhr „Gegen den Rechtspopulismus“
Veranstalter: Hamburger Schriftstellerverband
Ort: Dreifaltigkeitskirche, Horner Weg 2, Hamburg (Nähe U-Bahn „Hammer Kirche“)
30. Juni 2019
Film von Wolfgang Bergmann – D, 1993
Ort: Kommunales Kino Metropolis, Kleine Theaterstr. 10
Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!
12. Juni 2019
Mahnwache für einen angemessenen Gedenkort Stadthaus.
Initiative Gedenkort Stadthaus
Ort: vor dem Stadthaus (Stadthausbrücke / Ecke Neuer Wall)
12. Juni 2019
Öjendorfer Weg 30a, Hamburg Billstedt (Nähe U Billstedt)
Eine Kooperation von
Billstedt und Mümmelmannsberg sind Bunt – Kulturpalast Hamburg – VVN-BdA Hamburg – Billstedt United
12. Juni 2019
Eine biographische Lesung zum Gedenken
Dienstag, 25. Juni 2019 – 17.00 Uhr
Ort: Friedhof Ohlsdorf, rechts vom Haupteingang an der Bergstraße,
Ehrenhain Hamburger Widerstandskämpfer
Hingerichtet in Hamburg
Zehn Hamburger Widerstandskämpfer (aus der Gruppe um Bernhard Bästlein, Franz Jacob und Robert Abshagen), die
vor 75 Jahren am 26. Juni 1944
im Untersuchungsgefängnis Hamburg enthauptet wurden:
Erich Heins – Karl Kock – Hans Köpke – Otto Mende – Ernst Mittelbach
Walter Reber – Wilhelm Stein – Paul Thürey – Kurt Vorpahl – Oskar Voss
Veranstalter: VVN-BdA Hamburg
V.i.d.P.: Ilse Jacob, Hein-Hoyer-Str. 41, 20359 Hamburg – Tel.: 040 31 42 54 – email: vvn-bda.hh@t-online.de – Internet: www.hamburg.vvn-bda.de
12. Juni 2019
Kultur gegen rechts beim Sommerfest im Kulturpalast
Öjendorfer Weg 30a, Hamburg Billstedt (Nähe U Billstedt)
Eine Kooperation von
Billstedt und Mümmelmannsberg sind Bunt – Kulturpalast Hamburg – VVN-BdA Hamburg – Billstedt United
5. Mai 2019
Ort: Stadthausbrücke / Ecke Neuer Wall
WIR FORDERN:
23. April 2019
Liebe Friedensfreunde und Friedensfreudinnen,
In der VVN organisierten sich nach der Befreiung die Überlebenden der faschistischen Haftstätten und Konzentrationslager und die Frauen und Männer aus dem antifaschistischen Widerstand.
Die aus dem KZ Buchenwald nach Hause zurückkehrenden Häftlinge brachten das Vermächtnis des Schwurs von Buchenwald mit, deren zentrale Aussage lautet: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!“
Der Schwur von Buchenwald ist nach wie vor die Richtschnur unseres Handels. Hier werden die beiden zentralen Felder unseres Engagement genannt: Antifaschismus und Frieden. Beides gehört für uns untrennbar zusammen.
Wir fühlen uns nicht nur der Friedenbewegung verbunden, wir sind ein aktiver Teil davon. Schon bei dem ersten Ostermarsch von Hamburg nach
Bergen-Hohne waren Mitgliedern der VVN in der Planung und natürlich etliche auf dem Marsch selber dabei.
Viele Kammeraden und Kameradinnen arbeiten aktiv sowohl in verschiedenen lokalen Friedensgruppen als auch in größeren Zusammenschlüssen wie den Bundeszuschuss Friedensratschlag oder der Koordination für den Frieden mit.
Wir wollen die gefährliche Politik der Kriegsvorbereitungen stoppen.
Wir wollen dazu beitragen die Friedenbewegung zu stärken, um die weiter Militarisierung der deutschen, der europäischen und der internationalen Politik aufzuhalten.
Wir beteiligen uns an der Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten“.
Wir unterstützen das UN-Atomwaffenverbot.
Wir setzen auf eine friedliche Zukunft, auf Kooperation statt Aufrüstung und Konfrontation in Europa und weltweit.
Hier in Hamburg haben wir einen kleinen, internen Arbeitskreis gebildet, der sich 1 Mal im Monat, genauer: am dritten Donnerstag in unserem Landesbüro trifft.
Wir diskutieren untereinander über aktuelle oder vertiefende Themen, meist nach einer gemeinsamen Lektüre. Keiner, keine muss Vorwissen mitbringen, die Fortbildung ist quasi inbegriffen. Wir entwickeln darauf hin auch Vorschläge für den Landesverband oder die Kreisvereinigungen, bieten auch mal Referate an.
Mitglieder der VVN-BdA, oder Menschen die es werden wollen, sind herzlich eingeladen sich uns anzuschließen.
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Die nächsten Treffen unseres Arbeitskreises sind am 16.05.2019 und am 20.06.2019 im Landesbüro der VVN-BdA, Hein-Hoyer-Str. 41
2. April 2019
Im Rahmen der diesjährigen Passionszeit zeigt das Ev. Gemeindezentrum Mümmelmannsberg vom 9. bis 22. April die Wanderausstellung der Vereinigung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm“. Am 9. April um 19 Uhr findet die Eröffnungsveranstaltung im Gemeindezentrum statt.
Im April 1945 sind die alliierten Armeen schon weit in das faschistische Deutschland vorgestoßen. Aber erst am 8. Mai wird die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet. Bis dahin beseitigen jene, die wissen, welche Verbrechen sie begangen haben, so viele Beweise wie möglich.
In dieser Zeit leben im KZ Neuengamme noch 20 jüdische Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren. Monatelang hatte der SS-Arzt Dr. Kurt Heißmeyer sie als Versuchsobjekte für medizinische Experimente missbraucht. Am 20. April 1945 bringt man die Kinder zusammen mit vier erwachsenen Gefangenen, die sich im Lager um sie gekümmert haben, nachts heimlich in ein großes Schulgebäude in Rothenburgsort – selbst die anderen Häftlinge in Neuengamme sollen von der Vorbereitung des Verbrechens möglichst nichts mitbekommen. Es handelt sich um die Schule am Bullenhuser Damm, die als Außenstelle des KZ Neuengamme dient.
Die Gruppe wird in den Keller gebracht. Im Heizungsraum erhängt man die Betreuer der Kinder, die ja auch Zeugen der Experimente waren, an einem Rohr unter der Decke. Den Kindern spritzt man Morphium. Schlafend erhängt man sie an einem Haken an der Wand. Dann werden die nächsten Gruppen erhängt, 24 sowjetische Kriegsgefangene. Wie sie hießen, weiß man bis heute nicht.
Nach Kriegsende wurde aus der Schule wieder eine Schule, deren Schüler über die Verbrechen im Keller des Gebäudes nicht aufgeklärt wurden. Nur einige frühere Mithäftlinge aus dem KZ Neuengamme kamen jedes Jahr mit Blumen zum Bullenhuser Damm. Erst durch Nachforschungen des Journalisten Günther Schwarberg wurde das Verbrechen Ende der 70er Jahre einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Durch langjährige Recherchen in vielen Ländern hatte Schwarberg auch die meisten der überlebenden Angehörigen der Kinder ausfindig gemacht.
Am 20. April 1979, also vor 40 Jahren, kamen das erste Mal Angehörige der Kinder zur Gedenkfeier in die Schule am Bullenhuser Damm; in den Folgejahren wurde schrittweise die heutige Gedenkstätte eingerichtet.
Die Wanderausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm“ dokumentiert die Geschichte der Kinder, ihrer Betreuer und auch der Täter, von denen der größte Teil straffrei ausging und in der späteren Bundesrepublik unbehelligt weiter leben konnte; sie wendet sich besonders an Kinder und Jugendliche, um das Gedenken und auch die Mahnung wachzuhalten, daß ein solches Verbrechen nie wieder geschehen darf.
Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Ev. Gemeindezentrum auch Lithographien des ehemaligen KZ-Häftlings Richard Grune, die dieser bereits kurz nach seiner Befreiung gefertigt hatte; in ihnen wird der ganze Schrecken des Lebens und Sterbens in den Konzentrationslagern deutlich. Auch der demütigende Briefwechsel mit diversen Versorgungsbehörden zur Erlangung einer angemessenen Entschädigung wird dokumentiert.
Die Eröffnungsveranstaltung wird durch musikalische und Textbeiträge der Ausstellung einen würdigen Rahmen geben.