Ein Film von Tobias Kriele (BRD 2018, 45 Minuten, dt.-span. Original mit Untertiteln)
Sonntag, 17. Juni 2018 um 14 Uhr im Polittbüro, Steindamm 45 in Hamburg (nahe Hbf)
Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Filmemacher und den Protagonisten.
Sonntag, 17. Juni 2018 um 14 Uhr im Polittbüro, Steindamm 45 in Hamburg (nahe Hbf) Wo der Himmel aufgeht. Bejarano und Microphone Mafia in Kuba – Filmpremiere
5. Juli 2018
Distomo – Unbeglichene Schuld(en)
17. Mai 2018
31. Mai 2018, 20:00 h, Polittbüro, Steindamm 45, 20099 Hamburg
Eintritt: 10.-
Dokumentarisches Theaterstück zu dem Massaker der SS in Distomo und den noch ausstehenden Reparations- und Entschädigungszahlungen an Griechenland.
Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt.
Das Stück spannt den Bogen vom historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden.
Verwendet werden Dokumente, die Zeugnis über die SS- und Wehrmachtsverbrechen in Griechenland ablegen, Auskunft über deutsche Politik in Entschädigungsfragen geben und den Verlauf der langwierigen Prozesse der Entschädigungskläger*innen nachvollziehbar machen. Thematisiert wird außerdem der Umgang Deutschlands mit den Tätern, die ohne Furcht vor Strafverfolgung leben konnten und sich bis in die 1980er Jahre ungehindert öffentlich versammeln durften.
Das Theaterstück richtet sich gegen diese Abwehrstrategien, erinnert an die Opfer deutscher NS-Massaker und solidarisiert sich mit den finanziellen und politischen Forderungen der Überlebenden.
Der Schwerpunkt des Theaterprojekts ist nicht die Erzählung dessen, was am 10. Juni 1944 passierte. Es begnügt sich nicht damit Kenntnisse über vergangene Ereignisse zu vermitteln, sondern fordert uns dazu auf, uns nicht mit bestehendem Unrecht abzufinden. Schwerpunkt des Stückes ist es, mit den Mitteln des Theaters den Kampf der Überlebenden und den Angehörigen der Ermordeten um Anerkennung des ihnen erfahrenen Verbrechens und die Entschädigung für das erlittene Unrecht darzustellen.
Konzept / Dramaturgie & Produktion:
Sabine Kuhn, Sebastian Wöss
Recherche/Regie/Darsteller*innen/Produktion:
Jolika Poulopoulou, Stella Gkrigkovits, Sabine Kuhn, Eleftheria Papadaki, Mascha Brammer, Franziska Drabner, Ioanna
Gerou, Leo/ni Weyreter, Sebastian Wöss Athen Produktion, Organisation & Interviews:
Katerina Adamara Video Art/Dokumentation Kamera & Montage:
Dimitra Mitsaki Dank an:
Museum der Opfer des Nationalsozialismus Distomo, Christos Papanikolaou, Eleni Sfountouri, Tasoula Vervenioti
Theaterprojekt Distomo https://theaterprojektdistomo.wordpress.com/
Veranstalter: AK Distomo, Stiftung Auschwitz-Komitee und VVN-BdA Hamburg e.V.
Nach dem Theaterstück werden Mitglieder des AK Distomo über den aktuellen Stand informieren und für eine Diskussion zur Verfügung stehen.
http://ak-distomo.nadir.org
V.i.S.d.P.: M. Klingner, Budapester Str.49, 20359 Hamburg
Donnerstag, 24. Mai 2018, 19 Uhr
17. Mai 2018
Die VVN-BdA informiert: Monat des Gedenkens Eimsbüttel
„Never teach history without telling a story“. Ein Abend mit Esther Bejarano und Peggy Parnass in Kooperation mit dem Arbeitskreis Erinnerung der Ida Ehre Schule und dem Verein Mechadasch im Rahmen des 5. Monats des Gedenkens in Hamburg-Eimsbüttel
Ort: Dr. Alberto-Jonas-Haus, Karolinenstr. 35, 20357 Hamburg
Montag, 28. Mai, 18.30 Uhr – „Widerständiges Frauenleben: Hedwig Voegt 1903 – 1988“
17. Mai 2018
„Widerständiges Frauenleben: Hedwig Voegt 1903 – 1988“
Lesung mit Ursula Suhling
Wir wollen eine Frau vorstellen, deren Lebensweg von der Hamburger Deern, als Gefangene im Kola Fu bis hin zur späteren Literaturwissenschafterin geprägt ist.
Ort: Geschichtswerkstatt Eimsbüttel – Galerie Morgenland e. V.
Sillemstraße 79, Hamburg
Donnerstag, 31. Mai, 20.00 Uhr „Distomo – Unbeglichene Schuld(en)“
17. Mai 2018
„Distomo – Unbeglichene Schuld(en)“ – Dokumentarisches Theaterstück
Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt. Das Stück spannt den Bogen von dem historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden.
Veranstalter: AK Distomo und VVN-BdA Hamburg
Ort: Polittbüro, Steindamm 45, 20099 Hamburg
Dienstag, 5. Juni 2018, 17.00 Uhr Wer waren die 999er?
17. Mai 2018
Wer waren die 999er? Strafsoldaten in Wehrmachtsuniform – deportiert vom Hannoverschen Bahnhof – Lesung mit Ursula Suhling
Veranstalter: GEW Hamburg und VVN-BdA Hamburg
Ort: GEW im Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15,
20148 Hamburg, Raum GBW
Sonntag, 17. Juni 2018, 14.00 Uhr Filmpremiere: „Wo der Himmel aufgeht“
17. Mai 2018
Esther Bejarano und Microphone Mafia in Kuba
Ein Film von Tobias Kriele
Eintritt frei
Dank der Musik hat Esther Bejarano Auschwitz überlebt. Mit 92 Jahren verwirklicht sich die Sängerin einen Traum und reist mit ihrem Sohn Joram und der Rap-Gruppe Microphone Mafia nach Kuba, um dort Konzerte zu geben.
Zugleich sucht Esther Bejarano eine Antwort auf die Frage, ob es auch auf der sozialistischen Insel Antisemitismus gibt. In der Begegnung mit der Jüdischen Gemeinde in Havanna wird sie fündig. Mit dem jungen Kubaner Jorgito Jerez verbindet die Sängerin eine tiefe Zuneigung. Mit ihm teilt sie ihre Erinnerungen an das Gestern und ihre Sorgen um das Morgen.
Veranstalter: Auschwitz Komitee und VVN-BdA Hamburg
Ort: Polittbüro Steindamm 45 in 20099 Hamburg (10 Min. Fußweg vom Hbf.)
Sonntag, 24. Juni, 17.00 Uhr „Herrenpartie“
17. Mai 2018
Film von Wolfgang Staudte, BRD 1964
Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg
Freitag, 23. März 2918, 17.00 – 18.00 Uhr
22. März 2018
Initiative Gedenkort Stadthaus, Mahnwache
Nächste Mahnwache Stadthaus: Freitag, 23. März 2918, 17.00 – 18.00 Uhr
Ort: Stadthausbrücke / Ecke Neuer Wall (gegenüber S-Bahn-Ausgang)
Liebe Mitstreiter*innen,
Kommt und unterstütz die Initiative Gedenkort Stadthaus!
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschisten Hamburg
Konsum statt Gedenken?
Niemals!
Das Stadthaus braucht einen angemessenen Ort der Erinnerung an den Widerstand und die Verfolgung in Hamburg
+++ Mahnwache am Stadthaus +++
+++ jeden Freitag +++ 17:00 – 18:00 Uhr +++
Wir fordern ein öffentliches und transparentes Verfahren zur Zukunft des Gedenkortes Stadthaus sowie eine Beteiligung der Verfolgten-Organisationen. Unser gemeinsames Ziel ist eine Sichtbarmachung des Ortes als zentrale Stätte des Nazi-Terrors und als würdiger Dokumentations- und Erinnerungsort an den antifaschistischen Widerstand in Hamburg
Save The Date: 2. Mai 2018
Am Vorabend des Jahrestags der Befreiung Hamburgs von Faschismus und Krieg am 3. Mai 1945 werden wir mit einer internationalen Kundgebung am Stadthaus an Widerstand und Verfolgung erinnern und deutlich machen:
Die Erinnerung an und Auseinandersetzung mit dem Faschismus ist eine gesellschaftliche Aufgabe und gehört in den öffentlichen Raum.
Initiative Gedenkort Stadthaus
Kommt zu den Ostermärschen 2018
22. März 2018
Hamburg:
Ostermontag, 2. April – 12.00 Uhr
St.-Georgs-Kirchhof, Hamburg
(Nähe U/S-Bahn Hauptbahnhof)
zuvor um 11.30 Uhr Osterandacht – Dreieinigkeitskirche
ab 13.30 Uhr Friedensfest:
Carl-von-Ossietzky-Platz
Veranstalter: Hamburger Forum für Völkerverständigung
und weltweite Abrüstung
… und anderswo
Karfreitag , 30. März – 11.57 Uhr („Drei vor Zwölf“)
Ostermarsch am Drohnenstandort Jagel
Bahnhof Schleswig, anschl. Demo zum Fliegerhorst Jagel
Veranstalter: DFG-VK Flensburg
Ostersonnabend: 31. März – 10.00 Uhr
Bahnhof Wedel – anschließen Demo zur „Batavia“
ab 12.00 Uhr Kulturprogramm
Veranstalter: Friedensnetzwerk Kreis Pinneberg, Friedenswerkstatt Wedel
Der Aufbau einer neuen Welt
des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel
(aus dem Schwur von Buchenwald)






