Nein zu Militäreinsätzen und Rüstungsexporten!
Demoanfang: Deserteursdenkmal/ Kriegsklotz am Dammtor
Veranstalter: Hamburger Forum
Bund der Antifaschistinnen und AntifaschistenLandesvereinigung Hamburg
25. August 2017
Die VVN-BdA informiert, Friedensdemonstration
Demoanfang: Deserteursdenkmal/ Kriegsklotz am Dammtor
Veranstalter: Hamburger Forum
25. August 2017
Ort: Gewerkschaftshaus Ebene 9 Raum St. Georg
Besenbinderhof 60
Aufruf + Einladung 1.09.2017 Antikriegstag AK Frieden.cleaned
Veranstalter: ver.di Landesbezirk Hamburg Arbeitskreis Frieden
22. Juli 2017
Die VVN-BdA Hamburg Bergedorf erinnert an die Verfolgten.
Wir berichten vom Leben der verfolgten Bergedorfer und putzen die Stolpersteine.
Treffpunkt: 15 Uhr vor dem Bahnhof
16. Juli 2017
Alle Veranstaltung des diesjährigen Friedensfest hier zum nachschauen :
10. Juli 2017
(es gilt das gesprochene Wort)
Liebe Freundinnen und Freunde
aus Hamburg und aus aller Welt,
ihr auf den Straßen und Plätzen, ich grüße euch!
Ihr, die ihr hier protestiert,
weil ihr dem Unrecht und der Unvernunft des Kapitalismus nicht tatenlos zuschauen wollt. Weil ihr eine andere Welt wollt:
eine Welt ohne Kriege, ohne Waffenhandel, ohne Hunger, ohne Ausbeutung, für verantwortlichen Umgang mit unserem Planeten Erde zum Wohle kommender Generationen.
Weil ihr nicht tatenlos zusehen wollt, wenn durch Ausbeutung von Mensch und Natur die Inseln Mikronesien dem Klimawandel geopfert werden.
Weil ihr nicht weiter zusehen wollt, dass tausende indische Bauern sich das Leben nehmen, weil sie ihre Hoffnung auf ein besseres Leben verloren haben, dass die Welt vergiftet wird durch chemieintensive Landwirtschaft.
Weil ihr nicht zusehen wollt, dass mit Waffenhandel viel Geld verdient wird, dass durch Kriege und Verwüstung ganze Länder unbewohnbar und Millionen Menschen heimatlos werden.
Weil ihr nicht zusehen wollt, dass im Mittelmeer tausende Flüchtende ertrinken, dass Geflüchtete ins Ungewisse abgeschoben werden.
Wir sind ein Teil von euch.
Wir, eine Vereinigung der Überlebenden der Konzentrationslager, ihrer Angehörigen, ihrer Freundinnen und Freunde, haben uns zur Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten der Menschen verpflichtet.
Es ist immer gut, wenn Menschen miteinander reden. Die UNO ist für die Lösung der Probleme der Welt nach den Erfahrungen der Weltkriege gegründet worden. Hamburg als Versammlungsort der G20 hat sich offensichtlich übernommen und sich würdelos gegenüber den protestierenden Gästen verhalten, Gerichtsbeschlüsse missachtet, hanseatische Gastfreundschaft, Gelassenheit und liberales Miteinander vergessen. Stattdessen wurde die Konfrontation gesucht. Vor allem Verbote ausgesprochen. Eigentlich wurde alles verboten, Kundgebungen, Aktionen und das Schlafen in Hamburg. Ganz besonders das Schlafen in Aktions-Camps, die gerade jungen Menschen Teilhabe an solchen Ereignissen erst möglich machen.
Die Botschaft war eindeutig: Für euch ist kein Platz bei unserem Gipfel. Das ist eine Schande!
Wer erinnert sich noch, dass diese G-20-Juli-Woche vom Ersten Bürgermeister Olaf Scholz mal als „Festival der Demokratie“ angekündigt wurde?
Liebe Leute,
die Ereignisse der letzten Zeit lassen mir keine Ruhe. Ich kann nicht anders: ich muss laut aufschreien. Es ist Zeit für einen Aufschrei von uns allen, einen unüberhörbaren, lauten Aufschrei, der bis in den letzten Winkel unseres Landes und der ganzen Welt widerhallt. Es ist unvorstellbar, dass wir 72 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Faschismus wieder so viele Opfer beklagen müssen. Opfer der Barbarei, der menschenverachtenden Ideologie durch Terror, Faschismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Ausländerhass.
Ich trauere um die Opfer in unserem Land, verursacht durch den NSU und andere Neonazis, meine Trauer gilt den Opfern der Anschläge von Paris, von Ankara, von Beirut, den Opfern des Anschlags auf das russische Flugzeug, den Opfern der Anschläge von Berlin, London und Manchester und neuer Terroranschläge vielerorts. Ich trauere um die Toten der Kriege im Nahen Osten. Ich trauere um die Menschen, die auf der gefährlichen Flucht vor den Kriegen in ihrer Heimat sterben, weil ein Teil Europas sich abschottet.
Nie wieder sollte die Menschheit durch Kriege bedroht werden.
Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass die Erfahrung meiner Generation in Vergessenheit gerät. Dann wären alle Opfer des Faschismus und des Krieges, alles, was wir erlitten haben, umsonst gewesen.
Wir wünschen uns, dass ihr, weil es ja so bitter nötig ist, auch in Zukunft Widerstand leistet, wie damals die Widerstandskämpfer für ein Leben in Frieden und Freiheit für alle Menschen auf dieser Welt eintraten.
Hier bei uns, in Europa und überall in der Welt. Die Egoisten und die Rassisten dürfen nicht Oberhand bekommen.
Wir stehen an der Seite der Menschen, die für eine Welt des Friedens, der globalen Gerechtigkeit und der grenzenlosen Solidarität eintreten!
Unsere Alternative für eine bessere, gerechtere Welt ist:
Zeigen wir Menschlichkeit, helfen wir den vor Kriegen, vor Verfolgung und Unterdrückung Flüchtenden, solidarisch gegen den Hass.
Wir alle, gemeinsam! Ich glaube an euch.
2. Juli 2017
Demonstration, Die VVN-BdA informiert
B AR M B E K S AG T N EI N
zu Nordic Company – dem Thor-Steinar-Laden für Nazis
1 6 .9 . 1 0 :0 0 Bert-Kaempfert-Platz
Warum sagt Barmbek Ja zur Vielfalt und
Nein zur Nordic Company in der Fuhle 257?
Die Kleidung, die Nordic Company verkauft, ist für rechtsextreme Menschen gedacht.
Wer diese Kleidung (z.B.Thor Steinar) trägt, gibt sich als rechtsextrem zu erkennen und wird von anderen Rechtsextremen als solcher erkannt.
Mit einem solchen Geschäft in der Fuhle wird Barmbek-Nord als Treff- und
Schwerpunkt der rechtsradikalen Szene dargestellt.
Barmbek-Nord ist kein solcher Schwerpunkt und will es auch nicht werden.
Dieser Stadtteil steht für Meinungsvielfalt und unterschiedliche Denkweisen.
Der Rechtsextremismus nicht.
Er setzt sich aktiv für „ausländerfreie Zonen“ ein, verfolgt Linke und Obdachlose, bestreitet den Holocaust und dergleichen mehr.
Im Kern sucht er eine Insellösung für Deutschland mit rein deutscher Bevölkerung (was immer das sein mag) und den Wechsel von einer Demokratie zu einer Gewaltherrschaft. Er träumt von einer Welt, wie wir sie uns nicht vorstellen können und wollen. Filme, die in Deutschland 1 933 bis 45 spielen, vermitteln uns ein Bild.
Wer diese Vorstellungen toleriert, wird zum Komplizen.
Barmbek will kein Komplize sein.
Barmbek ist bekanntermaßen weltoffen und multikulturell.
Barmbek sucht das friedliche Miteinander und die geduldige Auseinandersetzung mit fremden Kulturen.
Barmbek ist neugierig darauf, wie die Welt von morgen sein wird, und möchte daran mitgestalten
2. Juli 2017
Internationale Großdemonstration Hamburg – Auftakt am Deichtorplatz ab 11:00 Uhr
Von dort gehen wir gemeinsam zum Demoauftakt und bleiben auch während der Demo zusammen.
2. Juli 2017
WERDE STAMMTISCHKÄMPFER*IN!
Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung
Folgende Termine stehen zur Wahl:
Sonntag, 23. Juli – 10.00 Uhr – ca. 16.30 Uhr
Sonntag, 20. Aug. – 10.00 Uhr – ca. 16.30 Uhr
Ort: GEW im Curiohaus (Hinterhof) – Raum A
Rothenbaumchaussee 15
20148 Hamburg
Anmeldung erforderlich unter: stka-agr@nadir.org
….weitere Termine sind in Planung
HAMBURG
Kampagnen-Bausteine
Stammtischkämpfer*innen ausbilden: Ein bundesweites Schulungsprogramm, um
möglichst viele Menschen mit Argumenten gegen die AfD und Co. auszubilden und uns
selbst sprachfähig zu machen und uns darüber zu vernetzen. Wir wollen bis zur
Bundestagswahl 10.000 Stammtischkämpfer*innen bundesweit ausbilden.
Aktionen vor Ort: Überall wollen wir den Rassistinnen und Rassisten entgegentreten und
deutlich machen, dass Rassismus und Faschismus keine Meinungen sind, sondern auf den
Müllhaufen der Geschichte gehören. Um diese Aktionen zu planen, organisieren wir
bundesweit Regionalkonferenzen.
Massenmaterial erstellen: Wir wollen über die AfD und andere RassistInnen aufklären.
Dafür brauchen Flyer, Plakate, Social-Media Kanäle und vieles, vieles mehr: Um die Mehrheit
der Menschen, die für eine solidarische Alternative sind sichtbar zu machen.
Bundesweite Mobilisierung: wie z. B. am 3. September 2016 in Berlin
Mehr als 6.000 Menschen demonstrierten gegen die AfD und für eine
solidarische Gesellschaft.
WERDE STAMMTISCHKÄMPFER*IN!
HAMBURG
10.000 Stammtischkämpfer*innen
bis zur Bundestagswahl 2017!
Die Erfolge der Alternative für Deutschland gehen einher mit einem gesamtgesellschaftlichen
Rechtsruck in vielen Bereichen.
Wir alle kennen das: In der Diskussion mit dem Arbeitskollegen, dem Gespräch mit der Tante
oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später
ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten
Parolen nicht einfach so stehen lassen.
Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu
überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!
Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Bio-Supermarktes, auf dem
Spielplatz, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können
durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die
Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.
Dazu wollen wir uns mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den Parolen
der AfD und ihrer Anhänger Paroli zu bieten.
Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen.
Wir wollen gemeinsam üben und Selbstbewusstsein entwickeln, das Wort zu ergreifen
und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus.
.
WERDE STAMMTISCHKÄMPFER*IN!
HAMBURG
WERDE STAMMTISCHKÄMPFER*IN!
Die Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“
…. mehr unter:
www.aufstehen-gegen-rassismus.de/
V.i.S.d.P.: I. Jacob, Hein-Hoyer-Str. 41, 20359 Hamburg
…soll ermutigen und befähigen gegen rassistische Hetze von
AfD und Co. aufzustehen
…klar zu sagen, dass unsere Alternative Solidarität heißt. In
der Schule, auf der Straße, an der Uni, auf der Arbeit, auf
dem Fußballplatz, beim Konzert – überall!
…soll die Mehrheit sichtbar machen, die sich gegen Rassismus
und Faschismus stellt und sagt: Nie wieder!
HAMBURG
2. Juli 2017
Gegen das Vergessen – Zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus
„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt,
wird blind für die Gegenwart“
mit diesen Worten Richard von Weizsäckers wird in Billstedt den Widerstandskämpferinnen und -kämpfern gegen den Hitler-Faschismus gedacht. Sie gelten in Billstedt insbesondere für
Katharina Corleis Josef Florczak Fiete Schulze
John Trettin Adolf Rembte Willi Winkelmann Kurt Vorpahl
Auf Initiative Der Linken im Regionalausschuss Billstedt, unterstützt durch die VVN-BdA und die Geschichtswerkstatt Billstedt, wird nunmehr der Gedenkstein durch eine Erinnerungstafel ergänzt. So wird aus anonymen Gedenken die Erinnerung an widerständige Menschen mit Namen und Geschichte.
Musikalische Begleitung : Uwe Böhm
Gedenkstein vor dem Kundenzentrum Billstedt – Öjendorfer Weg 9
Christiane Chodinski (VVN-BdA Hamburg-Mitte)
Wolfgang Strauß (Die Linke)