Dienstag, 27. September 2016, 18.00 Uhr

6. September 2016

Gertrud Rast: „Allein bist du nicht“

„Dienstags in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel“

  Die Hamburgerin Gertrud Rast, am 25. Mai 1897 in Hamburg geboren,gehörte 1919 zu den Gründungsmitgliedern der KPD und übernahm Leitungsaufgabenim Kommunistischen Jugendverband. 1933 emigrierte sie und lebte in Frankreich im Exil, als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg begann. Sie wurde daraufhin mit vielen Hundert weiteren in Paris lebenden, aus Deutschland geflohenen Frauen und Männernvon der französischen Polizei verhaftet und interniert.

Im November 1943 übergaben französische Behörden Gertrud Rast der deutschen Geheimen Staatspolizei. Sie wurde nach Hamburg transportiert und war bis Kriegsende im Gestapogefängnis Fuhlsbüttel sowieineinem Straflagerin Wilhelmsburg, dem berüchtigten „ArbeitserziehungslagerLanger Morgen“,inhaftiert.

1972 veröffentlichte Gertrud Rast unter dem Titel „Allein bist du nicht. Kämpfe und Schicksale in schwerer Zeit“ ihre Erinnerungen an diese Verfolgung. Gertrud Rast starb am 24. September 1993.

Herbert Diercks und Karin Heddinga stellen diese eindrucksvolle Persönlichkeit und das wenig bekannte Buch vor.

 

  Ort: Gedenkstätte Konzentrationslager  und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945 Torhaus, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Weitere Informationen: Herbert Diercks, KZ-Gedenkstätte Neuengamme Telefon: 0 40 – 4 28 13 15 17, E-Mail: herbert.diercks@kb.hamburg.de

Flyer: Fuhlsbüttel Rast

Sonntag, 11. September, 11.00 Uhr

6. September 2016

„Menschen, wir hatten Euch lieb“  Blumen für unsere Toten zum Internationalen Gedenktag für die Opfer von Faschismus und Krieg.

Ort: Friedhof Ohlsdorf, Ehrenhain Hamburger Widerstandskämpfer

Sonnabend, 27. August 2016, 10-20 Uhr

14. August 2016

Aktionskonferenz Hamburg: Stoppt die AfD!

Ort: Uni Hamburg Auftaktveranstaltung Hörsaal A, WiWi Bunker, Von-Melle-Park 5 Jetzt anmelden unter : aufstehen-hamburg-agr@gmx.net  Das Programm der Konferenz findet ihr hier: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/lokal/hamburg/ Liebe Engagierte gegen Rechts, nach den erschreckenden Wahlerfolgen der AfD in mehreren Bundesländern im März diesen Jahres hat ein breites Bündnis aus verschiedenen Zusammenhängen und Organisationen sowie Aktiven aus Gewerkschaften und Parteien die Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“ gestartet. Ziel der zunächst bis zu den Bundestagswahlen im September 2017 begrenzten Kampagne ist, dass sich diese Erfolge der AfD bei dieser und den bis dahin noch stattfindenden Landtagswahlen nicht wiederholen können. Dazu wollen wir ihr und ihrer Hetze im öffentlichen Raum deutlich entgegentraten. Dazu gehört bspw. eine bundesweite Demonstration in Berlin am 3. September, eine Woche vor den dortigen Wahlen zum Abgeordnetenhaus. Den Aufruf dazu findet Ihr im Anhang. Zentraler Bestandteil der Kampagne ist die geplante Ausbildung von 10.000 „Stammtischkämpfer_innen“, die ermutigt und qualifiziert werden sollen, sich in Familie und Nachbarschaft, in Schule, Uni und Betrieb, vor allem aber im Wahlkampf auf der Straße mit den Positionen denen auseinanderzusetzen, die den Parolen der AfD Gehör schenken. Wir wollen keine AfD-Veranstaltung und keinen Info-Stand, an dem sie ihre Hetze verbreiten, unbegleitet lassen. Dazu ist es zwingend erforderlich, dass die Kampagne in den Regionen aufgegriffen und bis in die Stadtteile hinein organisiert wird. Deshalb hat sich nun auch in Hamburg auf Initiative des Hamburger Bündnisses gegen Rechts ein Trägerkreis für die Kampagne gebildet, der für den 27. August eine Regionalkonferenz vorbereitet. Dort soll die Kampagne für Hamburg organisiert werden, zugleich sollen Trainer_innen für die Ausbildung der „Stammtischkämpfer_innen“ qualifiziert werden. Konzept Regionalkonferenz Hamburg 27. August 2016

Mittwoch, 1. September 2016 17 Uhr

14. August 2016

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Demonstration zum Antikriegstag 1. September 2016

Antikriegstag-2016-A5c (1)

Auftakt 17 Uhr: Kriegsklotz/Deserteursdenkmal, Dammtordamm Abschluss 18:30 Uhr: Besenbinderhof Grußwort: Katja Karger, DGB-Vorsitzende Hamburg. Veranstaltung 19 Uhr: Gewerkschaftshaus (Besenbinderhof) Arbeitskreis Frieden – ver.di Hamburg: „Freihandel und seine möglichen Folgen“ mit Prof. Dr. Norman Paech (Völkerrechtler).

Montag, 29. August um 17 Uhr

14. August 2016

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Vor  72  Jahren:  Das  KZ  Wandsbek

…bringt eine Rose mit…

Einladung 29_8_2016_KZ Wandsbek

In  Wandsbek  steht  die  Wohnsiedlung  „An  der  Rahlau“,  idyllisch  gelegen  an  der  Wandse  und  dem   Eichtalpark.  Vor  72  Jahren  befand  sich  genau  dort  das  KZ  Wandsbek,  eines  von  über  85  Außenlagern  des   KZ-­‐Hauptlagers  Neuengamme.  Mehr  als  500  Frauen  produzierten  hier  von  Juni  1944  bis  Mai  1945  unter   katastrophalen  Bedingungen  für  die  Lübecker  Drägerwerk  AG. Als  im  August  1944  das  Mädchen  Raja  Ilinauk  eine  schwere  Gussform  fallen  ließ,  unterstellte  ihr  die  SS   Sabotage.  „Zur  Abschreckung“  wurde  sie  am  29.  August  im  Lager  vor  allen  Häflingen  erhängt.   Diesen  Tag  nehmen  wir  jährlich  zum  Anlass,  den  Frauen  des  KZ-­‐Außenlagers  Wandsbek  zu  gedenken.

Die  einleitenden  Worte  spricht  in  diesem  Jahr  Stefan  Romey,  Autor  des  Buches  „Ein  KZ  in  Wandsbek Grußwort: Peter Pape (Vorsitzender der Bezirksversammlung HH-­‐Wandsbek) Einleitende Worte: Stefan Romey (Autor des Buches „Ein KZ in Wandsbek“) Rede: Sandra Wachtel (Arbeitsgemeinscha Neuengamme e.V.) Musikalische Begleitung: Katharina Hempel (Gitarre)

Anfahrt: U1 Wandsbek Markt, Bus 9 bis „Nordmarkstraße“ Zugang über die Nordmarkstraße oder den Parkplatz von McDonalds

Hamburger Antifa-Seiten Juli/August 2016

17. Juli 2016

AntifaLS_2016_0708_HH_S. 8-9

Hamburger Antifa-Seiten Mai/Juni 2016

17. Juli 2016

AntifaLS_2016_0506_HH_S.8-9

Freitag, 22. Juli, 16.00 Uhr

17. Juli 2016

Gedenken an die im Sommer 1943 in Billstedt umgekommenen Zwangsarbeiter

Redebeitrag: VVN-BdA  – Musik: Uwe Levien Ort: Gedenkstein vor dem Kundenzentrum, Öjendorfer Weg 9

Während des Zweiten Weltkriegs wurden Millionen Menschen aus den von der Wehrmacht besetzten Ländern nach Deutschland verschleppt, um in der Kriegswirtschaft Sklavenarbeit zu leisten. Das bedeutete für die Betroffenen Ausbeutung, Misshandlung, Mangelernährung und vielfach der Tod. Auch in Billstedt und Billbrook wurden zahlreiche verschleppte Frauen und Männer gezwungen im Gewerbe, in der Landwirtschaft und in der Industrie unter unmenschlichen Bedingungen zu arbeiten.
Im Sommer 1943 starben zwölf Zwangsarbeiter, weil es ihnen verboten war einen Schutzraum aufzusuchen. Ihr einziger „Schutz“ war der Gemeindesaal der katholischen Kirche, der durch einen Bombentreffer zerstört wurde.
Einladung Gedenken 22. Juli 2016

Sonnabend, 30. Juli

17. Juli 2016

Sommerfest 2016_online-grafik

Sommerfest Heideruh

13.00 Uhr Busabfahrt Dammtorbahnhof Tankstelle vor dem Bahnhof Dammtor (Moorweide)

Begin vor Ort: 14.30 Uhr – Rückfahrt ca. um 21.00 Uhr Bitte für die Mitfahrt im Bus im Landesbüro der VVN-BdA anmelden unter Tel. 040 / 314254 oder per Mail vvn-bda.hh@t-online.de

Sommerfest 2016_Programm

Sonntag, 31. Juli, 17.00 Uhr

17. Juli 2016

  Sterben für Madrid  von Frédéric Rossif, F 1963

Vorwiegend aus Archivaufnahmen montierte Darstellung des Spanischen Bürgerkriegs, die durch geschickte Anordnung des Materials zu einer aufrüttelnden Geschichtslektion wird. …  (Filmlexikon Zweitausendeins.de) „Sterben für Madrid“ hebt darauf ab, dass der Sieg Francos über die legitim gewählte Republik sich vor allem dank der Unterstützung durch die faschistischen Länder Deutschland und Italien gelang. In bis dahin nicht dagewesener Vollständigkeit zeigt „Sterben für Madrid“ die Ereignisse von Irún, Toledo, Madrid, Guernica, Belchite, Valencia, Barcelona und Teruel.

Ort: Kommunales Kino METROPOLIS
Metropolishaus Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße (Eingang Kleine Theaterstraße 10)
Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl  erreichbar!

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