Dienstag, 22. März 2016, 19.30 Uhr

21. März 2016

F i l m und Gespräch – „Close to Evil“
von Gerry Gregg, 2014, 75 min., dt. synchronisierte Fassung
Das zentrale Thema des Films des irischen Dokumentarfilmer Gerry Gregg anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Bergen-Belsen ist die Bemühung des ehemaligen Häftlings Tomi Reichentals um Austausch und Versöhnung mit der KZ-Wächterin Hilde Michnia, die heute in Hamburg lebt. Der Film zeigt den Weg des ehemaligen slowakischen Häftlings, der mit 9 Jahren ins KZ Bergen-Belsen kam und sich nach 6 Jahrzehnten des totalen Schweigens schmerzhaft mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Gegen Hilde Michnia wurde im Jahr 2015 ein Ermittlungsverfahren wegen NS-Verbrechen eröffnet, nachdem eine Strafanzeige gegen sie gestellt wurde. Sie wurde jedoch nicht angeklagt, weil die Staatsanwaltschaft nach eigenem Bekunden keinen Beweis für eine Tatbeteiligung fand.
Ort:
Veranstaltungsraum dock europe im fux Eingang West (Ex-Kaserne),
Eingang über den Hof, Bodenstedtstr. 16, Hamburg-Altona
Veranstalter: Mai piú fascismo, Arbeitsgemeinschaft Neuengamme,VVN-BdA Hamburg

Mittwoch, 20. April , 18.00 Uhr

21. März 2016

 

Gedenkfeier für die Kinder vom Bullenhuser Damm

Ort: Turnhalle der Schule am Bullenhuser Damm,

Sonnabend, 23. April , 13.00 Uhr

21. März 2016

,

 

„Gedenken am Höltigbaum“ für die dort auf dem Schießstand während des Zweiten Weltkrieges erschossenen Wehrmachtssoldaten

Veranstalterin: Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal

Ort: Haus der Wilden Weiden, Eichberg 63, 22143 Hamburg

 

Dienstag, 26. April, 19.30 Uhr

21. März 2016

Gedenkort für Deserteure

Gedenkort für Deserteure

„Gedenkort für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz“ – Denkmalkonzept und künstlerische Realisierung Kooperationsveranstaltung VVN-BdA Eimsbüttel und Geschichtswerkstatt Eimsbüttel

Ort: Galerie Morgenland, Sillemstraße 79

Sonnabend, 30. April, 11.00 –13.00 Uhr

21. März 2016

Putzen in Eimsbüttel Nord. Wir putzen die Steine von Opfern des Faschismus und lesen Kurz-Biographien

Veranstalter: VVN-BdA Eimsbüttel

Treffpunkt: U-Bahn Lutterothstr. (Ausgang Lutterothstr. oben)

 

 

 

 

Sonnabend, 30. April, 15.00 –17.00 Uhr

21. März 2016

Stadtteilrundgang Eimsbüttel Nord „Vorwärts und nicht vergessen!“  …zu Stätten des Widerstandes und Verfolgung  in Eimsbüttel Nord. –
Musik: Song-Gruppe-Hamburg
Veranstalter: VVN-BdA Eimsbüttel, Die LINKE Eimsbüttel Nord und die Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V.
Treffpunkt: U-Bahn Lutterothstr. (Ausgang Lutterothstr. oben)

 

Sonnabend, 07. Mai ab 14.00 Uhr

21. März 2016

„Hier war das Leben, die Barbarei hatte keinen Zutritt

„ 71 Jahre 8. Mai 1945 – Tag der Befreiung

Stadtteilrundgang

Start: Gängeviertel (ValentinsKamp 32-39) Ziel: Wallanlagen, Fest der Befreiung

Hier war das Leben, die Barbarei hatte keinen Zutritt

http://das-gaengeviertel.info/programm/veranstaltungsdetails/termin/2016/05/07/event/tx_cal_phpicalendar/71-jahre-8-mai-1945-tag-der-befreiung-hier-war-das-leben-die-barbarei-hatte-keinen-zutritt.html

 

 

Dienstag, 10. Mai , 11.00 – 18.00 Uhr

21. März 2016

Mai 1933 – Zuerst brannten die Bücher… Verboten – verbrannt – vergessen? – Hamburg liest gegen das Vergessen

Veranstalterin: Arbeitskreis „Bücherverbrennung – nie wieder!“

Ort: Platz der Bücherverbrennung, Kaiser-Friedrich-Ufer/Bundesstraße  – Wiese, Ecke Heymannstraße am Isebekkanal

 

Sonntag, 26. Juni, 17.00 Uhr

21. März 2016

Die Spur des Vaters – Nachforschungen über einen unbeendeten Krieg von Christoph Boekel, BRD 1989 An Hand der Kriegstagebücher seines Vaters rekonstruiert der Filmemacher Christoph Boekel die Route, auf der sein Vater 1941 bis kurz vor Moskau gekommen war, und wird dabei mit dem Leiden der russischen Bauern konfrontiert, die den Übergriffen der deutschen Wehrmacht ausgeliefert waren. In ihren schmerzvollen Erinnerungen ist der Krieg ebenso unbeendet wie für den Filmemacher selbst, der sich den Gedanken und Argumenten des Vaters ausliefert, ohne abrechnen und verurteilen zu können. Indem er im steten Wechsel die Historie mit der privaten Geschichte des Vaters konfrontiert, schafft er auf intensive Weise die Voraussetzung für einen Dialog zwischen den Generationen. (Filmlexikon Zweitausendeins.de) Ort: Kommunales  Kino METROPOLIS Metropolishaus Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße (Eingang Kleine Theaterstraße 10)   Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl  erreichbar!

Donnerstag, 7. April 2016, 20 Uhr

6. März 2016

 Die italienische antifaschistin Giacomina Gastagnetti – Zeitzeuginnenveranstaltung

Giacomina Castagnetti (* 1925) stammt aus einer antifaschistischen Familie. Mit 15 Jahren wurde sie Mitglied der Kommunistischen Partei und arbeitete in deren illegalem Netz, in dem sie Geld für die Familien der Verhafteten sammelte. Nach dem 8. September 1943 schloss sie sich dem Widerstand in der Emilia Romagna an und wurde Mitglied einer Frauenbefreiungsgruppe (Gruppi di defesa della donna). Als Staffette arbeitete Giacomina im Gebiet von San Martino in Rio (Reggio Emilia) und transportierte Geld, Waffen und Informationen in die Berge. Noch heute lebt in der Region und ist nicht nur dort eine wichtige Zeitzeugin, sondern auch auf Veranstaltungen in Deutschland. Sie reist gemeinsam mit Steffen Kreuseler vom ISTORECO Reggio Emilia/Berlin.

Ort: Rote Flora, Achidi-John-Platz 1 (Ex-Schulterblatt 71) Hamburg

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