Hamburger antifa Seiten Mai/Juni 2015
28. April 2015
18. April von 10:00 bis 14:00 Uhr
14. April 2015
Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, will die NPD am Sonnabend, 18. April von 11:00 bis 13:30 Uhr einen Infotisch auf dem Seeveplatz (vor Marktkauf) in Harburg durchführen. Sie will dort – 500 m von der Zentralen Erstaufnahme entfernt – ihre rassistische und völkische Hetze („Asylbetrug“ und „Überfremdung“) verbreiten.
Das Harburger Bündnis „Einig gegen Rechts“ ruft aus diesem Anlass zu antifaschistischen Protesten gegen Rassismus und Faschismus auf und wird am 18. April von 10:00 bis 14:00 Uhr eine Kundgebung an der Ecke Moorstraße / Wilstorfer Straße durchführen, zu der alle Antifaschisten und Antifaschistinnen eingeladen sind.
Alles Infos hier: 2015_04_HarbBgR–Flyer_NoNPD_final_mit_unterst
Kein Platz für Faschisten und Rassisten! – Geflüchtete Willkommen
Flyer Veranstaltungen rund um den 8. Mai 2015
7. April 2015
Woche des Gedenkens Bergedorf in Bergedorf
3. April 2015
Die vierte Woche des Gedenkens in Bergedorf finden in diesem Jahr von 29.04. bis 13.05.2015 statt.
Abschied von Steffi Wittenberg
2. April 2015
Unsere Kameradin und Freundin Steffi Wittenberg ist am Abend des 26. März gestorben. Sie gehört zu jenen, die unersetzlich sind, und sie fehlt uns schon jetzt … Allein im Programm-Flyer zum 70. Jahrestag der Befreiung am 8. Mai 2015 finden sich mindestens 4 Veranstaltungen, an deren „Vorgeschichte“ sie wesentlichen Anteil hat. Meist als „Zeitzeugin“, die mit ihren Erinnerungen an ihr Leben als jüdisches Kind in Hamburg auch ihren ermordeten Mitschülerinnen, Lehrerinnen und Verwandten ein „Denkmal“ gesetzt hat. Wie gern wäre sie am 9. Mai bei der großen Befreiungsfeier in den Wallanlagen dabei gewesen – und in unseren ersten Planungen, noch bevor ihre Krankheit sich bemerkbar gemacht hatte, sollte sie gleich zwei Auftritte auf der Bühne absolvieren: zur „Hoffnung der Befreiten“ und zum „Überleben im Exil“ hätte sie Wesentliches beigesteuert. Dass sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Uruguay Asyl fand und so der Shoa entkommen konnte, war Steffi zeitlebens Verpflichtung. Nicht nur zum Erinnern, sondern auch zum Eingreifen in die aktuellen Auseinandersetzungen: Steffi war eine begeisterte Internationalistin und Kämpferin für Menschenrechte. Ob in den USA, von wo sie mit ihrem Mann Kurt wegen ihrer Beteiligung an der Bürgerrechtsbewegung nach Deutschland abgeschoben wurde, oder in Hamburg, wo sie in der Chile-Solidarität, im Verein „Helft Nicaraguas Kindern“ und bei der Unterstützung der politischen Gefangenen in Uruguay zu den Unermüdlichen zählte. Ob es um ein Bleiberecht für Roma oder die Lampedusa-Flüchtlinge ging, Steffi schrieb Briefe an Bürgermeister und Innensenator, lief noch am Stock bei den Demos mit und sprach den Flüchtlingen in Grußworten Mut zu.
Jedes Jahr, so ungefähr im März, begann Steffi mit den Vorbereitungen unserer Mahnwache am 9. November. Die Kooperationspartner wurden angesprochen, Rednerinnen und Redner wurden vorgeschlagen und eingeladen, der Landesvorstand wurde in Trab gesetzt. So wurde die Mahnwache zu einer „Institution“, die unsere Bündnisarbeit deutlich verbreitert hat und Jahr für Jahr weiter ausstrahlt. Steffi war eine zuverlässige und streitbare Kameradin, die sich nie auf die Rolle der „Zeitzeugin“ reduzieren ließ. Sie nahm als Mitglied des Landesvorstands aktiv an unseren Diskussionen teil, brachte Gedanken, Vorschläge, Einwände ein und freute sich, wenn am Ende ein guter Beschluss, eine Aktion oder Veranstaltung dabei herauskam. Ob bei der Verleihung der Herbert-Wehner-Medaille bei ver.di oder bei einer Veranstaltung am Hannöverschen Bahnhof: wenn Wichtiges ungesagt blieb, steuerte Steffi auch ungefragt den fehlenden Beitrag bei. Toll! Christiane und Georg haben über Steffi geschrieben: „Ihr wichtigstes Anliegen war Gerechtigkeit. Damit hat sie uns allen den Rücken gestärkt, damit wir in ihrem Sinne weiter machen.“ Versprochen.
Montag, 13. April 2015, 19.00 Uhr
29. März 2015
Thalia mobil: „Das ist Esther“ Theaterstück von C. Richers über die Auschwitzüberlebende Esther Bauer aus der Perspektive der (fiktiven) Enkelin. Karten Thalia Theater 040-32814444, theaterkasse@thalia.de, Ort: Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule, Karolinenstraße 35, 19 Uhr …weitere Aufführungen: 4.5.2015, 8.6.2015 (19.00 Uhr) und für Schulklassen 17.4.2015, 29.5.2015, 19.6.2015 (9.30/11.30 Uhr)
ab Mitte April täglich von 8.00-16.00 Uhr
29. März 2015
Ausstellung, Die VVN-BdA informiert
Ausstellung museum [archiv]: „Die Jahn-Schule 1933-45“.
Ein Projekt des Profils [‚You:sful] und des Arbeitskreises Erinnerung an der Ida Ehre Schule
Ort: Ida Ehre Schule, Bogenstraße 36, Hamburg





