Sonnabend, 29. Oktober 2016

10. Oktober 2016

„Aufstehen gegen Rassismus“

Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung in Hamburg

Flyer Stammtischkämpferinnen-Ausbildung HH

Ort: Curiohaus – Raum GB@Rothenbaumchaussee 15

….weitere Termine sind in Planung!

Anmeldung erforderlich unter:aufstehen-hamburg-agr@gmx.de oder0173 93 209 10

10.000 Stammtischkämpfer*innen bis zur Bundestagswahl 2017! Die Erfolge der Alternative für Deutschland gehen einher mit einem gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck in vielen Bereichen. Wir alle kennen das: In der Diskussion mit dem Arbeitskollegen, dem Gespräch mit der Tante oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen. Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Bio-Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

  • Dazu wollen wir uns mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den Parolen der AfD und ihrer Anhänger Paroli zu bieten.
  • Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen.
  • Wir wollen gemeinsam üben und Selbstbewusstsein entwickeln, das Wort zu ergreifen und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus.

Aufstehen gegen Rassismus in Hamburg

So, 25. September, 17 Uhr

24. September 2016

 Film »Der Schwur des Soldaten Pooley«

von Kurt Jung-Alsen, DDR 1961 Ein englischer Soldat überlebt ein SS-Massaker im Frankreichfeldzug. Nach dem Ende des Krieges sucht er den Verantwortlichen. Ohne falsche Rührseligkeit wird die Geschichte, die sich an einer authentischen Begebenheit orientiert, gradlinig und ungeschönt geschildert. (http://www. defa-stiftung.de/jung-alsen-kurt )

Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Eingang Kleine Theaterstr. 10

Di, 11. Oktober

24. September 2016

Stolpersteineinweihung für Alphonse Kahn

Ort: Von-Melle-Park 5, Campus der Universität (vormals Beneckestraße)

So, 30. Oktober, 17 Uhr

24. September 2016

 »Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939«

von Egon Monk, BRD 1965 Es geht um einen fiktiven Tag. Die Handlung basiert vor allem auf den persönlichen Erfahrungen des ehemaligen Sachsenhausen-Häftlings Gunter R. Lys.

Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Eingang Kleine Theaterstr. 10

Dieser Bericht, geschrieben von Gunther R. Lys, der selbst jahrelang politischer Häftling in Sachsenhausen war, schildert den Ablauf eines Tages in einem deutschen Konzentrationslager im Januar 1939. Bis zu diesem Zeitraum hatten mehr als eine Million Deutsche die Schreckenslager durchlitten. Denn bevor Hitler den Versuch unternehmen konnte, Europa und die Welt zu unterjochen, musste er zunächst die Gegner im eigenen Lande vernichten.

Es beginnt an einem frühen Januarmorgen. Neu eingelieferte Häftlinge werden am Tor des Aufbaulagers von den Wachen übernommen. Eine Szene in der Schreibstube, in der Häftlinge arbeiten, macht die Spannungen deutlich, die

zwischen den politischen Häftlingen und dem Blockältesten der Strafkompanie bestehen, der wegen krimineller Delikte inhaftiert ist. Der Bericht zeigt, wie der Morgenappell in einem Konzentrationslager verlief. Danach rücken in Fünferreihen die verschiedenen Arbeitskommandos aus. Die neu Eingelieferten bleiben zurück. Sie werden von den Wachhabenden schikaniert, und sie erleben mit, wie ein während der Nachtstunden in den elektrischen Stacheldraht gelaufener Häftling aus dem Draht geholt und in das Krematorium eingeliefert wird.

Im Mittelpunkt der nun einsetzenden Handlung des Fernsehfilms steht der Befehl der Wachmannschaft an die im Lager zurückgebliebenen Häftlinge, auf dem Appellplatz eine Grube auszuheben. Diese Grube ist 20 Meter lang, drei Meter breit und zwei Meter tief. Niemand weiß, welchem Zweck sie dienen soll. Der Tag vergeht mit weiteren Schikanen und den üblichen Schindereien. Einer der Häftlinge, der an der Grube arbeitete, stirbt. Sein Mithäftling, ein Pfarrer, nimmt sich seiner an und wird dafür vom Rapportführer in die Strafkompanie geschickt. (zelluloid.de)

 

Do, 9. November, 15.3017.00 Uhr

24. September 2016

 Mahnwache »Erinnerung und Mahnung« anlässlich des 78. Jahrestages der »Reichspogromnacht« Veranstalter: VVN-BdA, Jüdische Gemeinde, Universität Hamburg

Ort: Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof), Hamburg An diesem Ort wurde im faschistischen Deutschland am 9. November 1938 die Bornplatz-Synagoge angezündet.

Mi, 10. November, 19.30 Uhr

24. September 2016

Widerständiges Frauenleben: Ingeborg Rapoport – eine Frau, deren
Lebensweg durch ihre Erfahrungen in Nazideutschland und im Exil (USA) geprägt wurde. Lesung im Rahmen der Woche des Gedenkens in Bergedorf

Ort: LOLA, Lohbrügger Landstraße 8, 21031 Hamburg

So, 13. November, 17 Uhr

24. September 2016

 Film »Charlotte« von Frans Weisz, BRD 1980

Der Film basiert auf der Lebensgeschichte von Charlotte Salomon. Sie floh im Januar 1939 aus Berlin zu ihren Großeltern nach Südfrankreich. Nach Kriegsausbruch erfuhr die junge Frau nicht nur von der Depression ihrer Großmutter, sondern auch vom Selbstmord ihrer Mutter. Gegen die Verzweiflung begann Charlotte zu malen, mehr als 1000 Guachen entstanden. »Leben? Oder Theater?« nannte sie diese Arbeiten. 1943 wurde sie nach Auschwitz verschleppt und ermordet.

Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Eingang Kleine Theaterstr. 10

06. Oktober bis 10. November 2016

24. September 2016

 Harburger Gedenktagen 2016

gedenktage_harburg_flyer_2016 Homepage: http://gedenken-in-harburg.de/start/veranstaltungen/veranstaltungsdetails/details/harburger-gedenktage-2016-610-10112016/

 

Ort: Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstraße 47a, 21073 Hamburg und weitere Orte

Donnerstag, den 29.09.2016 um 19.30

24. September 2016

 

Ein schulübergreifendes Projekt der weiterführenden Schulen in Tostedt
„Wieder Lampedusa. Wieder viele Tote. Wieder Rufe nach mehr Hilfe. ‚Wir wollen Touristen aufnehmen, keine Leichen mehr‘, sagt die Bürgermeisterin der italienischen Insel, Giusi Nicolini, einem Fernsehsender. Lampedusa ist das Sinnbild für die Flüchtlingskatastrophe, die sich seit Jahren im Mittelmeer abspielt und ganz Europa betrifft. Im Oktober 2013 starben vor der Insel mehr als 350 Menschen bei der Überfahrt von Afrika nach Italien.“
Immer noch sterben Menschen im Mittelmeer, verdienen Schlepper am Menschenhandel und reagieren Politiker hilflos. Eine Vielzahl von anderen dramatischen Nachrichten überlagert diese Thematik und lässt sie schnell ins Abseits geraten.
Mit einer szenischen Lesung möchte die schulübergreifende AG „Schule ohne Rassismus“ an das damalige Drama und das heutige tägliche Leid erinnern: Schülerinnen und Schüler werden gemeinsam mit Flüchtlingen, die in Tostedt eine Zuflucht gefunden haben, die Texte vortragen.
Die Arbeitsgruppe „Unser Herz schlägt auf Lampedusa“ aus Hannover hat die Materialien für die Lesung zur Verfügung gestellt.
Die 8. Jahrgangsstufe aller drei weiterführenden Schulen in Tostedt wird am 27.09.2016 in der 3./4. Stunde diese Lesung erleben. Wir hoffen auf ein eindrucksvolles Erlebnis, das zu Mitmenschlichkeit und Zivilcourage anregt.
Ein anschließendes Gespräch soll Erfahrungen von Flüchtlingen und engagierten Helfern in der Flüchtlingsarbeit  vermitteln.
Auch Sie als interessierte Bürger Tostedts sind herzlich zu einer zweiten Aufführung eingeladen, und zwar am Donnerstag, den 29.09.2016 um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Tostedt. Ab 18.30 Uhr erwarten unsere Gäste Kaffee und Informationen, die die Schülerinnen und Schüler zu den Themen Flüchtlinge, Lampedusa und Flucht über das Mittelmeer zusammengetragen haben.
Dann werden neben den örtlichen Flüchtlingshelfern Kai Bronisch (Schauspieler am Schmidts Tivoli Theater und Pate der Schule am Düvelshöpen), Roswitha Weidner (sehr aktive Unterstützerin der Hamburger Flüchtlinge) und Helga Schuchardt (ehemalige Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur und Beiratsmitglied der Humanistischen Union) an der abschließenden Gesprächsrunde teilnehmen.
Wir freuen uns, diese eindrucksvolle Veranstaltung in Tostedt präsentieren zu können.
Das Organisationsteam: Susanne Löwe und Meike Sundermann, Monique Möller und Elke Müller sowie Bernadette Visse und Ulli Graß

Sonntag, 25. September, 17.00 Uhr

6. September 2016

Ein englischer Soldat überlebt ein SS-Massaker im Frankreichfeldzug.

Nach dem Ende des Krieges sucht er den Verantwortlichen. Ohne falsche Rührseligkeit wird die Geschichte, die sich an einer authentischen Begebenheit orientiert, gradlinig und ungeschönt geschildert. Info: http://www.defa-stiftung.de/jung-alsen-kurt Ort: Kommunalen Kino METROPOLIS Metropolishaus Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße (Eingang Kleine Theaterstraße 10) Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl  erreichbar!

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