Mittwoch, 29. Januar 2014, 18.00 Uhr

22. Januar 2014

 

Erinnerungsarbeit: Angehörige von „Euthanasie“-Opfern berichten: Helmut Heinze, Elisabeth Sukowski und Antje Kosemund – Moderation: Pastor Hanno Billerbeck (Hamburg-Neuengamme)

 

Ort: Hamburg-Haus Eimsbüttel, Kleiner Saal, Doormannsweg 12, Hamburg

Donnerstag, 30. Januar 2014, 10.00 – 16.00 Uhr

22. Januar 2014

 Gedenkstätte Kolafu: Führungen mit Zeitzeuginnen – auch für Schulklassen gut geeignet, Klassen bitte anmelden: Tel.: 57145240 – Veranstalterin: VVN-BdA Hamburg-Nord

 

Ort: Gedenkstätte Kolafu, Suhrenkamp 98, Hamburg

Donnerstag, 30. Januar 2014, 10.00 Uhr – 12.00 Uhr

22. Januar 2014

Zeitzeugengespräch „Vergessen ist Verweigerung der Erinnerung“ mit Antje Kosemund – Anmeldung unter: studienzentrum@kb.hamburg.de, Tel. 040 428 131 543

Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum, Jean-Dolidier-Weg 75, Hamburg

Dienstag, 4. Februar 2014, 19.00 Uhr

20. Januar 2014

VVN-BdA Harburg: Die Geheimdienste im braunen Sumpf. Beispiel: Bundesnachrichtendienst

 

Ort: Rieckhof, 1. Stock, Rieckhofstr., Harburg. 

Samstag, 8. Februar 2014, 14.00 Uhr

20. Januar 2014

„Damals bei uns in Groß Borstel“ – Erinnerungen an Nazizeit und Krieg, ein Stadtteilrundgang mit Udo Spengler – Veranstalterin: VVN-BdA Hamburg-Nord

Treffpunkt: Vor der Sparkasse, Ecke Borsteler Chaussee / Brödermannsweg

Sonntag, 09. Februar 2014 – 17.00 Uhr

20. Januar 2014

Die Gehörlosen in der NS-Zeit

Helmut Vogel, D 2013

 

Der Dokumentarfilm zeigt auf, wie die vor 1933 bestehende Vielfalt im Leben Gehörloser während des Nationalsozialismus zunehmend zerstört worden ist. Es wird auf die Gehörlosenverbände, die Juden, die Zwangssterilisationen und die NS-Euthanasie eingegangen. 

Schließlich wird verdeutlicht, wie nach 1945 die Vielfalt im Leben Gehörloser langsam wieder „zurückkehrt“. Vier gehörlose Zeitzeugen erzählen ihre Erlebnisse.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Gehörlosenverband Hamburg e.V.

Gesprächsgast und Gebärdendolmetscher sind angefragt

 

Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstr. 10

Freitag, 21. Februar 2014, 17.00 Uhr

19. Januar 2014

Weiße_Rose_2014

Gedenkkundgebung zum 71. Jahrestag für die hingerichteten Mitglieder der antifaschistischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

 

Ort: „Weiße Rose“, am Gedenkstein „Weiße Rose“ in Volksdorf, Nähe U-Bahnstation Volksdorf

Sonntag, 30. März 2014 – 17.00 Uhr

19. Januar 2014

Was bleibt

 

Gesa Knolle und Birthe Templin, D 2008

WAS BLEIBT ist der erste Dokumentarfilm, der die familieninterne Auseinandersetzung mit dem Holocaust sowohl auf der Seite der Täter, sowie der Opfer beleuchtet. Der Film  spiegelt fast 70 Jahre deutscher Geschichte wieder und stellt zwei Familien vor, die  unterschiedlicher nicht sein könnten. Er zeigt eindringlich, dass die Vergangenheit stets präsent und immer ein Teil der Gegenwart sein wird, auch wenn die Auswirkungen für jeden  Einzelnen anders sind.

Gesprächsgäste: Die Filmemacherinnen sind angefragt

 

Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstr. 10

hörbuch »Der Opfergang. Eine zeitgenössische Chronik«

19. Januar 2014

Am 6. Dezember 2013 ist das erste Hörbuch des Arbeiterschriftstellers Willi Bredel (1901–1964) erschienen. »Der Opfergang. Eine zeitgenössische Chronik« wird eindrucksvoll gelesen v o n d e m bekannten Schauspieler Rolf Becker. Die Erzählung schrieb Bredel 1944/45 im sowjetischen Exil. Sie schildert vor dem Hintergrund des zweiten Weltkrieges und der Zwangsarbeit im Deutschland der Nazizeit die Liebe zwischen der deutschen Arbeiterin Inge Lee und dem polnischen Zwangsarbeiter Kasimir Koralski im norddeutschen Dorf Himmelpforten und in der Kreisstadt Stade im Jahr 1944. Die Liebesbeziehung wird als »Rassenschande« kriminalisiert und durch die SS mit der Ermordung des polnischen Arbeiters zerstört. Inge Lee wird als »Rassenschänderin« durch Stade getrieben und dann ins Gefängnis geworfen.

 

Die Erzählung ist von großer Aktualität. Im Booklet des Hörbuchs heißt es dazu: »Die Ausländerfeindlichkeit und der ihr zugrunde liegende Rassismus, die Zerstörung von Moral und sozialer Sicherheit durch Krieg und Sozialabbau, die Zwangsarbeit, die den Charakter von brutaler Ausbeutung und Sklaverei annimmt, die umfassende öffentliche Kontrolle, die vor persönlichen Gefühlen nicht haltmacht und dadurch Angst und Lähmung provoziert – all das sind auch aktuelle Erfahrungen und Gefahren.«

 

Das Hörbuch ist als Doppel-CD mit einem achtseitigen, informativen Beiheft erschienen und zum Preis von 14,90 € im Buchhandel (ISBN: 978-3-940229-07-6) oder bei der Willi-Bredel-Gesellschaft, Im Grünen Grunde 1b, 22337 Hamburg, Tel. (040) 59 11 07, E-Mail: willi-bredel-gesellschaft@tonline.de erhältlich.                                                 René Senenko

Steffi Wittenberg berichtete aus ihrem Leben

19. Januar 2014

Anlässlich der Reichspogromnacht erlebten etwa 180 Oberstufenschüler(innen) der Lessing-Stadtteilschule in Harburg im November eine Geschichtsstunde der besondern  Art. Unsere Kameradin Steffi Wittenberg, die während der Nazizeit ins Exil nach Uruguay ging, schilderte aus eigener Erfahrung, welche Repressalien die jüdische Bevölkerung unter den Nazis erdulden musste. Als Jüdin durfte sie auf der Eisbahn in Planten un Blomen nicht Schlittschuh laufen, auch an Klassenreisen durfte sie nicht teilnehmen. Inzwischen habe sie, so der „Neue Ruf“ vom 16.11.13, auch wieder eine Art Heimatgefühl in Deutschland. Aber dass Deutschland bei irgendeiner WM Weltmeister werden wird, möchte sie bis heute nicht.                                        Hjm

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