Dienstag, 27. März 2018 , 18.00 Uhr

20. Januar 2018

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 Buchvorstellung: ‚Wer waren die 999er? Strafsoldaten in Wehrmachtsuniform – deportiert vom Hannoverschen Bahnhof‘, mit der Autorin Ursula Suhling.

Sie wird über ihre Forschungen, während der sie 700 Strafsoldaten ermittelt hat, berichten. Moderation: Dr. Kristina Vagt, Historikerin Kooperationsveranstaltung der Willi-Bredel-Gesellschaft mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Ort: Gedenkstätte Kola-Fu, Suhrenkamp 98

Sonnabend, 21. April 2018 – 13:00 Uhr

20. Januar 2018

MAHNMAL “TISCH MIT ZWÖLF STÜHLEN“

Ort: U-Bahn Niendorf-Nord , Kurt-Schill-Weg, Mahnmal

Veranstalter : VVN/BdA Eimsbüttel und die Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V.

Ehrung und Vorstellung der Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer, deren Namen auf den Stühlen steht, mit Kurzbiographien.
Das aus Ziegelsteinen gefertigte Mahnmal in Niendorf erinnert an Hamburger  Widerstandskämpfer*innen, die von Tätern des NS-Regimes ermordet wurden: Georg Appel, Clara und Walter Bacher, Rudolf Klug, Curt Ledien, Reinhold Meyer, Hanne Mertens, Ernst Mittelbach, Joseph Norden, Margaretha Rothe, Kurt Schill und Paul Thürey. Der zwölfte, namenlose Stuhl ist uns, den Heutigen zugedacht. Ein Denkanstoß, der uns auffordert „Erinnern nicht nur um zu erinnern, wir erinnern, um in Zukunft sowas zu verhindern“ (One Step Ahead, Rap-Projekt aus Steilshoop).

SONNTAG, 22. April 2018, 11 UHR

20. Januar 2018


 WIDERSTAND UND VERFOLGUNG AUF ST. PAULI
Veranstaltet von: Kurverwaltung St. Pauli in Kooperation mit der VVN-BdA Hamburg
Treffpunkt: vor dem Operettenhaus, Spielbudenplatz 1
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Preis: 15 / ermäßigt 7,50 Euro (–> Spende jeweils 50% für Kurverwaltung und VVN-BdA)
Anmeldung unter Kurverwaltung St. Pauli e.V., Tel.: 317 90 747 (AB) oder e-mail Kurverwaltung-st.pauli@web.de

Montag, 23. April 2018 18:30 Uhr,

20. Januar 2018

Widerständiges Frauenleben“

Ort: Geschichtswerkstatt Eimsbüttel – Galerie Morgenland e. V.,Sillemstraße 79,
20257 Hamburg

(Nähe Metro Bus 4 Sartoriusstraße( ca.4 Minuten Fußweg) und U 2 Lutterothstraße(ca.12 Minuten Fußweg.)

 

Wir wollen zwei Frauen vorstellen, deren Lebenswege durch ihre Erfahrungen in Nazideutschland und im Exil geprägt wurden:

Else Wahls, die als Kommunistin 1935  nach Paris floh

und

Steffi Wittenberg, der als Jüdin 1939 die Flucht nach Uruguay gelang

Nach der Befreiung 1945 haben beide Frauen ihr kämpferisches Leben fortgesetzt, auch darüber berichten wir.

Mit Ilse Jacob.

VVN/BdA Eimsbüttel in Cooperation mit der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel – Galerie Morgenland e. V

Sonnabend, 28. April 2018 13:00 Uhr

20. Januar 2018

“ Stolpersteine in neuem Glanz“

VVV-BdA – Aktion gegen das Vergessen “

Veranstalter: VVN/BdA Eimsbüttel und die Gedenkstätte Ernst-Thälmann e.V.“

Treffpunkt Beim Schlump/Ecke Bogenstrasse
(Bushaltestelle Linie 4, Bezirksamt Eimsbüttel)

Dauer ca. 2 StundenDauer: ca.2 Stunden
Wir putzen die Stolpersteine von Opfern des Faschismus und lesen aus ihren Kurz-Biographien.

 

Sonntag, 29. April 2018 – 15:00 Uhr

20. Januar 2018

STADTTEILRUNDGANG EIMSBÜTTEL-NORD: “VORWÄRTS UND NICHT VERGESSEN!“

Treffpunkt: U-Bahnhof Lutterothstraße (Ausgang Lutterothstraße, oben)

 

Veranstalter: VVN/BdA Eimsbüttel, Die LINKE Eimsbüttel-Nord und die Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V.

Dauer: max. 2 Stunden.
Wir gehen zu Stätten des Widerstandes und Verfolgung in Eimsbüttel-Nord zur Zeit des Faschismus. Kinder und Enkel erzählen über Schicksal, Verfolgung und Widerstand ihrer Eltern und Großeltern. Mit Zwischentexten, um einen kurzen Überblick zu erhalten und Hinweisen, gelesen von der Song-Gruppe-Hamburg.

Mittwoch, 2. Mai 2018

20. Januar 2018

Am Vorabend des Jahrestags der Befreiung Hamburgs von Faschismus und Krieg am 3. Mai 1945 werden wir mit einer internationalen Kundgebung am Stadthaus an Widerstand und Verfolgung erinnern und deutlich machen:

Die Erinnerung an und Auseinandersetzung mit dem Faschismus ist eine gesellschaftliche Aufgabe und gehört in den öffentlichen Raum.

 

Initiative Gedenkort Stadthaus

Hamburger antifa Seiten Nov./Dez 2017

5. November 2017

AntifaLS_2017_1112_HH_S.8-9

Trauer um Erich Röhlck

30. Oktober 2017

Die VVN-BdA Hamburg trauert um unseren Kameraden Erich Röhlck.

Zur Erinnerung veröffentlichen wir noch einmal den Beitrag, der aus Anlass seines 90. Geburtstag 2013 in der antifa erschienen ist.

Geboren am Pfingstmontag, dem 20. Mai1923

Erich Röhlck – ein unermüdlicher Kämpfer

 

Geboren im ländlichen Mecklenburg, aufgewachsen in Hamburg, unter wirtschaftlich knappen Lebensumständen. Acht Jahre Volksschule, Hitlerjugend, Tischlerlehre, Arbeitsdienst, dann Kriegsdienst. „Ich erlebte die Grauen des Krieges…Am 5. März 1943 wurde ich von Rotarmisten gefangen genommen… Ich hatte Angst. Ich mit meiner Naziideologie.“ Im Lager lernte Erich das andere Deutschland kennen. „Ich traf einen Hamburger Antifaschisten, Willi von der Reith, der Aufklärungsarbeit unter Kriegsgefangenen leistete…und schloss mich dem Aufruf des Nationalkomitees Freies Deutschland  gegen die Hitlerdiktatur an.“

Erichs Schlüsselerlebnis bis zum heutigen Tage war jedoch die Begegnung mit einer Ärztin aus Leningrad. „Sie half mir, Leiden und Krankheit zu überwinden. Welcher Edelmut [und] großer Humanismus, einem Feind, einem Eindringling, … [einem] Angehörigen der faschistischen Armee, die ihre Familie vernichtet hatte,…das Leben zu retten.“

1946 kehrte Erich als Antifaschist nach Hamburg zurück und wurde noch im selben Jahr Mitglied der KPD. In der Gewerkschafts- und Jugendgruppenarbeit lernte Erich bald seine Lydia kennen. „Wir hatten gleichen Sinn und gleiches Streben für ein von Faschismus und Krieg befreites Leben in Solidarität, Völkerfreundschaft und gesellschaftlichen Fortschritt…“.

Ende der 50er Jahre kam Erich wegen Verstoßes gegen das KPD-Verbot „für 29 Monate in Gefangenschaft nach Wolfenbüttel“. Erneut eine schwere Zeit für beide, Lydia und Erich.

Heute blickt Erich mit Freude auf seine Kinder, Enkel und Urenkel. „Es hängt davon ab, nicht passiver Beschauer …, sondern aktiver Gestalter der Verhältnisse zu sein…, das ist meine Lebenserfahrung.“ Damit wünschte Erich uns ein solidarisches Beisammensein, „denn Solidarität macht stark“.

Georg Chodinski

Quelle: antifa Juni/ Juli 2013

1. – 17. November 2017

22. Oktober 2017

Woche des Gedenkens in Bergedorf

das ganze Programm hier: RZ_Internet_WdG_Programmheft_2017_CLIII

 

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