Nein zu Militäreinsätzen und Rüstungsexporten!
Demoanfang: Deserteursdenkmal/ Kriegsklotz am Dammtor
Veranstalter: Hamburger Forum
Bund der Antifaschistinnen und AntifaschistenLandesvereinigung Hamburg
22. September 2017
Die VVN-BdA informiert, Gedenkveranstaltung
22. September 2017
Frauen streiten nach der Befreiung für eine Gesellschaft ohne Hunger, Krieg und Unterdrückung.
Eine Lesung über kämpferisches Frauenleben nach 1945 im Rahmen der Woche des Gedenkens in Bergedorf
Ort: KulturForum Serrahn e.V., Serrahnstraße 1, Hamburg–Bergedorf
22. September 2017
„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“
Mit diesen Worten Richard von Weizsäckers wird in Billstedt den Widerstandskämpferinnen und -kämpfern gegen den Hitler-Faschismus gedacht. Sie gelten in Billstedt insbesondere für
Katharina Corleis Josef Florczak Fiete Schulze
John Trettin Adolf Rembte Willi Winkelman
Kurt Vorpahl
Gedenkstein vor dem ehemaligen Ortsamt in Billstedt
(Kundenzentrum Billstedt – Öjendorfer Weg 9)
22. September 2017
von Niko von Glasow, D / NL / CH / L, 2001-2004
Der Spielfilm schildert frei nach den tatsächlichen Ereignissen die Geschichte Kölner oppositioneller Jugendlicher um einen KZ–Flüchtling. Die Gruppe versorgt Kriegsgefangene mit Lebensmitteln, versteckt Verfolgte und attackiert immer wieder Vertreter des verhassten NS–Regimes. Die Gestapo nimmt sechs der Edelweiß–Piraten fest und lässt sie als „Kriminelle“ aufhängen. (siehe www.geschichte.nrw.de)
21. September 2017
Die VVN-BdA informiert, Lesung und Gespräch
Flyer_Lesung_Letterie_20171214
Veranstaltungsort: Schulmuseum Hamburg, Seilerstraße 42, 20359 Hamburg
Die niederländische Schriftstellerin Martine Letterie hat in Kinderbüchern die Verfolgung durch den Nationalsozialismus thematisiert. Nun hat sie ein Buch für Erwachsene verfasst: In „De Genen van mijn Vader“ („Die Gene meines Vaters“) blickt sie auf 400 Jahre Familiengeschichte zurück. Im Mittelpunkt stehen ihre Großeltern Martinus und Sjoedje. Martinus war einer der 6850 Niederländer und Niederländerinnen, die in das KZ Neuengamme deportiert wurden. Eine Liste der niederländischen Polizei, auf der er als Unterstützer der Kommunistischen Partei aufgeführt war, führte zu seiner Verhaftung. Martinus starb im Januar 1942 im KZ Neuengamme.
Martine Letterie ist Vorsitzende der „Stichting Vriendenkring Neuengamme“, dem Verband der ehemaligen Häftlinge des KZ Neuengamme und ihrer Angehörigen in den Niederlanden. Als Vertreterin der dritten Generation der NS-Verfolgten ist es ihr wichtig zu zeigen, wie sich die Folgen des Nationalsozialismus und des Krieges auch heute noch auswirken.
Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache stattfinden.
Eintritt frei
Moderation: Christine Eckel, Historikerin/Amicale Internationale KZ Neuengamme
Eine Kooperationsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme, der Amicale Internationale KZ Neuengamme und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
20. September 2017
Nachdem die rechte Partei AfD, die sich seit ihrer Gründung zu einer rechten Bewegungspartei mit völkisch-nationalistischer und autoritärer Stoßrichtung und neoliberalen Wirtschafts-programmatik entwickelt hat, im Laufe der letzten Jahre in viel zu viele Landesparlamente eingezogen ist, versucht sie jetzt, in der Wahl vom 24.09. in den Bundestag zu kommen, um ihre reaktionäre und menschenfeindliche Politik auch dort und von dort aus zu betreiben. Das wollen wir gemeinsam verhindern.
Die Alternative für Deutschland (AfD) setzt in ihrem Wahlkampf sowohl auf Sozialdemagogie, indem sie mittellose Deutsche gegen mittellose Migranten aufhetzt, als auch auf die Bestärkung rassistischer und nationalistischer Vorurteile, und hier findet sie ziemlich gleichmäßig bei Menschen aus allen Schichten offene Ohren. Das heißt, wir müssen Rassismus, Nationalismus und die Sozialdemagogie der AfD in den Fokus stellen und bekämpfen, und zwar im Einsatz gegen ihre Infotische, als Stammtischkämpfer und – kämpferinnen und als ungebetene Gäste ihrer Veranstaltungen.
Denn die AfD will uns in eine Zeit zurückversetzen, in der Frauen wieder am Herd bleiben müssen, in der soziale Errungenschaften abgeschafft sind und in der jedes Land Europas wieder sein eigenes nationalistisches Süppchen kocht. Sie will eine Republik, in der Menschenrechte ausgehebelt werden und in der nicht nur die Grenzen dicht sind, sondern auch Grenzen zwischen den Menschen gezogen werden. Sie steht für eine extrem rechte Innenpolitik, die sogenannte, nach diffusen Kriterien eigenmächtig ernannte Gefährder mit Vorbeugehaft oder sogar dauerhafter Schutzhaft bedroht.
Sie will zurück in eine Zeit, in der „völkisch ein ganz normaler Begriff ist“ und in der das Verfolgen einer ganzen Religionsgruppe gesellschaftliche Praxis wird. Sie treibt die Verrohung und Spaltung der Gesellschaft voran, anstatt zu erkennen, dass in diesen Zeiten der Krise Solidarität die einzige Alternative sein muss.
Als Hamburgerin erinnere ich mich nur zu gut an die Zeit, als die Schill-Partei im Hamburger Senat saß und u.a. den Innensenator stellte. Sie stand für Brechmitteleinsätze bei Verdacht auf BTM-Delikten, Forderung nach Kastration von Sexualstraftätern, Gefahrengebiete und Polizeistaats-Phantasien. Sie stand auch für eine Unzahl von Skandalen und machte sich damit zum Treppenwitz der Hamburger Stadtgeschichte, nur dass wir in diesem Land keine rechte Partei jemals witzig finden sollten.
Wir wollen ganz aktiv den Niedergang der AfD betreiben. Können wir erwarten, dass dieser ebenfalls von zahllosen Skandalen, Eklats und gerichtsrelevanten Ereignissen gespickt sein wird? Ja, das können wir. Wollen wir ihnen denn die Zeit dazu lassen, Presse, Bundestag und Landesparlamente mit ihrem Unrat, ihren menschen-verachtenden Provokationen, mit ihren Skandalen zu überziehen? Nein, das wollen wir nicht, auf gar keinen Fall.
Wir sind die Vielen, die für eine Gesellschaft ohne Konkurrenz und Hass stehen. Wir sind diejenigen, die keine Grenzen kennen und für die Bewegungsfreiheit für alle ein Menschenrecht ist. Uns kann keiner erzählen, dass unsere Freunde plötzlich unsere Feinde sein sollen, weil wir unterschiedliche Religionen haben oder eine unterschiedliche Hautfarbe. Wir wollen uns nicht verwerten lassen und uns nicht gegenseitig ausstechen müssen. Wir stehen nach wie vor für den Kampf für eine Welt des Friedens und der Freiheit. Auch deshalb haben wir als Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten uns an den Protesten gegen G20 beteiligt.
Unsere Solidarität ist grenzenlos.
Die AfD darf sich nicht verfestigen „AfD zur Episode machen“
25. August 2017
Ein Dokumentarfilm über die Leidensgeschichte von Hugo Höllenreiner, KZ-Überlebender in Auschwitz. Er litt unter den Experimenten des sogenannten „Todesengels“ Josef Mengele! Der junge Komponist, Adrian Gaspar, vertonte diese grausamen Erlebnisse in einem Oratorium unter dem Titel „Synphonia Romani – Bari Duk“. […] Der Film „Dui Rroma“ („zwei Roma“) zeigt Gegensätze mit demselben Ziel: Bewusstsein schaffen, um selbstbewusst die eigene Identität zu stärken. (DVD „Dui Rroma“)
25. August 2017
Die VVN-BdA informiert, Gedenkveranstaltung
Gedenkveranstaltung Wandsbek 2017
Seit vielen Jahren gedenken wir am 29. August der Opfer des KZ Wandsbek.
Es ist der Tag, an dem Raja Ilinauk „zur Abschreckung“ für die anderen Häftlinge auf dem
Lagergelände öffentlich erhängt wurde. Grund: Anfang August war ihr aus Müdigkeit und
Erschöpfung eine schwere Gussform runtergefallen, für die SS war es „Sabotage“.
Anfahrt:
U1 Wandsbek Markt, Bus M9, Zugang über Nordmarkstraße
oder über den Parkplatz von Mc Donalds
25. August 2017
Die VVN-BdA informiert, Friedensdemonstration
Demoanfang: Deserteursdenkmal/ Kriegsklotz am Dammtor
Veranstalter: Hamburger Forum