Hamburger antifa Seiten Nov./Dez 2017
5. November 2017
Trauer um Erich Röhlck
30. Oktober 2017
Die VVN-BdA Hamburg trauert um unseren Kameraden Erich Röhlck.
Zur Erinnerung veröffentlichen wir noch einmal den Beitrag, der aus Anlass seines 90. Geburtstag 2013 in der antifa erschienen ist.
Geboren am Pfingstmontag, dem 20. Mai1923
Erich Röhlck – ein unermüdlicher Kämpfer
Geboren im ländlichen Mecklenburg, aufgewachsen in Hamburg, unter wirtschaftlich knappen Lebensumständen. Acht Jahre Volksschule, Hitlerjugend, Tischlerlehre, Arbeitsdienst, dann Kriegsdienst. „Ich erlebte die Grauen des Krieges…Am 5. März 1943 wurde ich von Rotarmisten gefangen genommen… Ich hatte Angst. Ich mit meiner Naziideologie.“ Im Lager lernte Erich das andere Deutschland kennen. „Ich traf einen Hamburger Antifaschisten, Willi von der Reith, der Aufklärungsarbeit unter Kriegsgefangenen leistete…und schloss mich dem Aufruf des Nationalkomitees Freies Deutschland gegen die Hitlerdiktatur an.“
Erichs Schlüsselerlebnis bis zum heutigen Tage war jedoch die Begegnung mit einer Ärztin aus Leningrad. „Sie half mir, Leiden und Krankheit zu überwinden. Welcher Edelmut [und] großer Humanismus, einem Feind, einem Eindringling, … [einem] Angehörigen der faschistischen Armee, die ihre Familie vernichtet hatte,…das Leben zu retten.“
1946 kehrte Erich als Antifaschist nach Hamburg zurück und wurde noch im selben Jahr Mitglied der KPD. In der Gewerkschafts- und Jugendgruppenarbeit lernte Erich bald seine Lydia kennen. „Wir hatten gleichen Sinn und gleiches Streben für ein von Faschismus und Krieg befreites Leben in Solidarität, Völkerfreundschaft und gesellschaftlichen Fortschritt…“.
Ende der 50er Jahre kam Erich wegen Verstoßes gegen das KPD-Verbot „für 29 Monate in Gefangenschaft nach Wolfenbüttel“. Erneut eine schwere Zeit für beide, Lydia und Erich.
Heute blickt Erich mit Freude auf seine Kinder, Enkel und Urenkel. „Es hängt davon ab, nicht passiver Beschauer …, sondern aktiver Gestalter der Verhältnisse zu sein…, das ist meine Lebenserfahrung.“ Damit wünschte Erich uns ein solidarisches Beisammensein, „denn Solidarität macht stark“.
Georg Chodinski
Quelle: antifa Juni/ Juli 2013
1. – 17. November 2017
22. Oktober 2017
25. September 2017 um 17 Uhr
25. September 2017
„Aufstehen gegen Rassismus“, Die VVN-BdA informiert, Kundgebung
Wir haben unser Ziel „Bundestag nazifrei“ nicht erreicht.
Mit der AfD hat erstmals wieder eine extrem rechte Partei den Sprung in den Bundestag geschafft. Wir schlagen Alarm und treffen uns mit allen, die ihren Protest gegen diese Entwicklung auf die Straße tragen wollen am 25. September um 17 Uhr auf dem Hachmannplatz.
Die VVN-BdA Hamburg ist diesem spontanen Aufruf gefolgt.
Sonntag, 24. September, 17.00 Uhr
22. September 2017
Lissabon – Hafen der Hoffnung
von Pavel Schnabel, D 1994
„Kein Land hat so vielen Flüchtlingen geholfen wie Portugal“, sagen Fritz und Kaethe Adelsberger. Lissabon bedeutete für sie Rettung. Unter hunderttausenden Juden flohen sie quer durch Europa vor den Nationalsozialisten. Und sie leben noch heute in Lissabon. Die Stadt in diesem armen kleinen Land war Transit–Station für viele prominente Flüchtlinge wie Heinrich Mann, Franz Werfel, Lion Feuchtwanger, Alfred Polgar. Portugal, autoritär regiert von Premierminister Antonio Salazar, galt während des Zweiten Weltkriegs als neutral. Er gewährte den Gejagten, die durch das Land mussten um sich nach Amerika durchzuschlagen, für dreißig Tage Zwischenstation. Aber als wegen des immer heftiger werdenden Krieges kaum noch Schiffe fuhren, „strandeten“ immer mehr Menschen in Lissabon.
https://cpmediaload.com/download/Lissabon–Hafen_der_Hoffnung.html#.WTfcsTq1t9A)
Ort : Kino METROPOLIS Metropolishaus
Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße
(Eingang Kleine Theaterstraße 10)
Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!
Freitag, 6. Oktober 2017, 19.00 Uhr
22. September 2017
Ausstellungseröffnung – mit Macher*innen der Ausstellung in der Cantina fux & ganz (fux Kaserne)
Banditi e ribelli – Die italienische Resistenza 1943 – 1945
– neue Wanderausstellung –
Die fotodokumentarische Ausstellung erzählt die Entwicklung des Partisanenkrieges in Italien zwischen 1943 und 1945. Die Texte des Historikers Santo Peli und mehr als 120 Fotografien dokumentieren das Leben und die Anstrengungen der jungen Frauen und Männer, die gegen den Krieg, Faschismus und Gräuel der deutschen Besatzung kämpften.
Veranstalterin: Projektgruppe „Mai piú fascismo Hamburg in Kooperation mit VVN–BdA Hamburg und Rosa–Luxemburg–Stiftung Hamburg
ab 7.- 17. Oktober 2017 Montag – Samstag 12 – 18 Uhr
22. September 2017
Banditi e ribelli – Die italienische Resistenza 1943 – 1945
– neue Wanderausstellung –
Die fotodokumentarische Ausstellung erzählt die Entwicklung des Partisanenkrieges in Italien zwischen 1943 und 1945. Die Texte des Historikers Santo Peli und mehr als 120 Fotografien dokumentieren das Leben und die Anstrengungen der jungen Frauen und Männer, die gegen den Krieg, Faschismus und Gräuel der deutschen Besatzung kämpften.
Veranstalterin: Projektgruppe „Mai piú fascismo Hamburg in Kooperation mit VVN–BdA Hamburg und Rosa–Luxemburg–Stiftung Hamburg
Ort: fux Kaserne, Bodenstedtstr. 16, Hinterhof Eingang Süd/ Mittelwest, Hochparterre links
Sonntag, 8. Oktober, 11.00 – 17.00 Uhr
22. September 2017
„We are here because you are there“
VVN-BdA-Seminar Fluchtursache
Seminar zu Ursachen für Flucht und erzwungene Migration
Ort: dock europe e.V. – Internationales Bildungszentrum, Bodenstedtstr. 16, Hamburg – (fux Kaserne, Eing. West, 2. Etage)
Anmeldung erbeten – Tel.: 040 314 254 (Anrufbeantworter) oder Email: vvn–bda.hh@t–online.de
ab 20. – 27. Oktober 2017, täglich von 17 – 20 Uhr
22. September 2017
Banditi e ribelli – Die italienische Resistenza 1943 – 1945
– neue Wanderausstellung –
Die fotodokumentarische Ausstellung erzählt die Entwicklung des Partisanenkrieges in Italien zwischen 1943 und 1945. Die Texte des Historikers Santo Peli und mehr als 120 Fotografien dokumentieren das Leben und die Anstrengungen der jungen Frauen und Männer, die gegen den Krieg, Faschismus und Gräuel der deutschen Besatzung kämpften.
Ort: Rote Flora, Achidi–John–Platz 1 (Ex–Schulterblatt 71)
Veranstalterin: Projektgruppe „Mai piú fascismo Hamburg in Kooperation mit der VVN–BdA Hamburg
Sonntag, 22. Oktober 2017, 11.00 – ca. 13.30 Uhr
22. September 2017
Stadtteilrundgang auf den Spuren von Widerstand und Verfolgung in St. Pauli / Altona–Altstadt
In den Straßen St. Paulis und der Altonaer Altstadt erinnern zahlreiche Gedenktafeln und Stolpersteine an den Terror der Nazis: Antisemitismus, Rassismus, Intoleranz sowie Hass und Gewalt gegen politische Gegner und Andersdenkende. Präsent sind ebenso das Spektrum der Gegenwehr vom Arbeiter*innenwiderstandes über mutiges Verhalten von Wehrmachtdeserteuren bis hin zu unangepassten Aktivitäten der Swing–Jugend.
Eine Kooperationsveranstaltung der Kurverwaltung St. Pauli und der VVN–BdA Hamburg
Treffpunkt: Beatles–Platz (Nähe S–Bahn Reeperbahn);






