Donnerstag, 9. Februar, 18.30 Uhr

21. Januar 2017

 

Dialoge über Deutschland – Musikalisch-literarischer Abend

„Dialoge über Deutschland“ von Richard Matthias Müller, eine seltsam frische und provokante Lektüre auch nach mehr als einem halben Jahrhundert – zu Gehör gebracht von Georg Chodinski (VVN-BdA) und René Senenko (Willi-Bredel-Gesellschaft). Uwe Levien wird mit selten gespielten Liedern zur Gitarre aus seinem Repertoire aufwarten.

Veranstalter: ella Kulturhaus Langenhorn in Kooperation mit der Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e. V., Eintritt € 3,-

Ort: ella-Kulturhaus, Wohnzimmer am Käkenflur 16f

 

Donnerstag, 9. Februar, 19.30 Uhr

21. Januar 2017

„Krieg oder Frieden“ Es spricht: Prof. Dr. Norman Paech, am Beispiel Syrien.

Veranstalter: Barmbeker Initiative gegen Rechts und Kulturpunkt Barmbek Basch, Unterstützer: ver.di Arbeitskreis Frieden

Ort: Kulturpunkt Barmbek Basch, Wohldorfer Str.30

 

Mittwoch, 15. Februar, 18.00 Uhr

21. Januar 2017

 

„Racke Malprahl – Sprich drüber“ und Ausstellung „Ohh Porajmos“

Aus Erinnerungen der Enkel an die Erzählungen der Großeltern sind Lesestücke entstanden, die das Grundgerüst von Racke Malprahl bilden. In diese Texte gehen auch die eigenen Erfahrungen an die fortwährende Diskriminierung ein, ergänzt um Berichte der anwesenden Kinder und Enkel von Überlebenden des Porajmos, wie die Sinti und Roma den Völkermord nennen.

Mit Robert Mechau, Arnold Weiß, Inge Weiß, Moritz Terfloth und Ralf Lorenzen. – Eintritt frei, Veranstalter: Kulturpunkt Barmbek Basch

Ort: Kulturpunkt, Barmbek Basch, Saal 1, Wohldorfer Straße 30,

 

Sonnabend, 18. Februar, 11.00 Uhr

21. Januar 2017

,

Gedenken zum 74. Jahrestag für die hingerichteten Mitglieder der antifaschistischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

Ort: „Weiße Rose“, am Gedenkstein „Weiße Rose“ in Volksdorf , Nähe U-Bahnstation Volksdorf

Einladung Weiße Rose Gedenken 2017

Einladung Weiße Rose Gedenken 2017     Unser Widerstand begann mit dem Widerspruch…   …und ihr Geist lebt trotzdem weiter!     Redebeitrag: André Buschmann   Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Hamburg   Unterstützt von: Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V., Deutscher Freidenker-Verband Landesverband Nord e.V., Kuratorium Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V., DKP Wandsbek, Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V., Arbeitsgemeinschaft Jugendweihe Groß-Hamburg e.V., Motorradclub Kuhle Wampe, Pax Christi Hamburg

Samstag, 18. Februar, 14.00 Uhr

21. Januar 2017

„Damals bei uns in Groß Borstel“ Stadtteilrundgang mit Udo Spengler, Erinnerungen und Berichte über Nazizeit, Krieg und Neubeginn 1933 bis 1945.

Veranstalterin: VVN-BdA Hamburg-Nord

Treffpunkt: Ecke Borsteler Chaussee / Brödermannsweg (vor Sparkasse)

 

Sonntag, 26. Februar, 17.00 Uhr

21. Januar 2017

Sir Nicky – Held wider Willen

von Matej Minác und Patrik Pass, CZ 2011

Prag 1939. Kurz vor dem Einmarsch der Deutschen in die Tschechoslowakei. Der 30jährige Nicholas Winton wird Zeuge der ersten Fluchtversuche jüdischer Familien. Ohne jegliche offizielle Unterstützung organisiert er Kinder-Transporte von Prag aus durch Hitler-Deutschland bis nach Großbritannien und rettet so 669 Kinder jüdischer Familien vor der Deportation in den sicheren Tod. (Quelle: http://www.sirnicky-film.de/)

Kommunalen Kino – METROPOLIS
Metropolishaus
Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße
(Eingang Kleine Theaterstraße 10)
Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar

 

Mittwoch, 8. März, 19.00 Uhr

21. Januar 2017

 

Widerständiges Frauenleben –

Frauen streiten nach der Befreiung für eine Gesellschaft ohne Hunger, Krieg und Unterdrückung. Veranstaltung zum Internationalen Frauentag über kämpferisches Frauenleben nach 1945.

.

Am Grab der Widerstandkämpferin Magda Thürey auf dem Ohlsdorfer Friedhof reichten sich am 17. Juli 1945 der Kommunist Fiete Dettmann und der Sozialdemokrat Karl Mettmann die Hände und riefen aus „ Nie wieder Krieg und Faschismus! Einigkeit, Einheit und nie wieder Bruderkampf!“ – Damit verbanden viele Frauen in Hamburg, die gegen das Naziregime Widerstand geleistet hatten, die Hoffnung und den erklärten Willen zum Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit. Sie gehörten vor 70 Jahren zu den Mitbegründer*innen der VVN. Sie setzten sich für den Aufbau einer demokratischen Gesellschaft eines vereinten Deutschlands ein. Sie protestierten gegen die Wiederbewaffung und sammelten Unterschriften für den Stockholmer Appell, der die Atombombe ächtete.

Frauen wie Gertrud Meyer, Hilde Bentin, Erna Mayer, Renate Strübing und viele andere Verfolgte des Naziregimes wurden in der noch jungen Bundesrepublik Adenauers wieder verfolgt und ihre Organisation verboten. Wir berichten aus Anlass des 106. Internationalen Frauentag über ihr kämpferisches Frauenleben nach 1945.

Eine Kooperationsveranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregemes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) e. V. Hamburg mit dem Kultur Palast Hamburg

 

Plakat Int. Frauentag 2017 VVN-BdA

Ort: Kulturpalast Hamburg, Öjendorfer Weg 30 a, Hamburg-Billstedt

 

Wir feiern 70 Jahre VVN Hamburg

21. Januar 2017

70 Jahre VVN – Komm vorbei wir feiern

„Wir stehen für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Nazismus und Militarismus“

Wann: Freitag 3 . Februar 2017 – 18 Uhr

Wo: im Kultur Palast Billstedt Öjendorfer Weg 30a, 22119 Hamburg. (… nur wenige Schritte von der U-Bahn „Billstedt“)

Mit dabei sind :

Dr. Detlef Garbe

Rolf Becker

Erich Schaffner

One Step Ahead

Bejaranos & Microphon Mafia

Sonntag, 26. März, 17.00 Uhr

21. Januar 2017

Der Mordfall Oppenhoff von Hannes Heer, D 1985 Im März 1945 wurde der von den Amerikanern im befreiten Aachen eingesetzte Bürgermeister Franz Oppenhoff von einem mit Fallschirmen abgesprungenen Werwolf-Kommando ermordet. Rekonstruktion des Falls mit den vier noch lebenden Mördern und anhand von Spielszenen. Ein Stück auch über deutsche Nachkriegsjustiz, die auf Freispruch entschied. Unser Gesprächsgast: Der Filmautor Hannes Heer

Kommunalen Kino – METROPOLIS
Metropolishaus
Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße
(Eingang Kleine Theaterstraße 10)
Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar

Mi., 21.12.2016, 18.00 Uhr, Ramazan-Avci-Platz, S-Bahn Landwehr

20. Dezember 2016

,

Kein Schweigen! Kein Vergessen!
Aufruf zur Kundgebung zum Gedenken an Ramazan Avci

Am 21.12.1985 wurde Ramazan Avci zusammen mit seinem Bruder und einem
Freund am Bahnhof Landwehr aus einer bekannten Skinheadkneipe heraus
angegriffen. Sein Bruder und der Freund konnten in letzter Sekunde in
einen Linienbus fliehen, der ebenfalls von den Nazis angegriffen wurde.
Ramazan Avci rannte auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto erfasst
und meterweit durch die Luft geschleudert. Nach dem er auf der Straße
aufschlug, liefen mindestens drei Skins auf ihn zu. Ramazan Avci wurde
auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten
brutal malträtiert und verstarb am 24.12.1985 an den Folgen dieser
Schläge im Krankenhaus. Wenige Tage später wurde sein Sohn geboren, der
nach ihm benannt wurde.
Obwohl die Mörder von Ramazan Avci aus dem Umfeld der neonazistischen
FAP stammten, wurde vom Gericht kein politisches Motiv gesehen. Dies war
nicht der erste und letzte rassistische Mord bei dem kein politisches
Motiv erkannt wurde. Es ist die Regel und nach wie vor allgegenwärtig.

Wir wollen Ramazan Avci gedenken und uns mit seiner Familie
solidarisieren. Wir wollen an diesem Tag auch der anderen Opfer von
rassistischen Übergriffen gedenken und die Erinnerung an sie wachhalten.
Die Familie Avci hat sich gewünscht, dass bei der Kundgebung neben der
Ramazan Avci Initiative ausschließlich Familienangehörige von Opfern
rassistischer Gewalt zu Wort kommen sollen. Entsprechend wird das
Programm der Kundgebung gestaltet sein.

Und die Familie wünscht sich Rosen, die an dem Gedenkstein niedergelegt
werden können.

Ältere Nachrichten · Neuere Nachrichten