Donnerstag, 5. November , 19.30 Uhr

27. September 2015

AuschwitzKomitee 5_Nov_2012

„Gegen das Vergessen“ Veranstaltung des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V. zur Erinnerung an die Pogromnacht am 9. November 1938 Ort: Universität Hamburg, DWP (ehemals HWP), Von-Melle-Park 9, Hörsaal, Hamburg

Sonnabend, 7. November

27. September 2015

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Tagung Gedenken neu denken! Erinnerungsorte und -rituale auf dem Prüfstand: Bilanz ziehen – Position bestimmen – Perspektiven aufzeigen Veranstalter: Geschichtswerkstätten Hamburg

Ort: Kulturzentrum Zinnschmelze, Maurienstr. 19, Hamburg

alle Infos hier : (PDF)

 

Sonntag, 8. November, 17.00 Uhr

27. September 2015

Der Aufenthalt von Frank Beyer, DDR 1983 Ein 19jähriger deutscher Soldat gerät durch eine Verwechslung in den Verdacht, bei einer SS-Razzia in Lublin ein polnisches Mädchen ermordet zu haben, und erlebt in persönlicher Bedrängnis als Gefangener in einem polnischen Zuchthaus die ganze Problematik seiner Zeit. Objektives, modellhaftes Drama über Schuld und Verantwortung unter Kriegsrecht und Gewaltherrschaft, wobei Zeit und Ort auswechselbar erscheinen. Die kammerspielartige Anlage des Films und seine ausgezeichneten Darsteller führen zu erregender Dichte und Stringenz. (Filmlexikon Zweitausendeins) Ort: Kommunalen Kino  METROPOLIS Dammtorstraße / Ecke Kleine Theaterstraße (Eingang Kleine Theaterstraße 10)   Das Foyer und der Kinosaal sind mit dem Rollstuhl erreichbar!

Montag, 9. November, 15.30 – 17.00 Uhr

27. September 2015

Einladung Mahnwache 2015-3

 

Mahnwache: „Erinnerung und Mahnung“ anlässlich des 76. Jahrestags der Reichspogromnacht An diesem Ort wurde im faschistischen Deutschland am 9. November 1938 die Bornplatz-Synagoge angezündet. Veranstalter: VVN-BdA, Jüdische Gemeinde, Universität Hamburg Ort: Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof), Hamburg

Donnerstag, 26. November, 19.00 Uhr

27. September 2015

Es kann legitim sein, was nicht legal ist

Dieser Film läuft im Kino 3001

Martin Löwenberg – ein Leben gegen Faschismus, Unterdrückung und Krieg von Petra Gerschner und Michael Backmund

 

Fast zwei Jahrzehnte begleiteten die FilmemacherInnen den Widerstandskämpfer und ehemaligen KZ-Häftling Martin Löwenberg (geboren 12. Mai 1925) mit der Kamera.

Als Jugendboxer trainierte Martin Löwenberg im Breslauer Postsportverein Stephan und verprügelte in der Freizeit mit seinen Freunden mehrfach den Streifendienst der Hitlerjugend. Später arbeitete er mit seinem älteren Bruder Fred in einem organisierten Widerstandsnetzwerk und unterstützte osteuropäische Zwangsarbeiter. Im Mai 1944 nahm ihn die Gestapo fest. Nach tagelangen Verhören wurde er deportiert und musste im KZ-Außenlagern Thil und Leitmeritz bis zu seiner Befreiung selbst Zwangsarbeit in unterirdischen Stollen leisten.

Der Film dokumentiert auch das politische Engagement von Löwenberg nach 1945 gegen die Remilitarisierung der Bundesrepublik, seine Verfolgung als Kommunist genauso wie seine Unterstützung von Roma-Flüchtlingen in der KZ-Gedenkstätte Dachau, die Verhinderung von Naziaufmärschen oder seinen Kampf für die Entschädigung von ehemaligen Zwangsarbeiter*innen. (InSight e.V.)

Eine Kooperationsveranstaltung: GWA St.Pauli, Rosa-Luxemburg-Stiftung, VVN-BdA

Ort: Kino 3001, Schanzenstraße 75, 20357 Hamburg

 

Donnerstag, 3. Dezember, 17.00 Uhr

26. September 2015

Gedenkfeier für Billstedter Widerstandskämpfer „Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“. Veranstalterin: VVN-BdA Hamburg-Mitte Ort: Gedenkstein vor dem Kundenzentrum Billstedt (ehemaliges Ortsamt), Öjendorfer Weg 9, Hamburg

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts informiert:

13. September 2015

14.000 auf unseren Demonstrationen und Kundgebungen

 für Internationale Solidarität statt völkischen Patriotismus!  Refugees welcome!

 Die Nazis und Hooligans konnten in Hamburg nicht marschieren! Dank EUCH!

Die hamburgische Zivilgesellschaft hat heute einen großartigen Erfolg errungen.

Schon, dass es überhaupt zu einer Verbotsverfügung gegen den geplanten Aufmarsch von Nazis und rechten Hooligans in Hamburg gekommen ist, ist der erste Erfolg der entschiedenen Mobilisierung von über 630 Initiativen und Organisationen. Im Aufruf des Hamburger Bündnis’ gegen Rechts hatten wir gesagt, dass wir den Protest dort hintragen werden, „wo die RassistInnen ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten wollen“, und dass wir den Naziaufmarsch notfalls durch Blockaden verhindern werden.

Auch, dass der Senat nach Wochen des Schweigens gegenüber der von rassistischen Hetzparolen und Menschenfeindlichkeit geprägten faschistischen Mobilisierung im letzten Moment entschieden hat, sich mit „Hamburg bekennt Farbe“, öffentlich zu positionieren, ist ohne unseren angekündigten Widerstand kaum denkbar.

14.000 Menschen haben heute durch die Teilnahme an den Demonstrationen und Kundgebungen des HBgR deutlich gemacht, dass wir in Hamburg den Nazis und Hooligans kein Fußbreit überlassen werden. Nicht heute, nicht morgen und an keinem anderen Tag.

DANKE! MERCI! THANK YOU! ŞUKRAN! TAŞEKÜR EDERIM!

Quelle: http://www.keine-stimme-den-nazis.org/
Demotrailer hier:
https://www.youtube.com/watch?v=guiGd6_VrFg

Rede der VVN-BdA Vertreterin am Antikriegstag 2015

2. September 2015

„Die Ziele sind… Völlige Abrüstung und Entmilitarisierung Deutschlands und die Ausschaltung der gesamten deutschen Industrie, welche für eine Kriegsproduktion benutzt werden kann. Zu diesem Zweck werden alle Land-, See- und Luftstreitkräfte … aufgelöst.“

 

„In praktisch kürzester Frist ist das deutsche Wirtschaftsleben zu dezentralisieren mit dem Ziel der Vernichtung der bestehenden übermäßigen Konzentration der Wirtschaftskraft, dargestellt insbesondere durch Kartelle, Syndikate Trusts und andere Monopolvereinigungen.“

 

„Jeder nazistischen und militaristischen Betätigung und Propaganda ist vorzubeugen.“

 

„In ganz Deutschland sind alle demokratischen politischen Parteien zu erlauben und zu fördern…“

 

Das sind Zitate aus dem Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945, unterschrieben von den Staatsoberhäuptern Großbritanniens, der USA und der Sowjetunion.

 

Wie sähe Deutschland heute aus, wenn diese Festlegungen verwirklicht worden wären?

Es gäbe keine Bundeswehr, d. h.

es gäbe keine deutschen Soldaten im Kosovo, in Afghanistan und Mali, im Mittelmeer, in der Türkei und in den Staaten rund um Russland (diese Aufstellung ist unvollständig);

es gäbe kein Werben fürs Sterben an Arbeitsagenturen, Schulen und Hochschulen.

 

Deutschland wäre nicht der viertgrößte Waffenlieferant der Welt,

d.h. in den Kriegen in Syrien, im Irak, in Libyen, im Jemen, in Somali kämen keine deutschen Waffen zum Einsatz (auch diese Aufzählung ist unvollständig).                                                                .

Aus der Erkenntnis, dass wirtschaftliche Macht zur Durchsetzung undemokratischer Ziele missbraucht werden kann, gäbe es keine Großkonzerne wie Deutsche Bank, Allianz, BASF, Siemens, Airbus, Krupp-Thyssen AG ( auch diese Aufzählung ist natürlich unvollständig).

 

Es gäbe kein KPD-Verbot, aber ein Verbot der NPD und anderer neofaschistischen und rechtspopulistischen Organisationen.

 

Es gäbe keinen Bundespräsidenten, der wie Gauck für ein Aufgeben der militärischen Zurückhaltung und für ein größeres militärisches Engagement Deutschlands plädiert und den Eindruck erweckt, am deutschen Wesen solle wieder einmal die Welt genesen.

 

Das 1949 verabschiedete Grundgesetz ermöglichte noch eine antifaschistische, entmilitarisierte, entmonopolisierte und wirklich demokratische Entwicklung Westdeutschlands.

Der Kalte Krieg, der schon mit dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima eingeleitet wurde, verhinderte eine solche Entwicklung

 

Unter dem Motto „Tag der deutschen Patrioten“ wollen am 12. September Neonazis, Hooligans und Rassisten durch Hamburg marschieren. Was für ein Irrwitz! Da nennen sich Leute „deutsche Patrioten“, die faschistische Ideologie wieder salonfähig machen wollen, genau die Ideologie, mit der in Deutschland der zweite Weltkrieg vorbereitet wurde. Wirkliche „deutsche Patrioten“, die zugleich auch immer Internationalisten waren, sind für mich Menschen wie Karl Liebknecht, der im ersten Weltkrieg erklärte, der Hauptfeind stehe im eigenen Land oder Carl von Ossietzky, der es seine patriotischste Aufgabe nannte, im eigenen Land Militarismus und Kriegsvorbereitung zu bekämpfen oder die Hamburger Widerstandskämpfer, die in einem Flugblatt 1942 erklärten „Hitlers Niederlage ist nicht unsere Niederlage, sondern unser Sieg“ oder Peter Gingold, deutscher Kommunist, deutscher Jude und Mitkämpfer der französischen Résistance, der sagte“ Der einzige legitimierte Patriotismus damals war, dem eigenen Land die Niederlage zu wünschen“.

Diese Niederlage wünschen wir auch heute den deutschen Großmachtambitionen, der Militarisierung, dem Erstarken faschistischer Ideologien.

Deshalb lasst uns am 12. September so wie heute gemeinsam gegen den Aufmarsch der alten und neuen Nazis in Hamburg demonstrieren.

 

1. September 2015

Ilse Jacob

 

12. September 2015

16. August 2015

Kein Aufmarsch von Nazi-Hooligans in Hamburg am 12. September

Internationale Solidarität statt völkischem Patriotismus. Refugees welcome!

Am 12. September 2015 wollen Neonazis, Hooligans und RassistInnen aus verschiedenen Spektren und mit überregionaler Beteiligung unter dem Motto „Tag der deutschen Patrioten“ durch die Hamburger Innenstadt marschieren. Dies wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen verhindern.

Demonstration und Gegenaktivitäten: Samstag 12. September 2015, 10:00 Uhr dort wo die Nazis sind vorerst Hauptbahnhof (Hachmannplatz)

Aktuelle Informationen hier

Flyer: kein_nazi_hooligan_aufmarsch_flugblatt_06_08_15

29. Aug. 2015 um 15.00 Uhr

16. August 2015

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Vor 71 Jahren: Das KZ Wandsbek Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Wandsbek

In Wandsbek gibt es seit einigen Jahren die Wohnsiedlung „An der Rahlau“. Sie liegt idyllisch gelegen an  der Wandse und dem Eichtalpark. Vor 71 Jahren sah es hier anders aus: Hier befand sich das KZ Wandsbek, eines von über 85 Außenlagern des KZ Neuengamme in Norddeutschland. Über 500 Frauen mussten hier von Juni 1944 bis Mai 1945 unter katastrophalen Bedingungen und unter Aufsicht der SS Gasmasken für die Lübecker Drägerwerk AG herstellen.    Als Anfang August 1944 das russische Mädchen Raja Ilinauk aus Müdigkeit und Erschöpfung eine schwere Gussform fallen ließ, wurde ihr von der SS Sabotage unterstellt. Am 29. August wurde sie „zur Abschreckung“ im Lager aufgehängt. Diesen Jahrestag nehmen wir zum Anlass, den Frauen des KZAußenlagers Wandsbek zu gedenken.    Nach langen Auseinandersetzungen zwischen den Eigentümern der Wohnanlage und dem Bezirk Wandsbek wurde im Mai 2010 in Anwesenheit von drei ehemaligen Häftlingen die KZ-Gedenkstätte in Wandsbek eröffnet. Kurz darauf wurde die Gedenkstätte mehrmals von Unbekannten beschädigt – umso wichtiger ist es, an die Geschichte des KZ Wandsbek und das Leiden der dort inhaftierten Frauen zu erinnern.

Anfahrt zur Gedenkstätte Wandsbek: U1 Wandsbek Markt, Bus M9, Zugang über Nordmarkstraße

…bringt eine Rose mit…

 

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