Ein Auschwitz-Überlebender in den erinnerungspolitischen Konflikten der Nachkriegszeit
Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
am Dienstag, 12. November 2013
Bund der Antifaschistinnen und AntifaschistenLandesvereinigung Hamburg
24. Oktober 2013
Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
am Dienstag, 12. November 2013
13. Oktober 2013
(Eintritt frei).
Ausführliche Informationen folgen!
13. Oktober 2013
13. Oktober 2013
Filmvorführung
DER HAMBURGER AUFSTAND OKTOBER 1923
Dokumentarfilm, BR Deutschland, 1971, 115 Min.,
Regie: Klaus Wildenhahn
Veranstalter: Kulturpunkt Barmbek-Süd im Basch; Barbeker Initiative gegen Rechts; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes e.V. –Bund der Antifaschisten Hamburg Mitte und Nord; Motorradclub Kuhle Wampe
Hinweis: Als Veranstalter behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 des Versammlungsgesetzes Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Orga-nisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschen-verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
13. Oktober 2013
Anlässlich des 75. Jahrestags der Reichspogromnacht findet
An diesem Ort wurde im faschistischen Deutschland am 9. November 1938
die Bornplatz-Synagoge angezündet.
Einladung Mahnwache 2013 v 9 10 neu
Veranstalter:
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)
Jüdische Gemeinde Hamburg
Universität Hamburg
Unterstützer:
Auschwitz-Komitee Hamburg
Bürgerinitiative Grindelhof
Mechadasch Hamburg (Gedenk- u. Bildungsstätte Israelitische Töchterschule und Arie-Goral-Sternheim-Gesellschaft e.V.
PAX Christi Hamburg
Stadtteilschule Altrahlstedt
3. Oktober 2013
3. Oktober 2013
Die Stiftung Auschwitz-Komitee lädt herzlich ein
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg,
Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky durchgeführt. Das Gebäude ist mit dem Rollstuhl erreichbar. Der Eintritt ist frei.
In diesem Jahr erhalten den Preis:
für ihre erneuerte Fassung der Wander-Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“
http://neofa-ausstellung.vvn-bda.de/
und die
für die Fortführung ihres seit zwei Jahren beharrenden Protests gegen den Naziladen in 21509 Glinde
Lutz Cassel singt und spielt jüdische Lieder. Anschließend: Zeit für Gespräche, Sekt oder Selters.
Mit besten Grüßen
Stiftung Auschwitz-Komitee
25. September 2013
17. Oktober bis 14. November 2013
Harburger Gedenktage 2013: Stille Helfer
– Programm siehe Presse –
Ort : Ausstellung Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstraße 47a, Hamburg
Sonnabend, 26. Oktober 2013
Der Hamburger Aufstand von 1923
Zwei Stadtteilprojekte
11.00 – 13.00 Uhr – Ein Stadtteilrundgang zu den Ereignissen in Schiffbek vom 23./24. Oktober 1923
Treffpunkt : Parkplatz vor dem Kulturpalast Hamburg, Öjendorfer Weg 30, Hamburg
ab 16.00 Uhr – Der Hamburger Aufstand in Barmbek
Ort : Barmbek Basch, Wohldorfer Straße 30
Als Veranstalter behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 des Versammlungsgesetzes Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
29. Oktober – 10. November 2013
Woche des Gedenkens in Bergedorf
– Das ganze Programm –WdG_Programmhef_2013_CLVI
Donnerstag, 07. November 2013, 15.00 – 17.00 Uhr
Mahnwache: Erinnerung und Mahnung
anlässlich des 75. Jahrestags der Reichspogromnacht
An diesem Ort wurde im faschistischen Deutschland am 9. November 1938 die Bornplatz-Synagoge angezündet.
Veranstalter: VVN-BdA, Jüdische Gemeinde, Universität Hamburg
Ort : Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof), Hamburg
Donnerstag, 7. November 2013, 19.30 Uhr
Gegen das Vergessen
Veranstaltung des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V. zur Erinnerung an die Pogromnacht am 9. November 1938
Ort : Universität Hamburg, DWP (ehemals HWP) Hörsaal,
Von-Melle-Park 9, Hamburg
Freitag, 08. November 2013, 19.00 – 23.00 Uhr
Nacht der Jugend
Die VVN-BdA wird u.a. mit den Zeitzeuginnen Steffi Wittenberg, Ilse Jacob, Ulla Suhling und Norma von der Walde vertreten sein.
Ort : Hamburger Rathaus, Rathausmarkt 1
Donnerstag, 05. Dezember 2013, 17.00 Uhr
Gedenkfeier für Billstedter Widerstandskämpfer*innen
„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“. Mit diesen Worten Richard von Weizsäckers erinnert die VVN-BdA Hamburg Mitte an Widerstandskämpfer*innen aus Billstedt, die im Kampf gegen den Hitler-Faschismus ihr Leben ließen.
Ort : Gedenkstein vor dem Kundenzentrum Billstedt (ehemaliges Ortsamt), Öjendorfer Weg 9, Hamburg
25. September 2013
Gewalt gegen Schandarms hett düchtig toleggt, seggt de Udels. Welk verlangt sogor en egen Gesett för Gewalt gegen de Polizei. Nu – dat seht wi beten anners. Bi vele Demos kann jedereen sehn, wokeen de Gewalt uteuven deit. Nich bloots gegen Demonstranten, ok gegen Presselü un Tokiekers. Sünnerlich de „Hamborger Ketel“ is je bi uns erfunnen worrn. Weet ji dat noch? Binnensenoter Lange harr domools sien Hoot nehmen müsst. Inketeln vun Demonstranten verstött gegen dat Gesett. Liekers ward dat jümmer wedder mookt, tolest düt Johr bi „Blockupy“ in Frankfurt. Un wenn en Udel worhaftig mol för’t Brett mutt, ward he tomeist freesproken – no dat Motto: Een Kreih hackt de anner keen Oog ut. De armen Schandarms? Mi koomt de Tronen.
hjm
25. September 2013
Emil Hans Theodor Wendt war einer von den elf weiteren Verurteilten des ersten Altonaer- Blutsonntags-Prozesses. Durch die widersprüchlichen Zeugenaussagen eines Spitzels schwer belastet, verurteilten ihn die Richter zu zehn Jahren Zuchthaus wegen „Beihilfe zum Mord“. Am Ende der zehn Jahre wurde Emil Wendt nicht in die Freiheit entlassen, sondern in sog. „Schutzhaft“ überführt und am 26. Oktober 1944 ermordet.
Sein Sohn versuchte Mitte der 50er Jahre, Emil Wendt auf dem juristischen Wege zu rehabilitieren. Ohne Erfolg. Die Gerichte lehnten seine Anträge auf Aufhebung des Urteils ab. Die Begründungen lesen sich wie die Filbinger-Devise „Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein“. Am Ende ist es heute sein Urenkel, der mit seiner Initiative für einen Stolperstein in Hamburg-Barmbek und einen Gedenkstein im Ehrenhain Hamburger Widerstandskämpfer des Ohlsdorfer Friedhofs das Andenken an Emil Wendt bewahren hilft.
Georg Chodinski