Buchpräsentation: Hermann Langbein

24. Oktober 2013

Ein Auschwitz-Überlebender in den erinnerungspolitischen Konflikten der Nachkriegszeit

 Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg

am Dienstag, 12. November 2013

um 19.30 Uhr

im Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 Hamburg

FZH AGN_Hermann Langbein 12.11.2013

GEGEN DAS VERGESSEN.

13. Oktober 2013

Veranstaltung des Auschwitz-Komitees zum Gedenken an die Pogromnacht 1938.
Die Leere in Slonim. Erinnerung an Vernichtung und Widerstand.

 Donnerstag, 7. November 2013, 19:30 Uhr:

Hörsaal 1, FB WiSo (frühere HWP), Universität Hamburg, Von-Melle-Park 9, Uni-Campus

Anschließend: „la vita continua“. Konzert mit Esther und Joram Bejarano& Microphone Mafia.

(Eintritt frei).

Ausführliche Informationen folgen!

Einladung zur Buchvorstellung

13. Oktober 2013

Lesung und Gespräch

Esther Bejarano

»Erinnerungen –

Vom Mädchenorchester in Auschwitz

zur Rap-Band gegen rechts«

Am Donnerstag, dem 24. Oktober, um 19.30 Uhr

Einladung_EstherBejarano_Hamburg

Haus der Patriotischen Gesellschaft

Kirchhof-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Veranstaltungsreihe 90 Jahre Hamburger Aufstand

13. Oktober 2013

Filmvorführung

 Mittwoch, 23. Oktober 2013 18:30 Uhr

Barmbek Basch, Wohldorfer Straße 30

DER HAMBURGER AUFSTAND OKTOBER 1923

Dokumentarfilm, BR Deutschland, 1971, 115 Min.,

Regie: Klaus Wildenhahn

Sonnabend, 26. Oktober 2013 11 bis ca. 13 Uhr

Stadteilrundgang zu den Ereignissen in Schiffbek

vom 23./24. Oktober 1923

Treffpunkt

Parkplatz vor dem Kulturpalast Hamburg,

Öjendorfer Weg 30, 22119 Hamburg

Sonnabend, 26. Oktober 2013 – 16 Uhr

Barmbek°Basch, Wohldorfer Straße 30

Sprühen der Fußnote am Marktplatz Vogelweide

16.30 Uhr -Lesung von Biografien / Christiane Chodinski

Musikalische Begleitung durch Peter Schenzer

Und Dirk Wilke

Ausstellung zum Hamburger Aufstand

Kurzfassung des Films „Der Barmbeker Aufstand

Oktober 1923″,

ab 18 Uhr

Musik von One Step Ahead

Rap aus Steilshoop

90 Jahre Hamburger Aufstand

Veranstalter: Kulturpunkt Barmbek-Süd im Basch; Barbeker Initiative gegen Rechts; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes e.V. –Bund der Antifaschisten Hamburg Mitte und Nord; Motorradclub Kuhle Wampe

Hinweis: Als Veranstalter behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 des Versammlungsgesetzes Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Orga-nisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschen-verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Mahnwache

13. Oktober 2013

Anlässlich des 75. Jahrestags der Reichspogromnacht findet

am Donnerstag, den 7. November 2013 von 15.00 – 17.00 Uhr

auf dem Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof) eine Mahnwache statt.

An diesem Ort wurde im faschistischen Deutschland am 9. November 1938

die Bornplatz-Synagoge angezündet.

Erinnerung und Mahnung!

Es sprechen:

Esther Bauer, New York (Esther Bauer überlebte die Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz und Mauthausen)

Rabbiner Shlomo Bistritzky das jüdische Gedenkgebet „l Male Rachamin“

Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde Hamburg

Inge Mandos, Ida-Ehre-Schule Hamburg

Manfred Schönbohm, Amt für Wiedergutmachung Hamburg

Prof. Dr. Holger Fischer, Vizepräsident der Universität Hamburg

ein/e Vertreter/in des DGB-Hamburg

Moderation: Traute Springer-Yakar, VVN-BdA Hamburg

Einladung Mahnwache 2013 v 9 10 neu

Veranstalter:

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)

Jüdische Gemeinde Hamburg

Universität Hamburg

 

Unterstützer: 

Auschwitz-Komitee Hamburg

Bürgerinitiative Grindelhof

Mechadasch Hamburg (Gedenk- u. Bildungsstätte Israelitische Töchterschule und Arie-Goral-Sternheim-Gesellschaft e.V.

PAX Christi Hamburg

Stadtteilschule Altrahlstedt

 

 

Gedenkveranstaltung zur sogenannten „Polenaktion“

3. Oktober 2013

Die VVN-BdA Hamburg  informiert:
Liebe Freunde und Interessierte,
die  Arbeitsgemeinschaft Neuengamme wird im Beisein weiterer Vertreter der Amicale  Internationale KZ Neuengamme

am 20. Oktober um 16 Uhr am Bahnhof Altona

eine  Gedenkveranstaltung zur sogenannten „Polenaktion“ vom Oktober 1938  durchführen.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!
Christine Eckel  (Arbeitsgemeinschaft Neuengamme)

Verleihung des Hans-Frankenthal-Preises 2013

3. Oktober 2013

Die Stiftung Auschwitz-Komitee lädt herzlich ein  

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 18:30 Uhr

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg,

Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee  

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky durchgeführt. Das Gebäude ist mit dem Rollstuhl erreichbar. Der Eintritt ist frei.

 In diesem Jahr erhalten den Preis:

  • Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der     Antifaschist_innen VVN-BdA, Berlin

für ihre erneuerte Fassung der Wander-Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

http://neofa-ausstellung.vvn-bda.de/

 und die

  • Bürgerinitiative Glinde gegen      rechts

für die Fortführung ihres seit zwei Jahren beharrenden Protests gegen den Naziladen in 21509 Glinde

www.notonsberg.de

 

Lutz Cassel singt und spielt jüdische Lieder. Anschließend: Zeit für Gespräche, Sekt oder Selters.

 

Mit besten Grüßen

Stiftung Auschwitz-Komitee

Einladung HFP2013

Hinweise auf weitere Veranstaltungen von und mit der VVN-BdA Hamburg

25. September 2013

17. Oktober bis 14. November 2013

Harburger Gedenktage 2013: Stille Helfer

– Programm siehe Presse –

Ort : Ausstellung Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstraße 47a, Hamburg

Sonnabend, 26. Oktober 2013

Der Hamburger Aufstand von 1923

Zwei Stadtteilprojekte

11.00 – 13.00 Uhr – Ein Stadtteilrundgang zu den Ereignissen in Schiffbek vom 23./24. Oktober 1923

Treffpunkt : Parkplatz vor dem Kulturpalast Hamburg, Öjendorfer Weg 30, Hamburg

ab 16.00 Uhr – Der Hamburger Aufstand in Barmbek

Ort : Barmbek Basch, Wohldorfer Straße 30

Als Veranstalter behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 des Versammlungsgesetzes Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in  Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

29. Oktober – 10. November 2013

Woche des Gedenkens in Bergedorf

–  Das ganze Programm   –WdG_Programmhef_2013_CLVI

Donnerstag, 07. November 2013, 15.00 – 17.00 Uhr

Mahnwache: Erinnerung und Mahnung

anlässlich des 75. Jahrestags der Reichspogromnacht

An diesem Ort wurde im faschistischen Deutschland am 9. November 1938 die Bornplatz-Synagoge angezündet.

Veranstalter: VVN-BdA, Jüdische Gemeinde, Universität Hamburg

Ort : Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof), Hamburg

Donnerstag, 7. November 2013, 19.30 Uhr

Gegen das Vergessen

Veranstaltung des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V. zur Erinnerung an die Pogromnacht am 9. November 1938

Ort : Universität Hamburg, DWP (ehemals HWP) Hörsaal,

Von-Melle-Park 9, Hamburg

Freitag, 08. November 2013, 19.00 – 23.00 Uhr

Nacht der Jugend

Die VVN-BdA wird u.a. mit den Zeitzeuginnen Steffi Wittenberg, Ilse Jacob, Ulla Suhling und Norma von der Walde vertreten sein.

Ort : Hamburger Rathaus, Rathausmarkt 1

Donnerstag, 05. Dezember 2013, 17.00 Uhr

Gedenkfeier für Billstedter Widerstandskämpfer*innen

„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“. Mit diesen Worten Richard von Weizsäckers erinnert die VVN-BdA Hamburg Mitte an Widerstandskämpfer*innen aus Billstedt, die im Kampf gegen den Hitler-Faschismus ihr Leben ließen.

Ort : Gedenkstein vor dem Kundenzentrum Billstedt (ehemaliges Ortsamt), Öjendorfer Weg 9, Hamburg

De armen Udels!

25. September 2013

Gewalt gegen Schandarms hett düchtig toleggt, seggt de Udels. Welk verlangt sogor en egen Gesett för Gewalt gegen de Polizei. Nu – dat seht wi beten anners. Bi vele Demos kann jedereen sehn, wokeen de Gewalt uteuven deit. Nich bloots gegen Demonstranten, ok gegen Presselü un Tokiekers. Sünnerlich de „Hamborger Ketel“ is je bi uns erfunnen worrn. Weet ji dat noch? Binnensenoter Lange harr domools sien Hoot nehmen müsst. Inketeln vun Demonstranten verstött gegen dat Gesett. Liekers ward dat jümmer wedder mookt, tolest düt Johr bi „Blockupy“ in Frankfurt. Un wenn en Udel worhaftig mol för’t Brett mutt, ward he tomeist freesproken – no dat Motto: Een Kreih hackt de anner keen Oog ut. De armen Schandarms? Mi koomt de Tronen.

  hjm

Wer war Emil Wendt?

25. September 2013

Emil Hans Theodor Wendt war einer von den elf weiteren Verurteilten des ersten Altonaer- Blutsonntags-Prozesses. Durch die widersprüchlichen Zeugenaussagen eines Spitzels schwer belastet, verurteilten ihn die Richter zu zehn Jahren Zuchthaus wegen „Beihilfe zum Mord“. Am  Ende der zehn Jahre wurde Emil Wendt nicht in die Freiheit entlassen, sondern in sog. „Schutzhaft“ überführt und am 26. Oktober 1944 ermordet.

Sein Sohn versuchte Mitte der 50er Jahre, Emil Wendt auf dem juristischen Wege zu rehabilitieren. Ohne Erfolg. Die Gerichte lehnten seine Anträge auf Aufhebung des Urteils ab. Die Begründungen lesen sich wie die Filbinger-Devise „Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein“. Am Ende ist es heute sein Urenkel, der mit seiner Initiative für einen Stolperstein in Hamburg-Barmbek und einen Gedenkstein im Ehrenhain Hamburger Widerstandskämpfer des Ohlsdorfer Friedhofs das Andenken an Emil Wendt bewahren hilft.

Georg Chodinski

Ältere Nachrichten · Neuere Nachrichten